Wulff – eine Nachbetrachtung: GEKAPERT

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

„Gekapert“: zwei Freunde haben mich heute unabhängig voneinander darauf aufmerksam gemacht, dass es genau das sei, was hier mit diesem thread passiert ist.

Man könne dies zum einen daran erkennen, dass sich von über 30 Kommentaren inhaltlich keiner auf den eigentlichen Text beziehe, noch deutlicher aber daran, dass gleich der erste Kommentar diesen Text beiseite wischt, um zu erklären, was hier eigentlich diskutiert gehörte und die Diskussion sich dann entlang dieser Vorgabe bewege.

Dies ist der Grund, warum dieser Beitrag 'umgezogen' ist, Sie können ihn jetzt hier finden.

Eines ist mir noch wichtig: Obwohl der erste Kommentar dies nahe legt, konnte von „Nachtreten“ gegen Wulff nicht die Rede sein. Wenn Sie genau hinsehen, finden Sie auch eine ganz verquere Logik in diesem Kommentar: Wulff „oder die, die ihn angeblich zu Fall gebracht haben“ werden zusammengefasst und so wird eine kritische Betrachtung beispielsweise der Rolle der Bildzeitung mit dem Hinweis darauf für unzulässig erklärt, dass Wulffs Familie, die Kinder, die noch zur Schule gingen, zu schonen seien.

Diese Verdrehung erinnert nicht nur mich an den Stil, in dem die Springerpresse die Leute für dumm verkauft, und das Ergebnis dieser Intervention, in deren Folge sich hier eine hitzige Diskussion über den Charakter des designierten Bundespräsidenten entsponnen hat, lässt den Gedanken aufkommen, es handle sich bei diesem Eingangskommentator um einen agentprovocateur, der ein schrilles Konzert in einer irgendwielinken Community, von der man eh nichts anderes erwartet, anzetteln soll. Um genau das zu erreichen, was auch passiert ist: die in diesem Blogeintrag ursprünglich thematisierte Rolle der Medien, die aufgeworfenen Fragen zu Demokratieverständnis und Rechtsstaatlichkeit werden in den Hintergrund gedrängt und ihre Diskussion unwahrscheinlicher gemacht.

Wie dem auch sei, viele Kommentare hier sind dennoch sehr interessant, der Umzug beraubt sie auch nicht ihres Sinns – sollte jemand dies anders sehen, bitte ich um Nachsicht für das Missverständnis und würde mich freuen, wenn Sie ihn, falls es nicht zu viel Mühe macht, am neuen Ort wieder einstellten!

23:25 22.02.2012
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

keiner

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