Viel Rauch beim Barbecue

BILL CLINTON IN AFRIKA UNTERWEGS Die Partnerschaft der Zukunft löst sich in Wohlgefallen, Petrodollars und Militärhilfe auf
Exklusiv für Abonnent:innen

»Kein US-Präsident hat jemals eine ernsthafte Reise nach Afrika unternommen« - so Bill Clinton im März 1998, als er sich in Washington zu einer spektakulären Tour verabschiedet. Fast zwei Wochen ist er zwischen Accra, Kampala, Kigali, Kapstadt, Gaborone und Dakar unterwegs und gibt sich als Herold des freien Handels zu erkennen. Seine Gastgeber in Ghana, Uganda, Ruanda, Südafrika, Botswana und Senegal gelten fast ausnahmslos als die »neuen Führer« Afrikas und damit auch als Amerikas good guys. Kein halbes Jahr später werden US-Botschaftsgebäude in Nairobi und Daressalam von gewaltigen Sprengsätzen zerstört. Wohl tragen die Attentate keine lokale Handschrift und deuten auf eine islamisch-fundamentalistische Verschwörung,