Kathrin Zinkant
05.04.2010 | 15:08 26

Quatsch mit Schokolade

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Kathrin Zinkant

Deutsche Forscher wollen endlich bewiesen haben, was Freunde süßer Sauereien sich lange erhofften: Schokolade ist gar nicht ungesund, im Gegenteil. Sie schützt sogar vor kranken Herzen und Schlaganfällen! http://kathrin-zinkant.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif

Ok. Klar. Es ist schwierig, die Meldungsseiten (zum Beispiel hier und hier und hier und hier und hier und hier noch eine ganze Liste) um Ostern herum vollzukriegen, in den Redaktionen sitzen schließlich auch nur Menschen. Außerdem kommt die Schokoladennachricht ja aus dem "renommierten" Deutschen Institut für Ernährungsforschung, kurz DIfE, das aus unerfindlichen Gründen über jeden Zweifel erhaben zu sein scheint. Muss also was dran sein, an der Pressemitteilung , die das Institut kurz vor Ostern in die mediale Runde schickte. Hm. Oder?

Abgesehen davon, dass diese frohe Kunde mit Sicherheit nicht zufällig parallel zur zweitgrößten Schokoladen-Orgie des Jahres über uns kommt: Ein Blick auf die Studie – die für die Öffentlichkeit leider nur als Mini-Zusammenfassung zugänglich ist, aber Journalisten über die einschlägigen Quellen vollständig zur Verfügung steht - lehrt uns zwar viel darüber, wie Ernährungsforschung funktioniert.

Das Paper beweist aber keinesfalls, dass Schokolade vor Infarkt in Hirn oder Herz schützt. Tut das Paper nicht. Nein. Nein. Nein.

Warum nicht? Wie so oft gibt der Methodenteil Aufschluss:

  • Die Daten über den Schokoladenkonsum wurden vor 12 bis 16 Jahren erhoben, und zwar im Rahmen der European EPIC-Studie, die den Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs untersuchen soll. Also: Ernährung. Krebs. Es ging nicht unmittelbar um den Zusammenhang zwischen Schokolade und Herzinfarkt
  • Die Daten rühren von einem Fragebogen, dem Food Frequency Questionnaire, der in Eigenregie von den Teilnehmern ausgefüllt wurde. Die deutsche Variante emittelte zu 148 "items", wie oft und wieviel der Teilnehmer von bestimmten Lebensmitteln in den 12 Monaten vor der Selbstbefragung gegessen hatte. Die Validierung des FFQ hat gezeigt, dass die Antworten nicht für alle Lebensmittelgruppen gleich zuverlässig sind.
  • Die Teilnehmer mussten in zwei von diesen 148 Fragen angeben, wieviel Gramm Schokolade oder wie viele Schokoriegel à 50 Gramm sie im vergangenen Jahr gegessen hatten. Nach der Art der Schokolade wurde nicht gefragt.
  • Etwa acht Prozent der Teilnehmer bekamen noch einen Anruf, und wurden nach ihrem Speiseplan des vergangenen Tages befragt - unter anderem auch dazu, welche Art von Schokolade sie - wenn - gegessen hatten. Die überwiegende Mehrheit hatte Schokolade mit einem geringen Kakaoanteil gegessen.
  • Nach Ende der Befragungen - also nach 1998 - wurde nicht weiter nach dem Schokoladenverzehr gefragt, sondern allein das Auftreten von Herzkreislauferkrankung, Herzinfarkten oder Schlaganfällen bis 2006 verfolgt. Die Vermeldung einer Herzkreislauf-Erkrankung oblag dabei wieder den Betroffenen selbst.

Vor diesem Hintergrund kommen die Forscher zwar zu dem Schluss, dass sich aus den Daten rein rechnerisch - und es wurde viel, viel herein-. heraus- und herum gerechnet - eine statistische Verknüpfung zwischen Infarkt, Schlaganfall und einer vor 12 Jahren gemeldeten 6-Gramm-Tagesration Schokolade ergibt.

