Knossos

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RE: Immer diese böse „Identitätspolitik“ | 24.11.2020 | 19:01

^ Ja; nehmen Sie doch DZ8s Freiheit, entmündigt, ausgebeutet und zum Entelechisten gemacht zu werden. Dafür kann man dann auch den Großen Geist beknien.

Da wird man als Frau zwar an den Herd gestellt, und muß sich Erlaubnis einholen, falls man außer Haus tätig werden will; doch es läßt sich damit gut aufgehoben fühlen, solange einem mit Sternchen in Texten gedacht ist.

RE: Immer diese böse „Identitätspolitik“ | 24.11.2020 | 17:39

Da läßt sich die soziale Revolution, die Sie durch Gendersternchen, Homosexuellenehe (<- nur damit das verstanden ist: Da hab´ ich persönlich mitnichten gegen einzuwenden, wenngleich es nicht meins ist) und Rosenkranz herbeiführen werden, kaum erwarten.

-

Können Sie wirklich nur oberflächlich?

-

Ich habe übrigens kaum eine Frau bemerkt, die glaubte, Gendersternchen hülfen ihr in irgend einer Weise; oder erfüllten auch nur sonst irgendwie einen Sinn.

Dazu sind die meisten zu klug.

RE: Religiöse Diskriminierung in Europa | 24.11.2020 | 17:25

||"... um die ... Werte der Menschenwürde, Gleichheit, Freiheit und Menschenrechte für alle zu schützen"||

So, wie das gemeint ist, hat es oberste Priorität. Ja, ja.

Denn die "Werte der Menschenwürde, Gleichheit, Freiheit und Menschenrechte", Lebenszeit, soziales Leben und Gesundheit nicht zu verlieren, während geringster Bruchteil der Wertschöpfung aus eigener Arbeit ausgehändigt, folglich dazu gedungen, Großteil der Lebenszeit hinzugeben, damit sich Produktionsmittel aneignende Müßiggänger und ihre Entourage Kloschüsseln aus Gold installieren, und pro Kopf wöchentlich mehr aus dem Fenster werfen, als Lebensarbeitszeit ihres Knechts abwirft …

Das Menschenrecht braucht man nicht zu schützen, da es unterm Tisch bleibt, wie sich das gehört. Vorgestern, gestern, heute, und just auch morgen.

Wichtig ist doch, daß traumatisiertes Vieh und Kleinkind oder Symbolkleidung gewahrt bleiben.

Wegen Werten der Menschenwürde, Gleichheit, Freiheit und Menschenrechte, wie sie im Türspalt der Dissozialität gefälligst zu verstehen sind.

-Da haben wir uns unter Menschenfreunden doch RICHTIG verstanden,

… wenn alle Art von Schikane im Arsenal bleiben soll; nicht wahr.

RE: „Alle Religionen haben ein Gewaltproblem“ | 24.11.2020 | 16:42

Und hier vergeichend Beispiel äußerst dürftiger Dichtung, nach analog abergläubischem Prinzip, blind angelegtem Ziel, hernach Form anzupassen:

(Der Autor hat dann wohlweislich auch auf Veröffentlichung verzichtet.)

-

(Leider läßt die doffe Bulletin-Software den korrekten Umbruch nicht zu. Sie ist jedoch an Großschreibung zu erkennen.)

Süsses Kind, die Perlenreihen,

Wie ich irgend nur vermochte,

Wollte traulich dir verleihen,

Als der Liebe Lampendochte.

-

Und nun kommst du, hast ein Zeichen Drangehängt,

das, unter allen

Den Abraxas seines gleichen,

Mir am schlechtesten will gefallen.

-

Diese ganze moderne Narrheit

Magst du mir nach Schiras bringen!

Soll ich wohl, in seiner Starrheit,

Hölzchen queer auf Hölzchen singen?

-

Abraham, den Herrn der Sterne,

Hat er sich zum Ahn erlesen;

Moses ist, in wüster Ferne,

Durch den Einen gros gewesen.

-

David, auch durch viel Gebrechen,

Ja, Verbrechen durchgewandelt,

Wusste doch sich los zu sprechen;

„Einem hab’ich recht gehandelt.“

-

Jesus fühlte rein und dachte

Nur den Einen Gott im Stillen;

Wer ihn selbst zum Gotte machte

Kränckte seinen heiligen Willen.

-

Und so muss das Rechte scheinen

Was auch Mahomet gelungen;

Nur durch den Begriff des Einen

Hat er alle Welt bezwungen.

-

Wenn du aber dennoch Huldung

Diesem leidigen Ding verlangst;

Diene mir es zu Entschuld’gung

Dass du nicht alleine prangest. –

-

Doch allein! – Da vielen Frauen

Salomonis ihn verkehrten

Götter betend anzuschauen

Wie die Närrinnen verehrten.

-

Isis’Horn, Anubis’ Rachen

Boten sie dem Judenstolze,

Mir willst du zum Gotte machen

Solch ein Jammerbild am Holze!

-

Und ich will nicht besser scheinen

Als es sich mit mir eräugnet,

Salomo verschwur den Seinen,

Meinen Gott hab’ich verläugnet.

-

Lass die Renegatenbürde

Mich in diesem Kuss verschmerzen:

Denn ein Vitzliputzli würde

Talisman an Deinem Herzen.

