Katrin Schuster

Freie Autorin, u.a. beim Freitag (Literatur, TV, WWW)
Schreiber 0 Leser 2
Avatar
RE: Liebe Grüße zurück | 14.08.2012 | 16:31

Ach, nein, dass Nina Pauer viel zur Diskussion beiträgt, glaube ich doch genauso wenig. Aber wieso hängt davon die Ok-Bewertung meines Einwands ab? Weil ich 'gegen' Ihren Text bin, muss ich automatisch 'für' Pauer sein? (Jedoch springt da tatsächlich der Punkt: Der Mangel an "Substanziellem" in LG;-) ist eben nicht mehr als ein Glaube, sofern man das Buch nicht kennt, und der taugt imho gerade nicht zur Meinung, vgl. "vgl. 'Meinungsmedium'".)

RE: Liebe Grüße zurück | 14.08.2012 | 13:28

Noch schlimmer als "Schmerzensmänner" und Generationenbücher finde ich allerdings diese Stimmungsmache gegen ein Buch, bevor es überhaupt erschienen ist. Das führt nämlich die Forderung nach einer "substanziellen Debatte" auf geradezu hervorragende Weise ad absurdum.

RE: Wie schwer Kritik fällt | 16.05.2012 | 12:01

Liebe Magda,
"im Bereich des Akzeptablen" - meinetwegen. Aber das ist mir einfach zu wenig: Eine Studie, die sich den propagandistischen Methoden eines Boulevardblatts widmet, muss meiner Meinung nach sehr genau darauf achten, welcher Mittel sie sich selbst bedient. "Aus gegebenem Anlass" entsteht wohl jede Studie - aber erwähnen sollte man diesen Anlass schon, statt drumherum zu drucksen (was die Leerstelle nur mit noch mehr Bedeutung auflädt).

RE: Wie schwer Kritik fällt | 16.05.2012 | 11:36

@anne mohnen

Aber Kant hat uns dieses Problem doch erst eingebrockt! Deshalb ist mir die Dialektik der Aufklärung näher, nicht nur historisch.

Ihr Eindruck, wo ich sitze oder nicht sitze, sei Ihnen natürlich gestattet. Eindeutiger Platz genommen habe ich Ihrer Auffassung entsprechend womöglich hier: www.katrinschuster.de/2012/05/12/medienprofis/

RE: Wie schwer Kritik fällt | 16.05.2012 | 00:14

Die Autoren dieser Sätze heißen die Entwicklung nicht gut, das möchte ich hier noch anmerken. Es handelt sich um nicht mehr als eine nüchterne Feststellung.

RE: Wie schwer Kritik fällt | 16.05.2012 | 00:12

Ergänzung: Dass die Studie so unverkennbar auf den Nannen-Preis hingeschrieben ist, ihn aber nirgends erwähnt, halte ich für ihren großen Fehler. Das ist nicht nur intransparent, sondern damit versucht sie auch, Politik zu machen - also genau das, was sie bei der Bild als 'unjournalistisch' oder unseriös identifiziert.

RE: Wie schwer Kritik fällt | 16.05.2012 | 00:06

Eben auf dieses elende Dilemma - das sich in der Studie v.a. sprachlich, in dieser eigenwilligen Metaphorik niederschlägt - wollte ich hinaus. Mein eigener Text steckt letztlich ja in genau demselben Dilemma.

RE: Wie schwer Kritik fällt | 15.05.2012 | 21:32

Liebe Frau Mohnen,

"Kritik an BILD ist nicht nur populär, sondern berechtigt." - da kann ich Ihnen nur absolut recht geben! Aber diese Kritik ist offensichtlich gar nicht so einfach, wie mir diese Studie ein weiteres Mal bewiesen hat. Mein Text versuchte also, eine Kritik der Kritik zu sein - ein solche sollte erlaubt sein und bedeutet auch nicht, dass ich mich auf die Seite der Bild stelle.

RE: Sklaven des Milieus | 13.03.2012 | 22:26

Oh, Entschuldigung! Wären´s Krimis gewesen, hätte ich mir das natürlich niemals erlaubt. Sind sie aber glücklicherweise nicht ...