Knossos

Anonyme Konten ans Licht; für echte Volksvertretung!
Knossos
RE: Filz | 12.05.2021 | 15:12

Gemeint ist Phänomen des Filz / Klüngel / Bakschischbetriebs, welches man sinnigster Weise stets erfassen und berücksichtigen sollte, statt es zu verdrängen.

RE: Psychische Krisen | 12.05.2021 | 14:28

||Ohne Visionen kann nicht auch nur ein Schritt bewusst in die richtige Richtung gegangen werden.

... Visionen ...müssen ... auf einer korrekten Analyse gesellschaftlicher Bedingungen aufgebaut werden.||

DER Nagel an dem es hakt.

Ohne den ganzen Umfang des Status quo wird Zeit vertan, die nicht zur Verfüging steht.

Doch einer Medusa will nicht ins Antlitz geschaut sein, da versteinern könnte, was doch schon kaltgestellt ist.

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Es ist wie Schachspielen mit einem Freund, der mein Mühen überraschender Weise zunehmend neutralisierte, bis ich merkte, daß er Figuren umstellte, wenn ich auf´m Lokus war.

Da läßt sich lange brüten, wenn das Brett dem Gegner gehört.

RE: Filz | 12.05.2021 | 09:17

Leider eben ganz & gar nicht „immer im Sinn“. (Auch in Ihrem nicht.)

In dF-Community angebotene Petition dagegen ruft ganze zwei Teilnehmer auf den Plan. Filzflucht ohnegleichen.

Sie braucht es auch, um in hohlen Elfenbeintürmen beständig darum herum zu eiern.

Fast repräsentativ auch oben, wo gesellschaftlichen und globalen Alltag dominierende Hauptvariante dieses Gewälks kaum Berücksichtigung erfährt.

RE: Psychische Krisen | 12.05.2021 | 08:42

Lieber Prof. Moegling,

mir scheint, seit meinem letzten Posting, seien hier ein paar sehr bedeutsame Kommentare abgesetzt worden, welche Ihnen und sehr viel mehr noch dem Zeitgeist etwas zum Durchkauen geben mögen.

Denn sie sind geeignet, Erkenntnis zu befördern, daß Streben nach Veränderung von innen heraus nur jene Verzögerung ausmacht, welche Establishment entgegenkommt, während es diktatorisches Werkzeug der Machtkonzentration, der Gesinnungsschnüffelei, des Eingriffs und der Kontrolle ausbaut. (Was bezeichnender Weise im Forum / dem Zeitgeist stoisch ignoriert wird. So wie alle allzu schlechte Nachricht [->Medusa].)

Und damit dem Verstehen zuträglich, daß auf Beseitigung von Fassade anzulegen ist. Dem Verstehen, daß verfälschte Wahrnehmung aufgelöst werden muß, welche als zielgerichtete wiederum aller Geschichte und Evidenz nach von keiner eigennützig herrschenden Macht aufgegeben wird. Schon gar nicht durch Versuch einer Emanzipation, über deren eigenen Apparat.

Letzteres läßt sich nur denken, wenn man von einem halbherzigen / kompromißbereiten Festhalten an Mega-Schlaraffenland und de facto totaler Machtausübung ausgeht, welches wiederum in vollkommene Plutokratie und Oligarchie ausgeartetem Status quo eine paradoxe Annahme ist.

Sieht es Ihnen tatsächlich nach freiwilliger Aufgabe aus, während man im Begriff ist, vom Milliardärstum in die Billionen überzugehen, und Gesetze durch Parlamente schieben läßt, welche in (technischer) Auswirkung potentiellen Widerstand verunmöglichen?

Es geht nicht darum, hoffnungslos zu machen; sondern um Paradigmenwechsel im Anlauf zu neuen Ufern. Im Boot der Macht sind die logischer Weise nicht zu erreichen.

