Nachspielzeit im Schlaraffenland

USA Statistiker vermelden die geringste Armutsrate seit 1980 - doch viele Gewinner der Prosperität werden ihres Wohlstands nicht froh
Exklusiv für Abonnent:innen

Präsidentschaftskandidat Al Gore macht zweigleisig Wahlkampf: Dank Clinton/Gore und der »New economy« sei doch vieles besser geworden, sagt der demokratische Hoffnungsträger gern. An seinen populistischen Tagen warnt er aber, dass die »working families« - werktätige Amerikaner also - ziemliche Probleme hätten und seine Hilfe gegen die republikanische Bedrohung bräuchten. Neue Statistiken reflektieren diese Widersprüche.

Die jüngsten Daten des wegen seiner Kompetenz und Neutralität bekannten Statistischen Amtes der USA verunsichern auch manche Kritiker der »neuen Wirtschaft«. Vielleicht haben die Miesmacher Unrecht mit ihren Klagen, dass die ganz unten nichts hätten vom Clintonschen Wirtschaftsboom. Die Armutsrate ist