Küche als Apotheke

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In meiner Küche kenn ich mich aus, in meiner Küche bin ich zu Haus...

Für jeden Koch und jede Köchin ist die Küche ein Refugium, in der kein anderer was zu sagen hat. Da kann man schalten und walten, wie es einem beliebt. Seiner Kreativität freien Lauf lassen, Gerichte und Menüs zusammen stellen, mit Fleisch, frischem Obst und Gemüse experimentieren und nach allen Regeln der Kunst dünsten, braten, schmoren, grillen, backen, blanchieren, Frittieren oder einfach nur kochen. Ziel des ganzen Unterfangens ist es, den täglichen Nahrungsbedarf, sprich Hunger, zu stillen. Und dies, je nach Lust und Laune, so gesund, schmackhaft, appetitlich und lecker wie möglich.

Dabei tun wir mit der Zubereitung der Speisen und des Verzehrs derer weit mehr, als nur die Bäuche zu füllen. Wir können bei richtiger Wahl der Lebensmittel auch etwas für unsere Gesundheit tun. Auf diese Weise nutzen wir die Küche gleich mit als Apotheke.

Nehmen wir zum Beispiel ein beliebtes Wintergemüse, den Lauch oder auch Porree genannt. Oftmals nur als blähendes Gemüse bekannt, dessen Duft beim Kochen die Wohnung durchströmt, wird er von vielen verschmäht. Dabei galt Lauch schon bei den alten Ägyptern als Lieblingsspeise. Er enthält gutes Eiweiß, Vitamin B1 und viel Vitamin C. Ferner hat er auch noch Senföle, Eisen, Magnesium, Kalzium und Phosphor zu bieten – gut für Kinder im Wachstum. Seine schwefelhaltigen Stoffe sind verdauungsfördernd und wirken regenerierend, sogar innerlich desinfizierend. Übrigens bläht Lauch nur, wenn er überdüngt ist!

Lauch sollte höchstens 10 bis 15 Minuten gegart werden. Er passt zu vielen Gemüsesorten. Als Rohkost, gemeinsam mit Äpfeln und Nüssen, bildet er eine köstliche Kombination. In schmale Ringe geschnitten, bereichert er jeden Tomaten- oder Bohnensalat.

00:41 27.01.2011
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Geschrieben von

Katharina N.

Wenn du ein fremdes Land betrittst, frage, was dort verboten ist... -Konfuzius-
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