RE: Vom Wesen des deutschen Staates | 10.03.2013 | 03:20

Hallo CE,

mit den Massen könnte es in der Tat etwas schwierig werden. Aber was wollen Sie dann mit den Einigen anstellen? Friedlich in der Welt einmarschieren und eine Revolution starten? Viel Spaß!
Mir scheint, Sie sind Deutschland nicht nur geografisch etwas fern… Sie sind nicht der erste und auch nicht der letzte der versucht die Welt zu verbessern, humaner zu machen. Hat ja bisher super funktioniert. Ich bin ja auch nicht dagegen, dass die Welt ein bisschen guter wird, nur gestehen Sie mir bitte zu, dass ich da so meine Zweifel habe. (wohl zu sehr Realist) Mit ein paar "Einigen" auf Elcontorpasa und dem dort vorherschenden Chaos und äh seitenweise Dünnpfiff (ich zitiere hier nur) ist Ihr Befriedungsprojekt von Vornherein zum Scheitern verurteilt. Sorry.
Das System wird, wenn es so weiter geht, schon von ganz alleine in sich zusammen brechen. Einige Wenige werden überleben und neu anfangen und die gleiche Scheiße wiederholen bis sich der Parasit Mensch selber ausgerottet hat.
Haben Sie konkrete Lösungsvorschläge? Dann schnell her damit, sonst könnte es eng werden.
Auf geht´s, schlagen wir der Schlange den Kopf ab. Mist das sind so viele…

Viva la Revolution

P.S.

Ich habe Sie weder als Profiteur noch als Dummschwätzer bezeichnet. Ich beurteile Menschen nicht die ich nicht kenne. Wohl aber Worte die geschrieben stehen.

tdfG KvdG

RE: Ober-Clowns der europäischen Politik | 09.03.2013 | 01:01

Hallo CE,

In einem Punkt kann ich Sie ja noch durchaus bestätigen: Merkel und Steinbrück… Sie wissen schon. Was Ihre 3 Punkten angeht, drängt sich mich die Frage auf: Ob ich mir wohl Ihre rosarote Brille kurz ausleien könnte?
Die Frau… Ja, anschicken tut sie sich. Ist auch erst mal nichts gegen einzuwenden.
…mehrheitliche Solidarität unter den Menschen? AAAAHHAAAA
Ich hatte in meinen nun 38 Arbeitsjahren Drei Chefinnen, allesamt eiskalte Killerinnen, (Misswirtschaft - Firmen im Arsch, Job weg, aus die Maus) Vom Todeskampf ganz zu schweigen. Wir wurden beschissen, belogen und mit falschen Versprechungen gelockt.
Ja, die Mädels hatten es drauf.
Dann waren da noch diverse Arbeitskolleginnen, immer darauf bedacht bei der Chefin gut da zu stehen und notfalls die/den Kollegin/Kollegen hin zu hängen. Ich durft ferner miterleben, wie eine Frau in leitender Position die Firma fast an den Rande der Insolvenz brachte und nur ihre Entlassung die Firma vor dem völligen Aus bewahrt hat. SIE ist sich bis heute keiner Schuld bewust. Grundprinzip Egoismus? Oh ja das konnten die Damen ebenso gut wie ihre männlichen Gegenstücke. Ich sehe da noch eine große Diskrepanz zwischen Ihrem (sicherlich hehren) Gedanken und der Realität.
Thatscher wurde ja schon angeführt, Merkel und ihre Damen im Kabinett wollen, können aber offensichtlich nicht so richtig. Und die Damen der Industrie schenken sich auch nichts im Bezug zu ihrem männlichen Pendant. Wie gesagt, ich kann Ihren Optimismus da noch nicht teilen.

Die Bildungsrevolution steckt wohl auch noch in den Kinderschuhen fest. Oder wie ist es zu bewerten, dass ein Großteil der Jugend die Geschichte ihres Landes kaum bis überhaupt nicht auf dem Schirm hat, das so mancher Heilig Abend und Ostern im Media Markt verortet sprich die Allgemeinbildung auf der Strecke bleibt? Ich habe tag täglich mit Jugendlichen zu tun, Kinder von Kunden und Kollegen und jugendlichen Kollegen. Sich mit diesen unterhalten zu wollen beschränkt sich auf sehr wenige Themen. Selbst die Erwachsenen lassen einfachste Kenntnisse über ihren Tellerrand hinaus vermissen.