Die Wissenschaftler können sich dieses Phänomen aber selbst nicht recht erklären, weil die Schokolade hier ja eher kakaoarm war, und es wenn, dann doch nur der Kakao mit seinen wertvollen Flavonoiden (vor allem dem Flavanol Epicatechin) sein kann, der die Gefäße frei hält. Sie weisen zudem ausdrücklich auf weitere Schwachsstellen ihrer Erhebung und der Berechnungen hin, und raten deshalb genau so ausdrücklich davon ab, voreilige Schlüsse zu ziehen:

"Kleine Mengen Schokolade dürfen erst dann Teil einer Ernährung zum Schutz vor Herzkreislauferkrankungen werden, wenn (unsere Ergebnisse) in anderen Beobachtungsstudien und vor allem in randomisierten Studien bestätigt worden sind"

Das würde ich jetzt auch mal so sehen.

Und gerne wissen, wie man da auf Behauptungen kommt, wie "Eine deutsche Langzeitstudie hat nachgewiesen: Schokolade schützt das Herz" kommt - oder darauf, dass die Forscher vom DIfE mit ihren Berechnungen nun einen "Freifahrtschein für Naschkatzen ausgestellt" (sic!) hätten.

(Dieser Blogeintrag ist nebst anderen auch hier zu lesen)

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare (26)

Magda 05.04.2010 | 17:21

Schokolade, habe ich im Zuge mancher Diätvorschläge gelesen, kann in kleinen Mengen und in der kakao-reichen Variante genossen werden und schadet nichts. Die etwas fettreicheren und milchreicheren Sorten soll man meiden.
Der Rest ist mir zu kompliziert, aber trotzdem vielen Dank.

Die Leute wollen alles wissen, aber nicht so lange lesen müssen. :-))

Cassandra 05.04.2010 | 17:31

Die Wissenschaftler können sich dieses Phänomen aber selbst nicht recht erklären (...).



Ich habe die Beweisführung, wem muss ich das melden, um mit den Einnahmen meine kapitalistischen Fantasien auszuleben? Oder ist es jetzt zu spät und ich muss bis Weihnachten warten, wenn die Zeitungen wieder Schokomeldungen brauchen?

Aber eigentlich kann jeder selbst darauf kommen: Ich mag Schokolade, also bereitet mir das Essen selbiger Freude, mein Herz ist glücklich, weniger belastet und will länger leben. Deshalb ist Schokolade selbstverständlich ein Leben lang einzunehmen. Ich plädiere außerdem dafür, dass die Krankenkassen einen Anteil der Kosten sowie die Gehaltzahlungen (in Schokolade) für die aufklärenden Journalisten übernehmen.
Kathrin Zinkant 05.04.2010 | 18:36

Liebe Magda, Sie haben recht - es ist kompliziert. Aber so wie die kakaoreiche Schokolade in kleinen Mengen nicht schadet, schaden auch sämtliche anderen Schokoladen in kleinen Mengen nicht. Das ist vielleicht der einzige brauchbare Hinweis, den man unter anderen dieser Studie entnehmen kann.

Gegen die Behauptung, dass überhaupt irgendwelche bestimmten Nahrungsmittel vor Krebs, Infarkt, oder sonstigem Leid schützen, verwehre ich mich weiterhin – und gern auch ausführlich. Bis endlich mal ein echter Beleg erbracht ist.

Frohe Ostern!

Ihre Frau Zinkant

Achtermann 05.04.2010 | 21:24

@ Kathrin Zikant

Das Problem ist doch, dass solche Meldungen in Kurzform von der Presse aufgenommen und publiziert werden. Regelmäßig erscheinen in den Randspalten derartige PR-Texte zu allerlei Nahrungs- und Genussmitteln. Zu Wein, Kaffee oder Bier werden pro Jahr mindestens vier angebliche wissenschaftliche Untersuchungen in die Öffentlichkeit gedrückt, die die gesundheitsfördernde Wirkung dieser Erzeugnisse belegen sollen.

