RE: Nun wird mitregiert | 02.12.2018 | 09:24

Die Migrations und Flüchtlingsströme sind zuerst einmal ein Ergebnis jahrhunderte langer kolonialer Ausbeutung und neokolonialer Abhängigkeiten.

Gepaart mit einer durch die ungerechte Weltwirtschaftsordnung abgesicherten ökonomischen Hegemonie der reichen Länder auf der Nordhalbkugel zulasten einer möglichen ökonomischen Entwicklung in den ärmeren Ländern des Südens.

Ein vom Norden forcierter Braindrain würde diese Ungerechtigkeit zementieren.

RE: Nun wird mitregiert | 02.12.2018 | 09:24

Die Migrations und Flüchtlingsströme sind zuerst einmal ein Ergebnis jahrhunderte langer kolonialer Ausbeutung und neokolonialer Abhängigkeiten.

Gepaart mit einer durch die ungerechte Weltwirtschaftsordnung abgesicherten ökonomischen Hegemonie der reichen Länder auf der Nordhalbkugel zulasten einer möglichen ökonomischen Entwicklung in den ärmeren Ländern des Südens.

Ein vom Norden forcierter Braindrain würde diese Ungerechtigkeit zementieren.

RE: Mythos Mitte | 23.11.2018 | 20:27

Meist sind es die kleinen, fast schon privaten Dinge, die entlarven. Zumindest was das "Zurückgeben" betrifft, hat der Herr Merz nicht immer seine Berater dabei gehabt.

Zum Beispiel als der Herr etwas sehr wichtiges verlor, das dann von einem ehrlichen Obdachlosen gefunden ward. Ein menschenfeindlicher Dank, wie man ihn sonst nur noch aus Charles Dickens Weihnachtsgeschichte kennt:

http://www.zeitgeistlos.de/zgblog/2010/danke-herr-merz/

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RE: Bleibt Aufstehen sitzen? | 11.10.2018 | 21:59

implizit:

"Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden. "

Flucht und Migration besitzen also die gleiche (Rechts-) Grundlage? Da aber Flucht, sowohl der Intention des Aufrufes nach als auch der AufruferInnen akzeptiert wird (auch von mir), was heißt das dann für die Migration?

Entweder es ist die von mir erwähnte Agenda gemeint, oder die AufruferInnen haben sich keine Gedanken über die von ihnen gewählten Begriffe gemacht. Letzteres halte ich aber für unsinnig (und wäre eigentlich schon fast eine üble Nachrede)

RE: Bleibt Aufstehen sitzen? | 11.10.2018 | 21:26

ein Minimalkonsens ist der #unteilbar Aufruf eben gerade nicht.

Er stellt die Maximalforderung nach (bedingungslos) offene Grenzen. Sagt aber nicht, was ein regelfrei globalisierter Arbeitsmarkt für die Tarife und Tarifverträge bedeutet. Ein Forderunge ich so nicht teile, ebenso wie offensichtlich auch Frau Wagenknecht.

Wenn es um einen Minimalkonsens gegangen wäre, dann hätte man die #aufstehen-Kampagne mit in die Formulierung des Aufrufes einbezogen werden müssen. Stattdessen wird eine Maximalforderung aufgebaut, und dann bekannten Kritikern dieser Maximalforderung vorgesetzt nach dem Motto "Friss oder Stirb".

Eine erfolgreiche linke, solidarische und Antirassistische Politik geht anders.

RE: Für die solidarische Weltgesellschaft! | 05.10.2018 | 22:27

ich gehe mit der Einschätzung völlig mit. Ich würde nur ganz gerne die Meinung von Herrn Jäger zum journalistischen Background seines Artikels hören. Feste und vorgefertigte Meinungen gibt es genug.

RE: Für die solidarische Weltgesellschaft! | 05.10.2018 | 20:46

Es wäre zudem noch interessant gewesen, wenn Herr Jäger vor seinem Artikel noch Frau Wagenknecht gefragt hätte, warum sie nicht unterschrieben hat. Wurde sie nur noch nicht gefragt? Hat sie inhaltliche Einwände? Wenn ja, welche?

Da hätte sicher auch mehr journalistischen Recherche dem Freitag gut getan. Schließlich war dies ja der polemische Aufhänger.

RE: Für die solidarische Weltgesellschaft! | 05.10.2018 | 20:46

Es wäre zudem noch interessant gewesen, wenn Herr Jäger vor seinem Artikel noch Frau Wagenknecht gefragt hätte, warum sie nicht unterschrieben hat. Wurde sie nur noch nicht gefragt? Hat sie inhaltliche Einwände? Wenn ja, welche?

Da hätte sicher auch mehr journalistischen Recherche dem Freitag gut getan. Schließlich war dies ja der polemische Aufhänger.

RE: Für die solidarische Weltgesellschaft! | 05.10.2018 | 07:28

Nachtrag zur Ökologie: #aufstehen ruft seine Follower zur Teilnahme an der Demo gegen die Abholzung des Hambacher Forstes auf.