Das Internet-Zeitalter… der war gut.
In Ländern mit massiver Unterdrückung des Volkes zutreffend mit Sicherheit. Bei uns in EU?
Wie twitter ich? Wo buche ich den billigsten Urlaub, WOW und sonst noch was.
Aber Demokratie per Internet? Global? Weit weit weg.

Zum Abschluss noch eine paar Frage an UN: wer um alles in der Welt hat hier behauptet, dass Mutter Teresa das Übelste war, was Indien widerfahren ist? Habe ich da was überlesen? Und wie kommen Sie darauf, dass Kapitalismus männlich ist? Weil DER davor steht?

Aus dem Mittelteil Ihres Beitrages werde ich nicht schlau. Z.B. Sie flechten die kath. Kirche an einer Stelle ein wo mir der Bezug fehlt.

tdLG KvdG

RE: Drogen-Blutspur: Von Berlin bis Peru | 08.03.2013 | 22:07

Hallo CE,

mir steht gerade das Abendessen kurz vor der zweiten Verdauung. Sprich mir kommt´s hoch, platzt der Kragen.
Entschuldigen Sie bitte meine etwas gossenhafte Einleitung. Sehe ich doch genau diese Zielgruppe „…die armseligen Gestallten auf den öffentlichen…“ (ergo mich) angesprochen. Wie snafu schon schreibt: verhasste Randgruppen sind einfacher zu bezeigen als die Maße.
Medial verwertbarer ist der Kokser.
Da kann jeder Normalo sagen "ich bin’s ned"
Sei´s drum, ich will Ihnen ihre persönlichen Erfahrungen und die aufgezeigten Fakten nicht in Abrede stellen. Fakten? Kenne ich aber schon alles aus den diversen Berichten (arte, 3sat etc.). Interessant, aufschlussreich und zum Nachdenken anregend. Ihre Reportage (?) gepaart mit ihren persönlichen Gedanken... im Westen nichts Neues.
Dass es deswegen Kriege (Scharmützel) gibt ist unbestritten. Dass an diesen Kriegen irgendwer die Schuld tragen muss... nun aber die Rolling Stones für das Übel zu verpflichten... mein lieber Scholli, Sie haben Humor.
Zwischenfrage: warum ist der Anbau von Kaffee nicht attraktiv genug?
Sie wollen die Menschheit, explizit hier die deutsche, zur Vernunft aufrufen? Tun sie das mit einem Thema welches (von hier aus betrachtet) mindestens ebenso viel Elend in die Welt bringt.
Konsumgüter wie die von Apfel und KiK... alle Beteiligten hier namentlich zu erwähnen würde wohl den Rahmen sprengen und den Beitrag ebenso schwer lesbar machen wie... sorry ich schweife ab.
Sie haben die Absicht zu zeigen? Dann tun sie es bitte. Geben sie mir Zahlen, Fakten und Lösungsvorschläge an die Hand die ich noch nicht kenne und mit denen ich was tun kann. Ansonsten verliere ich die Lust am Lesen, ich ermüde. Und geholfen ist den armen Bauern erst nicht.
Machen sie aufmerksam unter welchen Bedingungen die Firmen für Apfel etc. arbeiten. Die Menschen dort sterben weil wir ungehemmt twittern googlen und surfen wollen. Die Menschen verrecken weil Geiz geil ist und wir noch geiler nach billigsten Artikeln lechzen.
Beim täglichen Konsumgut wird's dann aber schon haarig?! Wir lesen den Artikel und gehen dann (wie schon gesagt: mir sind´s ja ned) erst mal Klamotten bei H&M oder KiK kaufen und auf dem Nachhauseweg halten wir noch schnell bei -Aldi...- (bitte hier den Discounter ihres Vertrauens einsetzen) und nehmen die günstigsten Angebote mit. Versprochen, alles rein ökologisch human und sicher keine Kinderarbeit.
Und soll ich Ihnen was sagen? Viele machen das nicht mal mehr aus Geilheit. Nein, die machen das weil sie es sich nicht anderes leisten können. Mit ihrem 10 Stunden Arbeitstag (und die Frau arbeitet auch noch) können die sich gerade so über Wasser halten. Zahl steigend. Und dann kommen sie daher und erzählen denen irgendwas vom Weissnasen-Livestylschnösel. who cares
Der von der Straße hat andere Sorgen. Und die vielen tausend Todesopfer respektive deren Hinterbliebenen unserer Konsumkriege sehen ihren Bericht wohl auch eher different. Oder will mir jemand Iran/Irak und Afghanistan etc. als humanitäre Hilfsaktionen verkaufen?

LG KvdG