RE: „Alle Religionen haben ein Gewaltproblem“ | 24.11.2020 | 15:20

Des kruzfix nenn i a Poesi

Die, wo aa peafekt haut hi. :O)

RE: Immer diese böse „Identitätspolitik“ | 24.11.2020 | 12:49

Sind mir etwa Neuerungen entgangen?

Etwa, daß Sie zusammen mit einem neuen Trend begonnen hätten, Demokratieaufführung und argloses darin Umherirren als Klassengesellschaft zu erkennen?

Ich denke, eher nicht.

Bevor das als frugaler Gegenstand gegen den Hinterkopf prallt, bleiben Aussichten auf analytischen Verstand doch wolkig bis trübe.

Es ist ja auch vor lauter Learjets, Raketen und Plutokratie Nichts Konkretes zu erkennen.

RE: Immer diese böse „Identitätspolitik“ | 24.11.2020 | 11:07

Abzusehen, daß Symptomscharrer / Sekundärdenker nicht recht würdigen, daß –gemeinhin selten genug- in diesem Artikel überaus sinnig und lobenswert Existenz der Klassengesellschaft und die Verschleppung eines Aufwachens durch Sozialdemokratie und Pseudolinks beleuchtet wird.

Identitätspolitik ist fürsorgend; bei gegebener Priorität jedoch wie ein Gänseblümchen auf dem Misthaufen. Dazu ordentlich Aufhebens zu machen, während soziale Diskrepanz der Königreiche täglich munter weiter eskalieren darf, spiegelt andressiertes Unvermögen wieder, Ursachen und Wirkungen voneinander unterscheiden zu können.

Wo hingegen kausale Reihenfolge und Primäres zu bedenken gewußt wird, erschließt sich nicht nur Brisanz der Kastengesellschaft, sondern auch, wie bei überfälligem Angehen der Klassengesellschaft / des Pharaonentums in bislang schwer verschlafener Gesellschaft sich Identitätsangleichung als Produkt einstellte.

Ich fürchte, eine Zeit, in der Gemeingeist wieder kausal zu Denken vermag, fällt in Day-after-Periode.

Bis dahin widmet er sich Ausdrücken und Pudern von Pickeln, ohne zu ahnen, was Stoffwechsel oder Hormonhaushalt damit zu tun haben könnten.

RE: „Alle Religionen haben ein Gewaltproblem“ | 23.11.2020 | 16:09

Die kognitive Kapazität des Menschen reicht bereits seit hunderttausenden Jahren dazu. Wir sind jedoch auf rationale und inhumane Weise seit einigen Tausend Jahren im Rückstand. -Also kulturell zurückgeworfen.

Da war man bspw. in frühzeitlichen Kulturen, in einigen Epochen der Antike oder auch schon neuzeitlich in den siebziger Jahren deutlich weiter als in der aktuellen Kuhglotzigkeit.

Auch derzeit noch leben uns manche indigenen Kulturen vor, wie irrational und sozial degeneriert wir sind.

Denen läßt sich, nur z.B. aus Unzähligem, kaum plausibel darlegen, Häuptlinge ungeschoren machen zu lassen, was deren Hintermänner wollen; oder Fisch zu Fischmehl zu verhunzen, um es an Vieh zu verfuttern; hunderte Tonnen davon über Bord zu werfen, um im Stauraum Platz für andere Spezies zu machen; Millionen Tonnen einwandfreier Nahrung zu vernichten, damit Krämern kein Hebel abgeht; Nahrungspflanzen zu Brennstoff zu machen; und in winzigen Verbänden oder als Single zu leben, um flexibler zur Disposition zu stehen und mehr an Utensilien abzunehmen.

Schon Leben um des Malochens wegen statt umgekehrt, bekommt man ihnen nicht sinnig erklärt.

Zur Akzeptanz vollumfänglicher Absurdität, muß der Mensch dekadenter Zivilisation halt systematisch vom Verstand und Menschsein abgekoppelt worden sein.

Und das ist er.

RE: Wir zahlen für Zerstörung | 23.11.2020 | 14:36

||Denn solange die einkommensungleichheit so ist, wie sie ist, würde ein verzicht auf diese subventionen in vielen fällen genau jene treffen, die sich ohnehin schon in armut bzw. an der armutsschwelle befinden.||

Sie sind sich aber schon darüber bewußt, daß bei weitem größter Teil an Subventionen nicht etwa für gemeinnützige Verwendung, sondern an Pfeffersäcke fließt? (Was einer von zwei Gründen dafür ist, warum Subventionen im Bundeshaushalt nicht aufgeführt werden.)

Wie der SPIEGEL einmal aufzeigte, geht sogar noch das Sozialbudget -gegenteilig zu allgemeiner Annahme- in Form von Weiterbildungskursen und Kuraufenthalten größtenteils an Bessergestellte.

Folglich: Zunächst einmal Abfluß der Gelder auf Größenordnung, Ziel und Sinn zu überprüfen, und umzustellen, sollte den Benachteiligten die größte Unterstützung bringen.

-Nur, daß eben dies so überhaupt nicht vorgesehen ist.

RE: „Alle Religionen haben ein Gewaltproblem“ | 23.11.2020 | 14:10

Beim Teutates! Jetzt versteh´ ich, warum das hier seit ein paar Wochen so regnet. (War vorher Monate lang gar nicht so, und schön warm.)