kleinerniemand

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RE: Die Opfer der Agenda 2010 | 24.03.2014 | 23:20

Das ist so armseelig. Glaubst ihr den Flüchtlichen hilft es wenn wir hier dabei zusehen wie hier die Sozialsysteme eingehen? Wenn es die weiter Wegknicken werden viele Menschen keine Möglichkeit mehr haben sich gesellschaftlich zu engagieren, weil sie mit sich selbst beschäftigt sein werden.

Was wollt ihr wirklich?

Das die Flüchtlinge keinen Grund mehr haben nach Europa zu wollen, weil die Menschenwürde hier genauso wenig gilt?

Wir haben hier die typische Fraktion von Leuten deren Ziel es ist, das es niemandem besser, sondern allen möglichst schlecht geht.

RE: Deutsche an die Front? | 02.02.2014 | 01:12

"Verantwortung" ist leider tatsächlich mittlerweile ein Wort, dass ziemlich viel an Bedeutung eingebüßt hat...

Der Eindruck entsteht, dass Leute wie Blome das Konzept mit einer Art "Recht des Stärkeren" verwechseln. Verantwortung wäre doch sich genau zu überlegen was man tut, bevor man Militäreinsätze lostritt. Argumentationen wie: "Wir könnten also sollten wir" sind wenig verantwortungsvoll.

Was machen wir denn? Zum Beispiel verschippern wir unseren Elektromüll nach Afrika. Wir ruinieren mit Lebensmittelexporten deren Landwirtschaft, während hier die Bauern subventioniert werden. Wir versenken Flüchtlingsboote im Meer... Das ist alles in höchsten Maße unverantwortlich.

Aber wenn es dann ums draufhauen geht, dann entdeckt man plötzlich die "Verantwortung"?

Ich glaube nicht das Deutschland oder Europa eine ernsthafte Chance hat Länder des afrikansichen Kontinent zu "retten" geschweige denn, dass es Sinn macht unsere Wertvorstellungen anderen überzustülpen. Ob das nun mit wirtschaftlichen, politischen oder militärischen Mitteln geschieht. Aber im Zweifel ist das Militär doch sicher die letzte Option. Mit veränderter Wirtschaftspolitik risikiert man nicht das Leben von Soldaten und Zivilisten.

Interventionistische oder gar "präventive" Militäreinsätze waren zum großen Teil keine Erfolgsgeschichten.

RE: Der (neo) liberale Präsident | 26.01.2014 | 05:06

Blomes Argumentation besteht quasi aus sophismen... ich weiß nicht was gauk sagen wollte, aber es gibt etwas zwischen "total entfesselten Märkten" und "Planwirtschaft".

Es ist mehr als offensichtlich, dass wir uns im Moment, eher nah an "total entfesselten Märkten" befinden. Blome ist die Art von Rethoriker, der jedem, der dieses Problem anspricht präventiv "planwirtschaft" vorwirft.

Es besteht kein Intresse an Wahrheit oder langfristigen Konsequenzen. Ich habe immer mehr das Gefühl, er sieht das ganze als Geschäft bei dem derjenige gewinnt der die größere Menschenmenge erfolgreich veräpplet. Und außer gewinnen zählt nichts. Schier ein Abbild dieser Gesellschaft, Hauptsache Leistung, hauptsache Erfolg. Warum, wozu? Was hat das für Konsequenzen für den Rest der Welt? Tja, darüber kann man ja auch noch nachdenken, wenn man die eigenen Schäfchen im trockenen hat. Und es einen nicht mehr kümmern muss.

RE: Die 100 | 17.11.2013 | 20:30

Es ist ein soo schönes Bild: Die Lokomotive Deutschland prescht mit Vollgas durch die Wüste und der Rest ds Zuges, mit samt Passagieren und proviant, steht einsam im Bahnhof und fragt sich, was der Lokführer getrunken hat.

RE: Die 100 | 17.11.2013 | 20:15

Bitte, bitte, Beispiel: Bei wem liegt der größerer Fehler? Beim Verkäufer, der jemandem ein Auto andreht und ihm gleichzeitig einen Kredit dafür gibt? Oder beim Käufer der sich das Auto zwar nicht leisten kann, aber trotzdem nicht nein sagt?

Jedem Menschen sollte klar sein: Der Käufer ist unter umständen unmoralisch (sofern er überhaupt weiß, dass er den Kredite nicht wird bewältigen können). - ABER der FEHLER, die DUMMHEIT und der SCHADEN, gehören eindeutig auf die Seite des Verkäufers. Von naiv angenommener moralischer Überlegenheit "wir sind aber doch so fleißig" kann man sich am Ende nichts kaufen. Es ist ein krudes, ja fast kindisches Weltbild zu glauben, das der "fleißige, brave" am Ende immer gewinnt.

Der Grund, weshalb wir uns diesen "Fleiß" überhaupt einbilden können liegt im übrigen darin begraben, das durch die Verbundwärung Euro die Preise deutscher Waren viel niedriger sind als sie eigentlich wären. Hätten wir unsere eigenewärung, würde die Aufgewertet und unsere waren teuerer, sprich wir hätten weniger Export. Es ist also nichtmal unser toller Fleiß sonder mehr oder minder der Verdienst der Krisenländer.

