kleinerniemand

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RE: Soll man dürfen, was man kann? | 25.04.2015 | 00:39

Was mich stört ist etwas vollkommen Anderes... wenn jemand solche Risiken eingehen will ist das erstmal seine Sache und ob das dann irgendeine Versicherung was kostet ist egal, deren Aufgabe ist es schließlich Risiken abzuschätzen und nicht bloß Geld zu sammlen.

Nur: Wer soche Aktionen auch noch zur "Boheme" hochstilisiert wie es Herr Blome hier tut, der verwechselt Eitelkeit und Selbstgerechtigkeit mit Freiheit. Welch perfide Unverschämtheit eine Frau die sich öffentlich vermarktet auf die gleiche Stufe mit Meschen die um gesellschaftliche Annerkennung kämpfen! Die diskriminiert und erniedrigt werden aufgrund von Dingen für die sie sich NICHT entschieden haben. Jemand der sich vermarktet mit etwas, dass die Allermeisten Mesnchen schon finanziell garnicht könnten geschweige denn Körperlich.

Das ist kein Provokatives Kunstprojekt sondern Ergebnis des Dümmsten aller möglichen Argumentationen: "Ich kanns, also mach ichs." Nachdenken ist was für Looser, die sich das konsumieren nicht leisten können. Kinder kriegen wann immer man Lustig ist... ja das ist Konsumenten-Mentalität die sich hier auf den Konsum von Menschlichkeit selbst ausweitet.

Und ja mit dieser Moral kann man auch Banken ausrauben, Häuser Anzünden, und sie zeichnet so ein wunderbareres Bild des Herr Blomes und dessen was sich durch seine Laufbahn zieht: "Moral, ist sich nicht erwischen lassen." Ähnlich: "Wer zuerst schießt, an dem kann sich keiner mehr Rächen. " Leider endet die Menschheit mit dieser Art von Moral im atomaren Winter, denn: Es ist ein Irrtum - die Welt recht sich. Aber um das zu verstehen muss man übers Quartalsende hinausdenken.

RE: Feuer und Flamme für den Euro | 21.03.2015 | 02:16

Die schwachsinnigen Schaufeln sich fröhlich weiter ihr eigenes Grab... Spaltung der spd, Priaten, afd, Finanzkrise, Armut, niedriglohn, stinkefinger und krieg in europa.

NAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAIIIIIIIIIIIIN. Hier liegt politisch nichts im argen - und auch sonst sind wir dumm wie elektrische Teebeutel mit Internetanschluss. Wie kann man so platt und hohl die augen vor jeder realität verschließen. Armut und Leid haben ---> soziale und politische Konsequenzen ---> das hat dann auch wirtschaftliche. (Vorsicht goldenes Kalb)

RE: Gibt es ein Recht auf den Tod? | 15.11.2014 | 07:25

Das Thema ist eigentlich ein Musterbeispiel für eine weitgehende Infantilisierung der Gesellschaft... wir entscheiden herzlich wenig - bei allem was wir tun von Ausbildung bis Beruf bis Familie sind wir weitgehend von den Umständen abhängig... es kann halt auch nicht jeder Popstar oder Fußballer werden, egal wie sehr es viele möchten... wie kann also ein erwachsener Mensch ernsthaft ernsthaft glauben das "bitte Herr doktor spritzen sie mir die Gift-tabletten, denn ich kann sie nicht selber nehmen" eine "freie Entscheidung" ist. Das man Menschen nicht zum Leben zwingen sollte, ist mit Sicherheit richtig, genau darum dreht sich die Diskussion aber offensichtlich nicht. Denn hierzu gibt es sehr wohl Regelungen im Sinne der Passiven Sterbehilfe unf Schmerzmedikation.

Tritt man nicht sogar eher zurück vor der wirklichen Entscheidung wenn man sie legitimiert und proffessionalisiert haben will?