Ich gehe nicht mehr davon aus, dass die Redakteure diese Mitteilungen ernst nehmen. Es ist einfach, sie Blatt zu heben, weil sie nix kosten und zusätzlich einen seriösen Schein vermitteln. Was kann den Leser freudiger stimmen als eine Meldung, die seine Laster als gesundheitsfördernde Maßnahmen erscheinen lassen. Das stärkt die Leser-Blatt-Bindung ungemein.

Kathrin Zinkant 05.04.2010 | 23:10

Lieber Achtermann,

Ja, wo liegt das Problem? Liegt es bei der Presse, die solche Mitteilungen ins Blatt (oder Netz) hebt, weil's schnell geht und nichts kostet? Eine Studentin hat mir heute erst am Telefon aus dem Pressekodex vorgelesen. Tatsächlich steht das Selbstverständliche dort sogar festgeschrieben: Dass es keinen Hype um gesundheitsrelevante Themen geben darf, um keine falschen Hoffnungen zu schüren.

Wenn es nun immer wieder heißt, irgendwelche Nahrungsmittel - Grüntee, Broccoli, Tofu, Rotwein, Schokolade - seien gesund, werden eben eine falsche Hoffnung natürlich geschürt. Dass man mit dem vermeintlich richtigen Essen eine Art Immunität gegen schwere Krankheiten aufbaut. Diese Botschaft spielt allein der Lebensmittelindustrie in die Hände, nicht aber der Gesundheit. Denn Bewegung, Nichtrauchen, guter Schlaf und die Vermeidung von Stress haben mit Sicherheit einen weit größeren Einfluss auf Blutdruck und Herzgesundheit als ein tägliches Stück Schokolade.

Aber man muss auch fragen: Wer schreibt denn die Mitteilungen, die aufgrund ihrer seriösen Herkunft so blind wohin auch immer gehoben werden und die Kunde von der phänomenalen Gesundheitswirkung des täglichen Schokoriegels in die Welt setzen? Die Öffentlichkeitsarbeit der Institute, an denen die Forschung betrieben wird. Deren Job ist es nun sehr offensichtlich nicht, eine ausgewogene, kritische Darstellung der Studienergebnisse zu liefern, sondern diese Ergebnisse zu verkaufen. Gegen möglichst viel Aufmerksamkeit. In den Medien.

Vergleicht man die Diskussion der Originalstudie mit der Pressemitteilung, schlagen wiederum die Wissenschaftler einen sehr unterschiedlichen Ton an. Im Paper noch ungemein zurückhaltend (siehe oben), heißt es dann in der PM, Studienleiter Heiner Boeing empfehle insbesondere den Verzehr von dunkler Schokolade. Das nenne ich eine Verzerrung, wenn nicht gar einen Widerspruch.

Damit ist man dann bei den Wissenschaftlern, deren Aufgabe es zwar ist, solche Zusammenhänge zu untersuchen. Aber ist es auch ihre Aufgabe, der Presseabteilung dann in dieser Weise unter die Arme zu greifen?

Herzlichst,
Ihre Frau Zinkant - mit zwei n :)

Reklov 06.04.2010 | 16:16

Danke für diesen ausführlichen Artikel. Ich find's prima, wenn sich jemand die Mühe macht, nicht nur Dinge zu behaupten, oder zu behaupten, bestimmte Dinge widerlegen zu können, sondern seine Sicht der Dinge auch schlüssig begründen kann.

Ich will zwar nicht alles wissen müssen, lese aber gerne lang, zumindest wenn es sich lohnt ;)

mh 06.04.2010 | 19:15

ich wollte lediglich etwas mehrwert bieten, in form meiner meinung, und nicht nur zum besten geben, dass ichs nicht verstanden habe. wäre ich jemand anders und nicht ich selbst, würd ichs dummheitsausgleich nennen.

der ursprung der aussage beruhte darauf, dass ich früher mal die hehre idee hatte, studien professionell zerreissen zu wollen. nach ein paar war es aber immer der gleiche punkt, der fehlerhaft war.