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Übrigens: Greta Thunberg ging nicht nur aus persönliche Entwicklung außergewöhnlich förderndem Haus hervor, sondern auch als leicht Autistische, was zum einen autonomem Denken / größerer Unabhängigkeit von stromlinienförmiger Anpassung (<- welche den Michel und deutsche „Linke“ besonders stumpfsinnig macht) zum anderen höherer Konzentration zuträglich ist, was Vernebelung und Verwässerung des Status quo und der Empirie zu widerstehen hilft.

Sie bedeutet noch keinen Gleichstand ihr angeschlossener Jugendlicher. Diese scheinen mir eher durch persönliche, ökonomische Aussichtslosigkeit / nur teils durch gesellschaftliche und ökologische Umstände befruchtet. Daher auch brauchte es bewundernswerte Stamina einer kleinen Greta, um Masse Gleichaltriger in Bewegung zu setzen.

Bei breiter Erfassung der Umgebung, wäre FfF spätestens in den Neunzigern an den Start gegangen.

RE: Psychische Krisen | 11.05.2021 | 17:23

Und so viel mehr.

Etwa von Pharmazeutik ausgetüftelte Massenleiden wie Osteoporose oder Klimakterium. Zum Anschieben weltweiter Cholesterinhysterie brauchte man lediglich 6 gedungene Ärzte.

Besonders abstoßend unter zahllosen Beispielen der (vorrangig von Chemiekonzernen betriebenen) Wissenschaftsprostitution: Das gekaufte Beispiel der Leugnung von Klimawandel (zu welchem im Übrigen routinemäßig unerwähnt bleibendes Artensterben ein Bärendienst ist) durch schamlose Fachleute.

In sämtlichen Fällen bleiben solche Windbeutel ungestraft. Sogar nach dem Journalisten Wege der Beauftragung und Entlohnung offenlegen.

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Martin Franz hat eine Realität zu spüren bekommen, die unter der Oberfläche dräut.

Sie existiert.

RE: Psychische Krisen | 11.05.2021 | 12:26

Ja; natürlich. Korrupte Wissenschaft ist von mir nicht gemeint. Im Gegenteil: Es gibt kaum Widerlicheres.

RE: Psychische Krisen | 11.05.2021 | 11:19

Ja richtig: Auch mir widerfuhr falsche Fortschrittlichkeit als verfrüht erzwungene Geburt, abgesetztes Stillen oder Kindergarten bei Skurrilität getimten Töpfchensitzens und erzwungenem Mittagsschlaf (doch glücklicher Weise liebevoll großmütigen Gärtnerinnen).

||Wie konnten es Mütter und Väter vor der Zeit evidenz basierter Wissenschaft überhaupt schaffen, ihre Kinder großzuziehen?||

Und gleich anschließend liefern Sie selbst Beispiele der Verkennung, zu denen es Einerlei ist, ob sie akademischer oder volkstümlicher Irrung sind, und deren Beispiel ohne Narkose operierter Kleinkinder aus Zeiten, in denen man wider aller Empirie vermeinte, sie hätten noch kein Nervensystem ausgebildet, etwa meinersich zu erwähnen pflegt.

Auch unsere Mütter und Omas haben eine Menge Unfug verzapft (wenn sie nicht gerade zu empathischen Naturtalenten gehör(t)en, die auch immer einmal vorkommen). Denn auch sie sind jeweiliges Kulturprodukt, das sich weit von eher demokratischer, hierarchisch flacher und solidarischer Gemeinschaft vorgeschichtlicher und indigener Art entfernt hat.

Sehen Sie nur, wie heute noch in weiten Teilen asiatischer Hemisphäre Kleinkinder schön praktisch straff eingewickelt werden, daß sie kurzfristig immobil / kontrolliert und langfristig u.a. x-beinig werden.

Oder flache Hinterköpfe von ewigem Liegenlassen (im Gegensatz zu Verhältnis bei Afrikanern, die längeres Deponieren korrekter Weise als Unding einstufen). Und das Füttern mit Löffel, den man bei uns auch heute noch motivierend in eigenen Mund steckt, und so gleichsam unbeachteter Schnullergröße Fehlstellungen von Kiefer und Zähnen beim Kind hervorruft, ließe sich dies wie unzählig Weiteres bei Faktenwissen verhindern.