Desweiteren ist es auch offensichtlich das Selbstoptimierung in den bekannteren Fällen eine wesentliche Rolle spielte. "Ich will nicht als hilfloser Menschen mit geistigen defizieten dahin siechen". Das kann ich ja verstehen, aber man sollte sich auch bewusst machen welche Aussage man hier zu Schwerkranken impliziet macht. Wenn ich sage "lieber in Würde selbstbestimmt sterben, als schwer krank sein" spreche ich den Schwerkranken die würde nämlich ein Stück weit ab.

Es gibt Menschen die mit chronischen Krankheiten leben. Sehr lang und nicht gut. Eine Entscheidung die man niemals bereuen kann, ist nicht frei um so weniger wenn man weiß, dass man anderen zur last fällt.

RE: Der blinde Fleck | 02.11.2014 | 04:50

die Studie zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit hat all das eigentlich mehr oder weniger vorraus gesehen. Sie wurde weitgehend ignoriert. Und zwar sehr viel weniger von Politikern und sehr viel mehr von Medien und Bevölkerung.

RE: Der blinde Fleck | 02.11.2014 | 04:48

Der Grund für Radikalisierung an allen Ecken und diese Entwicklung insgemsant ist die zunehmende Abwertung von ökonomischen Verlierern. Es gibt Jugendlichen das Gefühl unnütz, schwach zu sein, macht sie so wütend und radikal. Denn dort wittert man Stärke, Erfolg. Die Behauptung "Alles Säufer und Schläger" stärkt deren Hass und Gruppenzusammenhalt. Der weggesparte Wohlfahrtsstaat hätte uns schützen können. Wir müssen zurück kommen zu dem Menschrechlichen Konsens, dass JEDER Mensch auf seine Art wertvoll ist - unabhängig davon wie "nützlich" er für Ökonomie oder Gesellschaft ist. Sonst haben wir langfristig keine Chance. Hartz4 aka. 20 erfolglose Bewerbungstrainings in Folge und Anpassungszwang, sind Wasser auf den Mühlen Radikaler jeder Art und der Tod der Demokratie. Ja, leider sind manche nicht mehr zu retten aber der Nachschub ist das gefährliche. Leider wurde ein denken das über das Quartal hinausgeht systematisch vorteufelt und durch Bio-Supermärkte für Besserverdienende ersetzt.

RE: Judith Butler und die Kunst zu Googlen | 02.11.2014 | 04:21

es ist keine schande nach hilfe zu fragen. Manchmal nimmt einem der Stress, die Angst die Einsamkeit die Fähigkeiten. grade intelligente Menschen fangen dann an chaos zu reden. Es gibt keine absolute Wahrheit deshalb lohnt es sich von dem auszugehen was --->wahrscheinlich<--- ist. es lohnt sich den "mainstream" nicht einfach für blöde, oder verarscht zu erklären. Und vor allem lohnt es sich auch sich selbst kritisch zu hinterfragen, nicht nur alles andere.

RE: Die „SZ“ schließt ihre Kommentarfunktion | 24.10.2014 | 21:11

Die Verlagerung auf Facebook und co. wir denke ich vor allem gemacht um "targeted advertising" besser durchzuführen.

Soll heißen: Dritt-Anbieter durchwühlen die Daten-Spur eines facebook/twitter Accounts und sorgen dann dafür, dass der Surfende nur noch Infos und Werbung bekommt die zu ihm passen. Also ihn nicht zu sehr "ärgern" und die "Webexperience" versauen... Das Internet wird so zum selbst-zensierten Kindergarten für Leute, die sich noch bedanken wenn man ihnen eine Rosa Brille schenkt. "Gott sei Dank sehe ich nun die nervigen Roten Ampeln nicht mehr."

Ja: Armers Deutschland. Sz kann mit Online offensichtlich nicht umgehen. Wobei man sagen muss, dass die Zeitung sich von kritischem Journalismus schon länger entfernt...

Sie ist in die Allgemeine Predigt eingeschwenkt "Leistung Leistung Leistung Leistung Leistung Leistung Wirschaft". Bild mit Fremdwörtern.

