Der Elitäre, der Andere - der Unamerikaner

Wahlkampf im Schlamm Kurz vor dem Nominierungskonvent der Demokraten sieht Barack Obama noch nicht wie der sichere Sieger aus
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Die US-Politik dreht die Kurve zur Zielgeraden: Die Demokratische Partei kührt ab 25. August in Denver ihren Präsidentschaftskandidaten. Die Republikaner hieven den ihrigen Anfang September aufs Podest. Dann bleiben noch zwei Monate bis zur Wahl am 4. November. Und dann kommt im Weißen Haus der Umzugswagen. Und dann?

Eigentlich deutet "alles" auf einen überwältigenden demokratischen Sieg hin. Republikanische Wahlkämpfer verstecken den amtierenden Präsidenten und erst recht den Vize. Das Ansehen der USA ist angeschlagen, ihr Einfluss verringert. Nach mehr als sieben Jahren George W. Bush ist die Wirtschaft auf Talfahrt, die Einkommen der Mittelschicht fallen seit 2000, fast 50 Millionen Amerikaner sind ohne Krankenversicherung, und das Öl ist so teuer