Kevin

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RE: Energie wie nie | 10.01.2011 | 16:29

Ich finde es toll wenn Menschen für ihre Interessen einstehen und sich einsetzen. Auch ist es für mich bewundernswert, wenn Menschen entgegen bestimmten Widerständen, so aussichtslos es auch erscheint, an ihrer Vision festhalten, sei sie auch noch so utopisch. Das erstmal zum Positiven an diesem Beitrag. Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum immer wieder die eigene Meinung durch Blockaden und Demonstrationen propagiert wird, allerdings kaum der Sachdiskurs gesucht wird. Auch auf der Seite des "Atomconcern" ist lediglich die Rede von "zivilem Ungehorsam" und "Stromwechselparties mit feinster musikalischer Untermalung, Kunstprojekte und Publikationen". Dabei fehlt meines Erachtens nach die öffentliche Auseinandersetzung mit den Thesen der "Gegner" bzw. die direkte öffentliche Auseinandersetzung in Form eines Diskurses. Die "Linken" sprechen kaum über die Auswirkungen, wenn sofort alle AKW's abgeschaltet werden würden oder welche finanziellen, klimatischen und wirtschaftlichen Implikationen das hätte. Bestenfalls wird auf irgendwelche Gutachten verwiesen, die davon ausgehen das es möglich sei komplett,sofort und ohne große Probleme auf Atomstrom zu verzichten. Zu jedem Gutachten gibt es allerdings auch ein Gegengutachten und dann einfach zu sagen, das das andere Gutachten ja von der bösen Atomlobby gekauft seien, finde ich doch ein bisschen einfach.

RE: Energie wie nie | 10.01.2011 | 16:29

Ich finde es toll wenn Menschen für ihre Interessen einstehen und sich einsetzen. Auch ist es für mich bewundernswert, wenn Menschen entgegen bestimmten Widerständen, so aussichtslos es auch erscheint, an ihrer Vision festhalten, sei sie auch noch so utopisch. Das erstmal zum Positiven an diesem Beitrag. Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum immer wieder die eigene Meinung durch Blockaden und Demonstrationen propagiert wird, allerdings kaum der Sachdiskurs gesucht wird. Auch auf der Seite des "Atomconcern" ist lediglich die Rede von "zivilem Ungehorsam" und "Stromwechselparties mit feinster musikalischer Untermalung, Kunstprojekte und Publikationen". Dabei fehlt meines Erachtens nach die öffentliche Auseinandersetzung mit den Thesen der "Gegner" bzw. die direkte öffentliche Auseinandersetzung in Form eines Diskurses. Die "Linken" sprechen kaum über die Auswirkungen, wenn sofort alle AKW's abgeschaltet werden würden oder welche finanziellen, klimatischen und wirtschaftlichen Implikationen das hätte. Bestenfalls wird auf irgendwelche Gutachten verwiesen, die davon ausgehen das es möglich sei komplett,sofort und ohne große Probleme auf Atomstrom zu verzichten. Zu jedem Gutachten gibt es allerdings auch ein Gegengutachten und dann einfach zu sagen, das das andere Gutachten ja von der bösen Atomlobby gekauft seien, finde ich doch ein bisschen einfach.