Knossos

Anonyme Konten ans Licht; für echte Volksvertretung!
Knossos
RE: Globale Entwicklungen, die Hoffnung geben. | 07.08.2020 | 20:06

Das hier wird ihm gefallen: ||Wir haben in den vergangenen Monaten erlebt, dass es möglich ist schnelle Veränderungen im Verhalten der Menschen, im Wirtschaften und in der Politik zu erreichen. ||

Dieser Bedarf sicher weniger: || Wir sind solange für euch da bis alle Menschen wieder frei sind, andere Unterstützungsstrukturen (Gesa-Support) übernehmen oder andere Instanzen wie U-Haft oder Ähnliches greifen.

Das Netzwerk Out of Action bietet emotionale Hilfe für Betroffene von Repression während der Aktionstage an.||

RE: Globale Entwicklungen, die Hoffnung geben. | 07.08.2020 | 18:50

Lieber Prof. Moegling,

nebenbei aus benachbartem Blog für Sie:

||Ulrich Mies hat im Westend Verlag ein Buch herausgegeben, das den Titel „Mega-Manipulation. Ideologische Konditionierung in der Fassadendemokratie “ trägt. Ein nicht nur gewichtiger, sondern wichtiger Sammelband.||

https://www.freitag.de/autoren/asansoerpress35/mega-manipulation

RE: Globale Entwicklungen, die Hoffnung geben. | 07.08.2020 | 13:25

Für mich ist Ihre Sicht romantisch inspiriert.

Der Computer ist ein Werkzeug. Wäre er als solches nicht so effizient, würde er nicht in einer Häufigkeit genutzt, die nicht nur erstaunlich vielseitig und breitenmäßig gewesen ist, sonder mit neuer Effizienz wie von nVidia und vor allem AMD auch noch im Begriff ist, zu neuem Höhenflug und Absatz zu starten. (Während ich vor Jahren davon ausging, der Bedarf sei allmählich gedeckt.)

Wie ein Werkzeug, ob komplex oder einfach, genutzt wird / von wem und wozu, ist eine Frage für sich.

Ob man das Werkzeug grundsätzlich schätzt oder ablehnt: Es hat kein subjektives Problem, Aberglauben, Ignoranz, Desinformation oder ethischer Verwahrlosung zu unterliegen.

Das kommt allein dem Menschen unter.

Deshalb ist mein Eindruck, daß an dem zu arbeiten ist, was Ihnen wohl possierlich scheint.

Kultur ist nicht rundheraus Preziose. Sie ist wie alles Andere unverblümt in Augenschein, und wo rückständig, krude oder destruktiv in Angriff zu nehmen.

RE: Globale Entwicklungen, die Hoffnung geben. | 07.08.2020 | 12:31

||Bis jetzt wird es hier ja konsequent umgangen. ...||

Für meine Wenigkeit läßt sich nur feststellen, ziemlich unaufgeräumt zu sein, und die Meditation von kurzen Durchbrüchen abgesehen, seit Jahrzehnten zu schwänzen. (Was mich auch pressiert.)

Empathie, Hilfsbereitschaft und Hilfe, kostenfrei erteilter Unterricht in verschiedenen Künsten, Engagement (zwar nicht organisiert aber ziemlich durchgehend fußläufig), und informatorische Hausaufgabenkür scheinen deswegen aber nicht verkümmert zu sein.

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Seit gestern angestrengte Überlegungen zu erfolgversprechenden Ansätzen, brachten nicht viel mehr hervor, als den Gedanken zu einer Internetplattform.

Sie scheint mir größtes Potential eines aufklärerischen Zusammenschlusses aufzuweisen.

Sagen wir namens „Conclusio“, in der u.a. etwa eine klassische Aufteilung von Pro, Kontra und Konklusion untergebracht wäre.

Gut wäre vielleicht ein Start als deutsche Domäne, mit anschließenden Ablegern unterschiedlichster Sprachen, in die sowohl deutsche Beiträge übersetzt, sowie eigene erstellt und vielleicht ins Deutsche / Englische übersetzt weitergereicht würden.

Besonders gut wäre, wenn Wissenschaftler (wie hier ja schon Sie, Prof. Moegling) dazu gewonnen werden könnten. Solche wie aus Scientistswarning.org, Ärzte ohne Grenzen etc. wären sicher nicht abgeneigt.

Ein Fehler wäre allerdings, aus Wohlfühlgründen (ich sage mal Marketing hinsichtlich Besucher) Ursachen globalen Desasters auf einer solchen Plattform zu vernachlässigen. Denn je konkreter die Vorstellung von einem Gebrechen, desto effektiver die Gegenmaßnahme.

Deshalb könnte so eine Domäne denn auch ebenso gut „Tacheles“ heißen.

Ob Google dann auch proportional zu Klicks verlinken mag, weiß meinerich allerdings nicht.

RE: Globale Entwicklungen, die Hoffnung geben. | 07.08.2020 | 11:58

||Ich denke auch, dass die digitale Überwachung überschätzt wird. Bei all dem Datenklau, wer soll denn das alles auswerten?||

Unter dem Vorwand sollen z.B. die Angreifer an 9/11 durch Maschen geschlüpft sein. Wer´s glaubt, wird seelig. Zumal ob Warnungen europäischer Schlapphüte im Vorfeld.

