Schutz für geschundene Kreaturen, Tiere dieser Welt brauchen Hilfe

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Vor einigen Wochen flatterte mir das regelmäßig erscheinende Wochenblatt ins Haus. Meiner Gewohnheit folgend sichtete ich zunächst die Beilagen auf der Suche nach günstigen Angeboten. Zur Zeit benötige ich zwar keine weiteren Konsumgüter, doch man kann ja nie wissen, welch gutes Angebot man verpasst...

Doch dann war eines morgens dieses Wochenblatt meine Frühstücklektüre, und ich blieb bei der Berichterstattung über die Tätigkeiten des Berliner Büros der Welttierschutzgesellschaft der World Society for the Protection of Animals, kurz WSPA, hängen.Erst seit zwei Jahren hat diese Gesellschaft ein Büro in Berlin. Seitdem kümmern sich die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer um den Tierschutz in den entferntesten Regionen der Welt. Um diese Aufgaben bewältigen zu können wird viel Geld benötigt. Die noch recht kleine Niederlassung in Berlin, der Hauptsitz liegt in London, sucht weitere Mitglieder, die die bisher rund zwanzig Helfer in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Im Vergleich zum WWF (World Wide Fund of Nature) ist die WSPA trotz der deutschlandweiten 12.000 Unterstützer eher klein. Jedoch groß genug, um einen Beraterstatus bei der UNO zu haben. Und sie ist so gut organisiert, um in 156 Ländern rund 200 Projekte zu unterstützen.

Tierschutz sollte uns alle angehen, auch wenn es sich wie hier, um den Schutz von Tieren auf der anderen Seite der Erde , in fremden exotischen Kulturen, handelt.

Dieses Thema ist inzwischen nicht mehr neu und läuft Gefahr, überhört zu werden.

Die Liste

... der zu schützenden Tiere ist lang...und ließe sich beliebig fortsetzen

Affen in Südostasien, Tanzbären in Indien, gefangene Bären in Rumänien, Legebatterien in China, Schweineschlachthöfe in Taiwan, Lastpferde in Bogota, verletze und verwaiste Orang-Utans auf Borneo, und Tausende von anderen misshandelten Tieren rund um den Globus.

Wer hat schon mal etwas von Finning gehört? Nun, es bezeichnet das Abtrennen der Rückenflossen bei Haien, die nach dieser blutigen Prozedur halb tot auf den Meeresboden sinken.

Kleine Erfolge

In Barcelona beschloss das Parlament, ab 2012 in der autonomen Region Kataloniens auf das blutige Schauspiel des Stierkampfes verzichten zu wollen.

Was bleibt?

Es bleibt die Schwierigkeit, Menschen für die Probleme der Dritten Welt zu interessieren. Überzeugungsarbeit ist hier gefordert. Die WSPA in der Reinhardtstrasse in Mitte freut sich über Helfer und Mitglieder, ein bis zweimal im Jahr wird ein Workshop veranstaltet. Und es gibt einen Stammtisch... Für mehr Informationen ist es mir ein Anliegen, auf dieTelefonnummer zu verweisen: 030/923 72 26 11

22:37 25.10.2010
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Geschrieben von

Katharina N.

Wenn du ein fremdes Land betrittst, frage, was dort verboten ist... -Konfuzius-
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