Kim

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RE: Du sollst deine Leser nicht beschämen | 19.10.2012 | 00:15

Hi Katrin, mich würde mal interessieren, ob Du als Feministin auch diesen Absätzen zustimmen würdest:

"Sie ist schwierig, weil sie davon ausgeht, dass eigentlich alle Männer nicht anders können, als Sexisten zu sein. Der Feind ist überall und dabei wird es schnell undifferenziert und einseitig. Um diese Haltung zu sichern, wird sich des Konzepts der "Definitionsmacht" bedient, das vermeintlichen Opfern zuspricht, alleine darüber zu bestimmen, wann Handlungen als Gewalt und Diskriminierung zu benennen sind. Das nutzt X, versagt damit aber den Lesenden den Respekt, wenn sie schreibt: "Das haben Sie jetzt alles gelesen und finden das wahrscheinlich ebenso schlimm wie ich. Sie wissen aber immer noch ganz genau, dass Sie kein Sexist sind. Woher? Weil Sie keiner sein wollen. Da habe ich leider eine schlechte Nachricht für Sie…" und nun folgt eine Auflistung an Fakten des Alltagssexismus in Deutschland (in dem wir ja zugegebenermaßen alle aufgewachsen sind), die unweigerlich dazu führten, dass Männer per se privilegiert seien.

Und nun sei es eben so, dass Sexismus genau da anfange, wo sie ihre Privilegien nicht reflektierten und eingestünden. Sie sagt damit also (sinngemäß): Sie sind Männer und sagen "ich bin kein Sexist"? – ha! – das ist der Beweis, dass Sie einer sind und sein müssen, denn hätten Sie ihre Privilegien reflektiert, dann wüssten Sie es ja besser."

Passt alles oder hinkt der Vergleich irgendwo?