Aber Wahnsinn Herr Blome... man sieht zumindest, dass die Leute die sich gerne auf die eigene Schulter klopfen es tatsächlich nicht verstehen... Exportüberschuss ist prkatisch NIEetwas gutes, deshalb nennt er sich Überschuss. Überschuss bedeutet ZUVIEL. Zuviel ist nichts Gutes. Es bedeutet IMMER, das Waren, Dienstleistungen und co. aus diesem Land abfließen und man im Gegenzug dafür Geld bzw. Schuldscheine bekommt - Geld kann man aber nicht essen und Schuldscheine sind sofort wertlos, wenn der Schuldner nicht mehr Zahlen kann.

Im Fall von Ländern reicht es wenn sie nicht zahlen wollen.

Die Deutschen sind die stolzen Doofen Europas, die "schaffe, schaffe Häuslebaue" machen und nicht kapieren, dass sie an ihrem Grab rumzimmern. Ein Ausstieg aus dem Euro ändert das Alles übrigens nicht. Er zwingt nur, möglicherweise, unsere Wirtschaft dazu die Exportorientierung zu verändern. Vor allem würde sie aber erstmal einbrechen.

RE: Stasi reloaded? | 21.06.2013 | 14:05

an der Grenze des Wahnsinns... wie bitte? "Weils in China noch schlimmer wäre ist Total-Überwachung ok." "Wir haben nur eine Atombombe geschmissen. Die anderen zwei." Es geht doch nicht darum wer die "Guten" sind, sondern um einen ganz konkreten Sachverhalt.

RE: Sind 150 Jahre nicht wirklich genug? | 24.05.2013 | 23:55

Politik ist wie Fußball??? Ja das passt wie die Faust aufs Auge zum bildzeitungsjournalismus. Alles ist Wettkampf, Hauptsache gewinnen egal wie:

Auf manipulative Art hauen wir die niedliche Behauptung raus: "Merkel tritt zur Halbzeit zurück". Dabei weiß man ganz genau, dass die autoritätsüberzeugten Wähler der Union zur FDP wandern und nicht zum Politischen Gegener. Denn man kann so eine große Kolation vielleicht verhindern und nebenher den Kräften die einen ganz persönlich stützen auch ganz persönlich helfen. Das ist Politik á la Bildzeitung und ihr tot. Die Union ist nach links gerückt weil es richtig ist, das wir im Moment zuviel Konkurrenzkampf, einen autokratisch anmutenden Sozialstaat und zu wenig Solidarität haben. Sie hatte keine Wahl als Volkspartei.

RE: Egoismus am Ende? | 03.05.2013 | 22:29

Man fragt sich ob die Bild-Realitätsverdreher ihre eigenen Argumente wirklich glauben... in grausam manipulativer Art unterstellt Herr Blome den 70% Steuererhöhungs-beführwortern einfach mal das sie alle "Reichen" für Verbrecher halten... Diese Art der pauschalen Diffamierung einer Gruppe, die sich allein durch eine bestimmt Meinung ähnelt ist nicht nur unredlich, sie ist armseelig.

Nein. Es gibt auch sehr viele Gutverdiener, die aus intelligenten Gründen -Geld- nicht für ihr persönliches Spielzeug halten -

----> Reichtum ist in jeder Beziehung immer direkt auf die Akzeptanz und Toleranz der Masse angewiesen. Geld wird wertlos wenn es keiner mehr will. Es sind Zahlen auf Papier oder in Computern. Genauso wird jeder Besitz ist nichtig wenn ihn die breite Masse einer Person nicht mehr zugesteht... Folgen wir dem Pfad den Herr Blome aufmalt - völlig egal was egoistisch ist oder nicht - sind eines Tages nur noch diejenigen reich und mächtig die es irgendwie schaffen sich ihre Privatpolizei anzubauen und am skrupelosesten andere Leute veräppeln. Aka: Die wirklichen Egoisten.

RE: Eklat bei Lanz - Martin Hohmann reloaded | 22.03.2013 | 23:54

Wie es möglich ist das Arnulf Baring als studierter Historiker einen derartigen Mumpitz erzählt ist kaum erklärbar... andererseits tut er das ja leider öfter - diese unverschämte Relativierung verschlug auch Marina Weißband vollständig die Sprache. Als Marina Weißband sagte: "Wir müssen us überlegen wie man verhindern kann das so etwas wieder passiert." antworte Barind doch tatsächlich: "Das ist mir zu einfach." - - - WIE BITTE? Dass das was Frau Weißband da gesagt hat möglicher weise einfach selbstverständlich ist sei mal dahingestellt, aber in verdrehter Form zu sagen: "Nein, wir müssen uns nicht überlegen wie man so etwas in Zukunft verhindert." ist mir zu nahe an Volksverhetzung dran... Baring bleibt in seinem"Täter" - "Opfer" Weltbild das er auf alles überträgt und statt Aufarbeitung wird nur immer die nächte Schuldzuweisungen in irgendeine Richtung geschleuert. Armer alter Mann.

Neben dem üblichen Salat an diffamistischen Äußerungen schaffte er es mal wieder die wenigen sinnvollen Kommentare präventiv wegzurethorisieren.

Am schlimmsten ist eigentlich das Lanz nichts unternimmt. Sich ihm teilen sogar, offensichtlich aus Ahnungslosigkeit, noch zur Seite stellt... sonst unterbricht er Leute die politisch brisantes sagen eigentlich immer sehr gern.