hier zusammengefasst als "Wie so oft gibt der Methodenteil Aufschluss"

es hat mich zu tode gelangweilt. dennoch hat es methode, wie wissenschaftliche studien innerhalb der meinungsökonomie, in der wir uns befinden, zur bestätigenden ware werden, statt erkenntnisgewinne als ziel zu haben.

mfg
mh

B.V. 07.04.2010 | 16:45

Was gesund ist was nicht, das ändert sich ständig ernährungswissenschaftlich gibt´s auch immer was Neues ich mache mir darüber keinen Kopf mache es wie der Polmer (provokanter Wissenschaftler) der sagt (in etwa): was unten raus kommt, haben wir verdaut :-))) Jeder muß selber sehen was ihm bekommt so mache ich es auch dick macht die Angst vor´m dick werden der Rest ist sowieso genetische Veranlagung das war´s!

luggi 08.04.2010 | 12:13

Semidialektisch betrachtet möchte ich auf eine andere Seite hinweisen. Kakaohaltige Erzeugnisse enthalten nicht nur gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe, sondern auch absolut belastende, wie nachfolgender Link belegt:
www.bfr.bund.de/cm/208/bfr_schlaegt_die_einfuehrung_eines_hoechstgehalts_fuer_cadmium_in_schokolade_vor.pdf
Ich verzehre aus verschiedenen Gründen keine Schokolade mehr.

Außerdem sollte man vor dem Genuss von kakaohaltigen Erzeugnissen einmal die Zutatenliste lesen. Aber dort sind auch nicht alle Zutaten aufgeführt, leider.

Eckhard Supp 08.04.2010 | 18:26

So peinlich diese journalistischen Glanzleistungen auch sind, nicht immer sind die Journalisten dran schuld. Manchmal produzieren die (bezahlten?) Wissenschaftler selbst (interessierte, beauftragte?) Zusammenfassungen, die im krassen Widerspruch zum Detail ihrer eigenen Untersuchungen stehen. So geschehen bei einer Studie zum Krebsrisiko bei alkoholtrinkenden Frauen: (enoworldwine.wordpress.com/2009/03/02/wein-fordert-krebs-studie-ist-unsinn-sagt-us-forscher/). Da stürzten sich natürlich wieder alle Journalisten drauf, ohne einmal nachzulesen, ob die Studie den Inhalt der Zusammenfassung überhaupt hergab.

Columbus 09.04.2010 | 04:15

Liebe Frau Zinkant,

Ich finde ihre vorsichtige und höfliche Einführung vollkommen richtig. Das lockere Element können Sie dann nach dem 10.000sten unsachgemäßen Beitrag, ob Blog, Kommentar oder Artikel, dann hier beginnen.

Was die ganze Studienkosmetik angeht, kann ich auch nicht mehr sagen als Sie. Meist werden bei den epidemiologischen Studien mit hoher Beteiligten-Zahlen nur umfangreiche Datenbanken von nationalen Instituten oder Krebsregistern, oder die mittlerweile weltweit erfolgenden Arznei- und Theapieregimestudien für die sogenannten "Volkskrankheiten" erneut faktorenanalytisch und mit regressiver Mathematik, selbstverständlich mit neuer Fragestellung, aufgearbeitet.

Bei den "kleineren" Studien, die selbst Fragebögen anlegen und Kollektive von Befragten auswählen, reichen meist die Fallzahlen nicht, um sich der empirischen Scheinwissenschaft erfolgreich anschließen zu können und häufig wurden die Samples schon zu sehr auf ein Ergebnis hin angelegt.

Eigentlich verlässliche Fall- und Praxisbeobachtungen zählen in der empirischen Forschung nicht, obwohl sie eine nicht zu unterschätzende Wirkung für die realen Behandlungsstrategien haben. Alle empirischen Untersuchungsmethoden beißen sich die Zähne an der Komplexität der Teilnehmer aus. Forscherbias und Panelbias sind schwer zu kalkulieren.