Die Wahrheit ist doch: Genau die Kommentare mit dem "Mehrwert" sind die, die man loswerden will... Wenn nur "Facebook daumen hoch" und "meine Katze heißt Elfriede" drunter steht stört das nicht, es hilft sogar dem Webtraffic.

Politische Kommentare, unfreundliche Kommentare usw. können für die Redaktionen zum Problem werden, weil sie vielleicht den Artikel untergraben - es steckt aber noch mehr dahinter: Eventuell kann SZ-Online für Kommentare sogar Verklagt oder Abgemahnt werden... das ganz hat so einiges mit dem deutschen Rechtswesen zu tun, wenig mit der SZ.

Naja, für mich eine gute Gelegenheit die Zeitung der Einseitig-Intelektuellen endlich nicht mehr zu lesen... hatte ich mir eh schon lange Vorgenommen.

RE: Warum lieben die Deutschen Putin? | 28.03.2014 | 22:30

Stempel drauf und fertig nicht wahr? Ja der böse "Anti-Amerikanismus"... Denn wenn man nicht alles an Amerika bedingungslos toll findet, dann ist man ganz klar voreingenommen.

Man hat gerade in der älteren Generation, große und bereichtigte Angst vor Krieg und ärgert sich das anderswo aus sicherer Entfernung fröhlich Öl ins Feuer gekippt wird. Russland sei "Regionalmacht". Da freuen sich die Nachbarn schon sollte der Provozierte den Gegenbeweis antreten wollen.

Positionen die denen von Henry Kissinger entsprechen, werden als "Russophilie" betitelt. Es ist eigenltich nur noch peinlich.

Vielleicht, möchte einfach niemand hier, von unseren "Freunden" die uns überwachen noch abhängiger werden als man es eh schon ist? Vielleicht möchte man sich nicht ganz Russland zum Feind machen? Ganz egal was mit Krim und co. ist?

Vielleicht möchte man keinen militärisch gewalttätigen Konfilkt? Vielleicht fragt man sich warum ausgerechnet jetzt auf das tausendmal gebrochene Völkerecht bestanden wird? Vielleicht rechnet man damit das Politik auf beiden Seiten einen Hintersinn hat...

---> Man wird den Verdacht nicht los, dass der Konflikt geschürt wird um ihn als Druckmittel im Freihandelsabkommen zu nutzen.

Deshalb "versteht" man Russland. Bzw: Man traut der Gegenseite genausowenig.

Die Russen sahen den Maidan als eine vom Westen gepushte Revolution. Das mag zwar im großen und ganzen falsch sein, es ist aber auch nicht völlig aus der Luft gegriffen - denn unterstütz wurde das ganze alle mal.

RE: Die Opfer der Agenda 2010 | 24.03.2014 | 23:20

Das ist so armseelig. Glaubst ihr den Flüchtlichen hilft es wenn wir hier dabei zusehen wie hier die Sozialsysteme eingehen? Wenn es die weiter Wegknicken werden viele Menschen keine Möglichkeit mehr haben sich gesellschaftlich zu engagieren, weil sie mit sich selbst beschäftigt sein werden.

Was wollt ihr wirklich?

Das die Flüchtlinge keinen Grund mehr haben nach Europa zu wollen, weil die Menschenwürde hier genauso wenig gilt?

Wir haben hier die typische Fraktion von Leuten deren Ziel es ist, das es niemandem besser, sondern allen möglichst schlecht geht.

RE: Die Opfer der Agenda 2010 | 24.03.2014 | 23:20

Das ist so armseelig. Glaubst ihr den Flüchtlichen hilft es wenn wir hier dabei zusehen wie hier die Sozialsysteme eingehen? Wenn es die weiter Wegknicken werden viele Menschen keine Möglichkeit mehr haben sich gesellschaftlich zu engagieren, weil sie mit sich selbst beschäftigt sein werden.

Was wollt ihr wirklich?

Das die Flüchtlinge keinen Grund mehr haben nach Europa zu wollen, weil die Menschenwürde hier genauso wenig gilt?

Wir haben hier die typische Fraktion von Leuten deren Ziel es ist, das es niemandem besser, sondern allen möglichst schlecht geht.