Wissenschaft bedeutet noch nicht Perfektion. Wissenschaftsverneinung unterdessen niemals Vorsprung.

RE: Keine frisierten "Umweltstudien" mehr! | 11.05.2021 | 10:09

Aus Newsletter:

||unsere Enthüllungen zur sponsorfinanzierten Klima-Leitstudie der Deutschen Energie-Agentur DENA haben für Wirbel gesorgt - und für erste Konsequenzen: Die DENA stellt bei der laufenden Stufe mehr Transparenz her und sie wird sich mit dem Format der Studie insgesamt noch einmal auseinandersetzen. Das ist eine positive Entwicklung und ein Erfolg unseres Protests – doch es reicht noch nicht aus. Wir verlangen, dass die DENA die privilegierten Zugänge für Unternehmen zu ihrer Forschung schließt.

Mit DENA-Chef Andreas Kuhlmann trafen wir uns bereits zweimal zum Gespräch. Am kommenden Mittwoch wollen wir ihm auch die über 26.000 Unterschriften unter unserem Appell übergeben, um unserem Anliegen noch mehr Gewicht zu verleihen.

Die Unterschriften-Übergabe findet live im Internet statt – und wir laden Sie herzlich ein, daran teilzunehmen:

Zeit: Mittwoch, 12. Mai 2021, 17:30-18:00 UhrOrt: Zoom, LobbyControl-Raum

Um teilzunehmen brauchen Sie sich nicht anzumelden. Klicken Sie einfach bei Veranstaltungsbeginn auf den nachfolgenden Link und geben Sie den Kenncode ein:https://zoom.us/j/87836746333Kenncode: 605809

Sie können während der Veranstaltung gern im Chat schriftlich Fragen stellen und kommentieren. Mündliche Beiträge zur Diskussion sind leider nicht möglich. Mehr zum Datenschutz bei unserer Verwendung von Zoom finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bei der Übergabe-Aktion geht es erneut um unsere zentrale Forderung an die DENA: Sie sollte das Sponsor-Modell aufgeben und ihre Leitstudien stattdessen aus öffentlichen Mitteln finanzieren, um private Einflussnahme auszuschließen. Unternehmen sollten ausschließlich beratend hinzugezogen werden - auf derselben Ebene wie Akteure der Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik. Bisher geht die DENA in diesem Knackpunkt nicht auf unsere Kritik ein. Sie hält an ihrem Sponsoringmodell vorerst fest und gewährt damit Unternehmen weiter privilegierten Einfluss. Das ist und bleibt aus unserer Sicht inakzeptabel.

Mit Ihrer Teilnahme unterstreichen Sie, wie groß das öffentliche Interesse daran ist, dass die Klima-Leitstudien der DENA wissenschaftlich neutral und dem Gemeinwohl verpflichtet sind. Wir freuen uns auf Sie!­

Mit herzlichen Grüßen

Annette Sawatzki und Christina Deckwirth, LobbyControl||

RE: Psychische Krisen | 11.05.2021 | 08:42

||Hier meine ich, dass der Kapitalismus ein strukturell verankertes Gewaltverhältnis ist. Hier wird über die rechtliche und durch das staatliche Gewaltmonopol abgesicherte Festlegung von Besitz und Nichtbesitz , Rendite und Lohn und von Über- und Unterordnung gewährleistet, dass dieses System fest im Sattel bleibt. Sobald es ernsthafte und massenwirksame Versuche gibt, Prinzipien einer gesellschaftlichen Neuordnung durchzusetzen, besteht die Gefahr - vor allem in schwachen Demokratien - dass der Kapitalismus seine gewalttätige Seite zeigt. Sie sprechen dies ja dann mit Blick auf das Umkippen eines Systems hin zum Faschismus an.||

Bingo!

Zusammen mit dem wahrnehmungsbereinigten Umstand, daß vorausgehender Entzug von Lebenszeit und –qualität zusammen mit Bevormundung und Manipulation bereits Gewalt und dabei mitnichten geringen Ausmaßes darstellt.