Ursprünglich war der Schokoladenverzehr ja durchaus eine bittere und wässrige Angelegenheit. Bei uns zählt in der Schokolade Zucker, Fett und Milch, der Schmelz, der runde Geschmack. Milch und Antioxidantien, selbst wenn man letzteren eine nachweisbare blutdrucksenkende Wirkung in der Alltagsernährung zuspräche, passten dann nicht gut zusammen. Aber verkaufstechnisch wäre es ein großer Fehler der Industrie, die vielen "Vorteile" der Flavonoide und des Theobromins nicht heraus zu streichen.
Kakaobutter wird häufig ersetzt und der Mineralstoffgehalt der Schokoladen ist erstaunlich niedrig. Ein bisschen Schimmelpilz in den bitteren Schokoladen und vielleicht auch Cadmium, sollte uns nicht allzu sehr vom Genuss abhalten.

Welche Mengen nehmen Erwachsene und Kinder zu sich? Ebenfalls eine sehr schwere Frage, sie deuteten es an, weil Schokoladen, bzw. Kakaoanteile häufig in anderen Speisen versteckt werden, von der Dessert-Creme, bis zu Gebäckfüllungen, Kuchenglasuren und Brot-Aufstrichen. Weiße Schokolade wird nicht angerechnet, obwohl diese ebenfalls Schmelzfette, vielleicht auch Kakaobutter, enthält und überall beigemengt wird. Convinience-Produkte führen häufig aus geschmacklichen Gründen Schokoladen, bzw. Kakaoanteile (Fertig-Müsli) mit sich. Mit einer Tafel Schokolade hat man im Grunde sehr unelegant, ohne viel Muskelarbeit (Schmelz) und mit relativ einförmigem Geschmack, ein Viertel der Tageskalorienmenge verputzt.
Ob 6g Schokolade/die, insbesondere Bitterschokolade, Leben in Massen retten kann, wo doch der Masse-Anteil des wirklich gehaltvollen Menschseins nach der Hollywood-Formel gerade einmal 21 Gramm/Person ausmacht?

Im Grunde können Sie nach Ihrem aufklärenden Beitrag zur Schokolade als gesunde Glaubens- und Genusssache, den Laden schließen und wieder Alles den Marketingexperten und natürlich den Patissiers und Chocolatiers überlassen. Die weltweit steigende Nachfrage sorgt auf vertrackte Weise für ein paar mehr Seelen im Paradies und die Produktionsbedingungen wirken sehr wahrscheinlich auch eher auf das Sein oder Nicht-Sein von Menschen, als das Endprodukt.

Gute Nacht
Christoph Leusch

PS: Warum ruiniert sich eine Insitut mit solchen Aufmachern nicht seinen Ruf, warum ruiniert es auch nicht den Ruf seriöser Zeitungen, wenn sie dem Wissenschafts-Quark viel Platz einräumen, warum lesen Menschen jeden Tag die Ticker und wählen genau diese Meldungen aus? Fragen, Fragen, Fragen....und kaum verlässliche Antworten. Schreiben eigentlich alle Wissenschaftsjournalisten Deutschlands bei "ots" ab?

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primo 07.05.2010 | 13:43

Paracelsus hat es übrigens seinerzeit auch sehr schwer gehabt, wie immer und auch heute noch die wahrhaft einsichtigen ! Nicht ganz so schlimm, wie Jesus(wer die Wahrheit sagt, wird gekreuzigt) aber verfolgt wurde auch er von der Obrigkeit. Für mich ist dieses für und wieder eines Nahrungsmittels ganz einfach zu klären: Wenn es nicht schlecht riecht, mir gut schmeckt und sich auch im Bauch noch gut anfühlt und womöglich meine Laune hebt, ist es gut. So geht es mir mit 100%iger, reiner Schokolade. Man braucht davon auch immer nur ein klitzekleines Stückchen oder kann sie auch, zusammen mit frischen Datteln und Erdmandelmehl zerkleinert zu leckeren veganen, garantiert nicht dick machenden Pralinen verarbeiten. Dass durch die Frucht der Kakaopflanze Glückshormone aktiviert werden sollen, kenne ich aus den Medien auch schon seit vielen Jahren und glaube ich auch, weil am eigenen Erleben bestätigt !