Wie wärs mit einem Reim?

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Gedichte sind schön, besonders, wenn sie sich am Ende reimen...

Hier scheint es sich jedoch um einen Irrglauben meinerseits zu handeln, denn auf Lesebühnen vorgetragene Gedichte mit klassischen reinen gereimten Versen stoßen beim geneigten Publikum überwiegend auf Ablehnung, ja es scheint regelrecht verpönt zu sein, "so etwas" heute noch vorzutragen. Da stellt sich mir die Frage, warum? Natürlich, ein platter, gewzungener Reim, mühselig in ein Gedicht gezwängt, spricht mich auch nicht an. Doch es gibt ja auch noch andere, mit viel Fantasie und Wortspielerei aufeinander abgestimmte Verse, die sich spielerisch und gekonnt reimen. Zuletzt konnten wir uns hier in der FC in der Dichtergruppe davon überzeugen...

Möglicherweise habe ich etwas verpasst und vielleicht kann mir jemand erläutern, warum man allerorts überwiegend postmoderne Lyrik favorisiert und behauptet wird, Reime "gingen gar nicht mehr" .

01:19 04.03.2011
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Geschrieben von

Katharina N.

Wenn du ein fremdes Land betrittst, frage, was dort verboten ist... -Konfuzius-
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