S.P.O.N. Kolumne dringend gesucht

Vermisst Die aktuelle Kolumne von Silke Burmester: "Glaubwürdigkeit & Journalismus: Steuern? Upps, ganz vergessen!" Wer hat da denn den Daumen gesenkt?
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Meine Güte, was muss man heutzutage schnell sein: gerade ergötze ich mich noch an der neuesten Kolumne von Silke Burmester und möchte sie in einer 'von Höckschen auf Stöckchen-Aktion für Magda verlinken ... und schon is se weg ...

https://db.tt/J1OH4TTQ

Inhalt war (Original): "Der hochdekorierte Ex-Herausgeber der "Zeit"? Ein Steuerbetrüger. Der Chefredakteur der Vereinszeitung des ADAC? Ein Schummler. Und die "Bunte" lädt zur Promi-Homestory gleich noch den Anzeigenkunden ein. Wundert sich noch jemand, dass im Medienwandel der Qualitätsjournalismus verschwindet?"

Ach so ja, in den Weiten des Internet verschwindet ja nicht so schell etwas: wer sich selbst ein Urteil erlauben möchte und sehr, sehr ,sehr langsames Laden in Kauf nimmt, bitteschön!

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Nachtrag 29. Januar

In ihrer Kolumne hat Burmester Dinge, die unabhängig voneinander schon an anderer Stelle durch die Medien schwirrten zusammengeführt und in einem journalistischen Genre verdichtet und polemisch auf den Punkt gebracht. Das kann man gut finden oder nicht, bejahen oder verneinen.

Mein Punkt ist ein anderer: Die Informationen generierende Branche verweist gerne auf mich den Leser/Nutzer/Zuschauer, wenn es darum geht die Selektion und Transformation von Inhalten zu begründen. Um die 'journalistischen Endprodukte' (Stichwort'gatekeeper', 'Meinungsfreiheit', 'freie Presse' Verlage= Tendenzbetriebe) überhaupt beurteilen zu können muss ich diesen ansichtig sein.

Wenn sie erst mal da sind und plötzlich nicht mehr, interessiert mich, als durchaus wohlwollender Konsument der Medienlandschaft schon, ob es, hier z:B. eine innerstädtische oder überregionale oder von der Verfasserin initiierte Intervention oder gar ‚presserechtliche‘ Bedenken gab.

‚Daumen rauf oder runter‘ ist ein schrecklich banaler und alltäglicher Vorgang. Eine kleine informative Handreichung für den ‚geneigten‘ oder ‚geschätzten‘ Leser/Nutzer/Zuschauer sollte doch im journalistischen Tagesgeschäft eine Kleinigkeit im Dienste der Transparenz sein – angesichts des Glaubwürdigkeitsproblem unter dem die Branche zu leiden scheint.

18:46 28.01.2014
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Geschrieben von

kmv

kmvotteler, Berlin
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kmv

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