Es wird dargestellt, daß tausende Schnüffelabteilungen, von denen allein Echolon 60 000 Mitarbeiter zum Abriechen des Internets unterhält, und deren Erkenntnisse nicht koordinierbar seien. Mir scheint es derweil relativ sicher, daß sich das digital durchaus einrichten läßt, und so ziemlich Alles was von Interesse ist auch zur Befriedigung Interessierter überschaubar bleibt.

||In China hat ein Experte zugegeben, dass die Gesichtserkennungssoftware soviele Daten benötigt, dass sie unmöglich zufriedenstellend ausgewertet werden kann.||

Wäre dem so, dürfte Jedem, dem an amtlicher Dokumentation gelegen ist (also eben Jedem) eine 3D-Abtastung seines Hauptes oder Antlitzes auferlegt sein. Und voila! Sämtliche Daten, die exakter Auslotung eines Profils bedürfen.

Was eine Feststellung potentiell Subversiver und deren topologischer Bewandtnis angeht, dürften Sie zu Wenigen gehören, die derlei für eine Schwierigkeit halten.

Insbesondere, wenn diese jemals das Internet für länger als drei Tage genutzt haben sollten. Also wohl nahezu Alle mit Ausnahme von Luis Trenker. Doch dünkt mir, daß dieser auch schon nicht mehr unter uns weilt, während sonstig analoge Greise vermutlich keinen Umschwung mehr anstreben.

RE: Globale Entwicklungen, die Hoffnung geben. | 07.08.2020 | 10:31

||Die zunehmende Repression & Überwachung zeigt ja die Unsicherheit der Machthaber: Ihre ökonomische Basis ist brüchig, noch hält der bröselnde Kitt, aber wie lange?||

Die ökonomische Basis von Machtstrukturen, in denen inzwischen schon mittlere Führungschargen hunderte Millionen Dollar oder Euro vereinnahmen, reichte ja über das bereicherte Individuum und dutzende Generationen mondänen Lebens hinaus.

Handelte es sich nicht um kompensierende Soziopathie; wäre also Rationalität nicht ausgeschlossen und Voraussicht gegeben, hätte man längst erkannt, die Mentalität maximierten Profits zurückzuschrauben / den produzierenden und konsumierenden Untertanen mehr Luft zu lassen, und so das latente Machtgefüge länger fortleben zu lassen.

Stattdessen findet sich pathologisches Wesenmerkmal unterstrichen, in dem das Ausreizen der Herrschaftsform und kulminierender Gewinnmargen unausgesetzt vorangetrieben wird, und das eigene über Jahrhunderte perfektionierte Sicherheitsnetz aus Gehirnwäsche in der Konsequenz erodiert.

Dabei ist das Sicherheitsnetz derart gefestigt, daß es das Schlaraffenland Privilegierter noch hunderte, wenn nicht tausende Jahre hätte erhalten können. Sie hatten / haben die Menschen soweit, eine vollends auf dem Kopf stehende Welt zu verinnerlichen. Eine, in der eigene Entrechtung, Entmündigung und Ausbeutung Chance und Fortkommen bedeutet. Eine in der aus vermeintlichem Off generierter Überfluß der Minderheiten als Krume des Wohlstands für die Allgemeinheit abfallender Segen scheint. Eine in der fürsorgliche Vertretung Arbeitsplätze beschafft, und in der Waffenproduktion und Kriegeseinsätze die Zukunft sichern, usw.

Eine solch vollendete Ergebung in Vorspiegelung von Geschichte (bsp:. Anthropologie des selbstsüchtigen Berserkers / gleichmachender Marx / wahnsinniger Reich / vergewaltigender Russe) Gegenwart (‚wirtschaftskompetenter‘ Konservativismus und Blackrock / öffentliche Dienste als wirtschaftlich inkompetent / unabdingbares W-Wachstum / extrahierte Schimären demographischer Überalterung und bedrohlicher Automatisation / international beflissenes Deutschland / iranische ‚Republik‘, sinisteres Brasilien des da Silva, Bolivien und Venezuela / ‚soziales‘ State Street) und Zukunft (unzerstörbarer Planet), daß sie auf lange Zeit solide Immunität gewährleistet hätte.

Im Delirium unaufhörlich gesteigerter Quote aus Mensch und Umwelt, eskaliert die soziale Schere und ökonomische Unterprivilegierung der Untertanen soweit, daß diese, ob gläubig oder nicht, schließlich aufbegehren werden müssen.

Statt dem vorzubeugen, zieht man offenbar die Option vor, die Herrschaft patent zu machen. Das mag temporär erfolgreich sein, aber alles Andere als intelligent.

||Ja, das halte ich auch für elementar. Allerdings ist das nur ausserhalb des kaputtalistischen Staates bzw. seiner Institutionen möglich. Also ihn nicht unterstützend, sondern unterwandernd.||

Sicher.

