RE: Pipeline-Projektionen | 15.02.2019 | 17:26

<<Manche Leute weigern sich, aus der Geschichte zu lernen.>>

Das trifft wohl eher für die Fans russischen Gases zu.

Eigentlich haben doch immer nur andere darunter gelitten, wenn deutsche Konzerne mit Russland dicke Geschäfte machten?

RE: Wirtschaftskrieg mal konstruktiv | 13.02.2019 | 14:35

<< Im Gasgeschäft ist die Alternative für die kapitalistische BRD nicht: „Ukraine oder Nordstream“, sondern „Nordstream oder US-Gas“,..>>

Wer die letzten Tage aufmerksam zugehört hat, konnte erfahren, dass das Problem viel facettenreicher ist. Hieß es da nicht, dass wenn für Nordstrem 2 die in der EU geltenden Regeln angewendet werden, die Gasleitung nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann!

Aber ich finde es schon erstaunlich, dass Leute, die sich so für die "Gerechtigkeit" einsetzen, so gar keine Bauchschmerzen haben, wenn es um das Anbiedern an Russland geht. Da hat man auch gar kein schlechtes Gewissen, wenn man z.B. die Ukraine dazu gedrängt hat, der Energie Charta beizutreten und andere EU Regeln schrittweise umzusetzen. Russland pfeift auf die Energiecharta, wie auf so vieles. Egal, die Ukraine hat halt Pech gehabt. Sie soll sich gefälligst andere "ökonomische Alternativen" suchen. Hauptsache der deutsche Michel hat es kostengünstig schön warm. Da kann man dann auch wieder belehrend den Zeigefinger heben, wenn man die europäischen Werte in der Ukraine gefährdet sieht.

Deshalb kann ich den Überlegungen von Paul Simon nur zustimmen.

Außerdem kann man es nicht oft genug wiederholen, aber Flüssiggas bieten nicht nur die bösen, bösen USA an.

RE: Wirtschaftskrieg mal konstruktiv | 13.02.2019 | 06:28

<<Was Du über die Sache glaubst und entsprechend meinst ist für die Erklärung der Sache völlig irrelevant.>>

Klar, Ihre Community Beiträge sind da wesentlich relevanter und stehen außerhalb jeder Diskussion.

RE: Wirtschaftskrieg mal konstruktiv | 12.02.2019 | 19:41

<< Das wäre Kolobok’s „was wäre wenn Szenario“. Man arbeitet hier für teils für US-Profit, teils für chinesischen Profit, im oben genannten Falle für den Midea-Hauptaktionär He Xiangjian.>>

Nein, das war überhaupt nicht mein Szenario! Den Ukrainern wäre es aktuell egal bei welchem Kapitalisten sie ihr Geld bekommen. Aber mit Nordstream 2 wird ihnen gesagt, tschüss, wir brauchen euch nicht. Ach ja und wenn ihr Gas braucht, dann kauft es mal teurerer als die anderen bei uns ein. Oder ihr gebt euere Souveränität auf und tanzt nach unserer Pfeife.

Würde so etwas in Afrika passieren, dann wäre das Geschrei und die Solidarität bestimmt ganz groß. Aber da es um Russland und Deutschland geht, da muss man schon mal andere Prioritäten setzen!

RE: Wirtschaftskrieg mal konstruktiv | 12.02.2019 | 19:29

Na ich glaube, dass das doch eine ganz schön naive Betrachtungsweise ist. Warum sollte Russland freiwillig auf das Geld aus China verzichten? Wegen unserer schönen blauen Augen? Ich möchte meinen, dass schon vor Jahrzehnten, als noch nicht alles Gazprom gehörte, jemand so eine Gasleitung bauen wollte.

Was wohl passieren wird, wenn sich die Frackingmethoden weiter entwickeln und China seine eigenen Erdgasvorkommen erschließt?

RE: Wirtschaftskrieg mal konstruktiv | 11.02.2019 | 16:53

<<Im übrigen meine ich, dass wir uns in diesem Punkt vermutlich nicht einig werden. So oder so aber täte Deutschland gut daran, seinen Vorteil nicht allzu kaltschnäuzig zu suchen.>>

Ihr Kommentar hat mich da auf eine, zugegeben verrückte Überlegung, gebracht. Was würde eigentlich passieren, wenn die USA und China, als führende Weltwirtschaften, gemeinsame Sache machen würden, wenn sie sich die Welt aufteilen würden? Deutschland würde zum "kleinen zänkischen Bergvolk" an der Westgrenze verkümmern? Ob man dann hier auch noch so "locker" über die Interessen der kleinen Länder diskutieren würde? Aber möglicherweise wird es gar nicht so schlimm, da China dann ein total verlässlicher Vertragspartner der USA sein wird.

Ich finde den Artikel von Paul Simon auch gut!

RE: Wirtschaftskrieg mal konstruktiv | 10.02.2019 | 15:46

<<Richten Sie die Frage an Lukaschenko.>>

Was hat Lukaschenko jetzt mit der Ukraine zu tun? Oder wollen Sie plötzlich drüber reden wie Belarus immer mal wieder mit dem "zuverlässigen" Partner Russland streitet?

RE: Wirtschaftskrieg mal konstruktiv | 10.02.2019 | 15:26

<<... in der Ukraine liegt, können die ihr Flüssiggas ja verbilligt liefern, wie es Russland jenseits von Marktpreisen gemacht hatte. Mit Rohstoffen wird schon lange Politik gemacht.>>

Erstaunlich wie hartnäckig sich russische Propagandamärchen in den Köpfen der Leute halten. Oder meinten sie mit jenseits von Marktpreisen den Aufschlag den die Ukraine für Nichthörigkeit zahlen sollte und die Knebelverträge, welche erst ein Gericht kippen musste?

RE: Wirtschaftskrieg mal konstruktiv | 09.02.2019 | 14:10

<<Wann sind russische Gaslieferungen einmal ausgefallen? Selbst im kalten Krieg nicht. >>

Tja warum wohl? Könnte es sein, dass Deutschland nicht erpressbar war, weil der Anteil sowjetischen Erdgases überschaubar war? Könnte es sein das Deutschland nicht in Rubel, sondern harten Devisen gezahlt hat, die die Sowjetunion gut gebrauchen konnte, u.a. um neue Atomraketen zu bauen.

Falls es Ihnen nicht zu schwerfallen sollte, immer nur Deutsche Interessen zu sehen, empfehle ich einen Blick zu den östlichen Nachbarn. Die bekamen nur Erdgas aus Russland. Komisch, die mussten dafür wesentlich mehr bezahlen als Deutschland. Bis zu dem Zeitpunkt, als sie sich den Zugang zu anderen Quellen verschafft hatten.

<<Ihr Hass den ich öfter hier lese scheint einen Grund zu haben. Ich habe diesen Grund nicht.Ich werde auch von niemand bezahlt.>>

Könnten Sie diese primitiven Unterstellungen bitte einfach mal sein lassen.

RE: Wirtschaftskrieg mal konstruktiv | 08.02.2019 | 17:34

<<„Aber scheinbar macht es Ihnen nichts aus, wenn man auf Kosten anderer gedeiht.“

Diese Bemerkung ist völlig unangebracht,.. >>

Nö, genau so ist Ihr Eingangspost bei mir angekommen, als Sie schrieben:

<<Und – ehrlich gesagt – ist mir eine gedeihliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland wichtiger, als mithilfe des Themas Ukraine gegen Putin-Russland zu hetzen, nur um die nächste Kriegseintrittslüge zu konstruieren.>>