KayH

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RE: Umgekehrte Denunziation | 05.01.2012 | 18:38

Man sieht am Artikel: Der Autor hat es nicht so mit Daten und Fakten. Er verliert sich lieber im "feuilletonistischen Ressentiment" gegen "vermeintliche Informatiker" und "passionierte Netzexperten", die keinem "Begriff von Wahrheit" mehr folgen und - vor allem - nicht das tun, was der Autor (offensichtlich) für eigentlich wichtig hält: Den "Begriff des geistigen Eigentums" infragestellen und eine "Debatte um das Urheberrecht" führen. Tja. Vielleicht macht der Autor das ja im nächsten Artikel einfach selbst. Vorher würde ich aber gerne ein paar Belege für die Kernthesen dieses Artikels hier nachgeliefert bekommen: Wo ist der "säuerliche Moralismus" denn genau zu verorten, dem die "wichtigsten Akteure" so exzessiv frönen? Was ist so eng an den "bürgerlichen Moralvorstellungen", die sich gegen wissenschaftlichen Betrug richten? Was genau ist der Widerspruch zwischen "Transparenz“ und "verwirklichter Autonomie"? Wessen Autonomie ist überhaupt gemeint? Es ist ja ganz unterhaltsam, das einfach alles mal in den Raum zu werfen. Bleibt es allerdings beim einfach Werfen, dann erstreckt sich der Erkenntnisgewinn des Lesers eigentlich nur auf: Magnus Klaue denunziert ganz gern faktenfrei vor sich hin. Nehmen wir mal schulterzuckend schlicht zur Kenntnis.