Aber lauter werdende Forderung danach, und weiteren essentiellen Grundlagen, wie nach dem Menschenrecht unveräußerlichen Mehrwerts, authentischer Demokratie und der Abschaffung anonymer Konten, wird den Gemeingeist anregen und Bewußtsein zur Abstinenz wecken. Das ist schon ungemein viel wert.

Denn: Noch ist die Eventualität dieser Grundlagen und gar ihrer Tragweite nahezu vollkommen unbekannt. Dank eben besagter, perfektionierter Verkapselung öffentlichen Bewußtseins weltweit.

RE: Nein zur Diffamierung politischer Aktivisten | 06.08.2020 | 21:19

Sie haben vielleicht schon zu viel gekostet.

Der Text bezog sich inhaltlich erkennbar auf jenen Kommentator, den Sie besprachen; nicht auf Sie.

Im Übrigen soll Alkohol Teufelzeug sein. Säbel aber nicht.

RE: Globale Entwicklungen, die Hoffnung geben. | 06.08.2020 | 21:12

Schade, daß es Ihrer handzahmen Theorie an praktischem Unterbau zu mangeln scheint.

Wo bei weitem Schlagseite gegen Interessen der großen Mehrheit vorherrscht, dennoch Demokratie in Funktion zu sichten, bedarf schon zähen Glaubens.

Wenn ich Ihnen in einem Spielzeugladen eine Reihe Matroschkas auf den Tisch stellte, und behauptete, daß Sie vollkomen frei seien, das sie aus diesen wählen dürften: Würden Sie die Darstellung akzeptieren?

Wenn es am Alter von Wählern gebräche, dann sollten von mir aus auch 12jährige Wählen, nur gehe ich nicht wirklich davon aus, das es mehr Licht und Verstand ins Dunkel brächte.

Ich würde damit beginnen, auf vorausgehende Information zur Lage zu bestehen. Also auf systemische Information anstelle von selektierten Reutersdepeschen und Kanzleramts- / BDI-Postillen. Danach mit der Sicherstellung eines transparenten und von Wählern jederzeit auf ihre und sonstiger Teilnahme überprüfbaren Wahlsystems weitermachen.

(Das astreine Wahlen immerzu von Allen eben mal so als vorausgesetzt gewähnt werden, ist doch ein echtes Kuriosum. Vor allem wenn man im Allgemeinen ein wenig über praktische Ethik im Bilde ist.)

Vielleicht stellt sich ja heraus, daß es längst einen gar nicht unwesentlichen Teil der Bevölkerungen gibt, der endlich das paritätische demokratische Versprechen statt Oligarchie eingelöst sehen will?

Den Eindruck kann man nämlich in manchen Zeitungsforen und im Gespräch mit den Menschen durchaus gewinnen, ohne daß er sich in Umfragen und Wahlen merklich abzeichen möchte.

Und die Union, die Sie sich mit Verlaub (will wirklich nicht so giftig rüberkommen) haben andrehen lassen, hätte ich lieber als Zusammenschluß von Völkern statt von Unternehmen und Geschäftsleuten.

RE: Nein zur Diffamierung politischer Aktivisten | 06.08.2020 | 20:26

Schon an jener, sich nicht von der des Mullah-Regimes unterscheidenden, blind diffamierenden und im Wahn gleich noch doppelnden Attitüde, erkennt man bereits, daß die Gotteskrieger das gleiche in Grün nochmal von vorn aufziehen, wie das aktuelle Königreich islamischer „Republik“.

Die Tradition auf nichts Gegenständliches einzugehen und schlicht & ergreifend Eigeninteresse als göttliche Wahrheit mit dem Säbel auszuteilen, ist ja auch schon weit über 1000 Jahre bewährt. Jedenfalls darin, alles Anständige und Menschliche unter den Stiefel zu bringen und geistig hinter die gesamte Welt zurückzufällen.

So ist das halt, wo man schon freiwillig vierzehntes Jahrhundert schreibt.

RE: Nein zur Diffamierung politischer Aktivisten | 06.08.2020 | 19:12

Sie verstehen eben nicht, was ein „toleranter Islam“ sein soll.

Daß es sich um eine Aussage wie „pulverisiertes Wasser“ handelt, wissen die meisten der Anhänger nicht, weil sie die Hauptfibel und weniger noch lunatischere Begleitliteratur gemeinhin nie gelesen haben, und der Rest die Aufforderungen zum häschern und meucheln Andersdenkender für normal hält.

Unter Deutschen ist es unterdessen im Trend der Zeit ja geradezu geächtet, eine Charakteristik dieses delierenden Totalitarismus in Augenschein zu nehmen.

Marxismus und Islam sind von Grund auf unvereinbar. Da zeigt sich nur wieder das Bildungsdefizit, so wie auch die traditionell nicht vorhandende Integrität der Mudschahedin an die Oberfläche käme, sobald sie an der Macht wären.

Der Iran hätte es verdient, in der Moderne anzukommen und die religiöse Barbarei endlich abzuschütteln, statt eine Neuauflage kredenzt zu bekommen.