Ein Volk der guten Nachbarn?

Wollen wir Konfrontation? Angesichts des Umganges mit Russland muss man die Frage stellen, ob sich die Politik der möglichen Folgen ihres Tuns nicht bewusst ist oder sie billigend in Kauf nimmt.
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Wir waren gesegnet mit der Gnade der Geburt in der Nachkriegszeit. Unsere Eltern hatten einen Konsens: Nie wieder Krieg! Und sie hatten eine Zuversicht: Es wird uns besser gehen!

Nun blicke ich auf unsere Kinder und frage mich, wie sie wohl ihre Situation beurteilen. Ob wohl auch sie eines Tages ihre Geburt als Gnade verstehen werden? Der Optimismus, den wir von unseren Eltern empfingen, ist heute schwer auszumachen, schon gar nicht, wenn es um Friedens- und Wohlstandssicherung geht.

Was die Eltern durchgemacht hatten, prägte unser Wertebewusstsein. Auch wenn sich die Politik rasch ihres pazifistischen Schwurs entledigte, in den Köpfen der Menschen blieb er bestehen, und es war das Wichtigste, was sie uns an Erfahrung mitgaben: Krieg ist die schrecklichste Sache, die man sich vorstellen kann.

Albrecht Müller hat auf den NachDenkSeiten über den Wandel dieses Bewusstseins und des daraus resultierenden Handelns in Politik und Gesellschaft geschrieben. Sein Beitrag spricht mir aus der Seele.Bitte unbedingt lesen!

16:36 24.03.2018
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Geschrieben von

Klaus Fürst

Es ist die unüberwindliche Irrationalität, die dem Menschen den Ausgang aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit versperrt.
Klaus Fürst

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