Tiananmen und Maidan

Nach den Gemetzeln In der FR (http://bit.ly/1pFNQLd) vergleicht Karl Grobe, der in ihren besseren linksliberalen Zeiten dort politischer Redakteur war, zwei gescheiterte Revolutionen ...
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Der chinesischen Machtelite steht nach dem Abwirtschaften der Partei-Ideologie aus den Zeiten Maos immer noch ein ideologisches Instrument zur Machterhaltung zur Verfügung – der Nationalismus. Der kann sich zudem auf ältere Traditionen berufen und diese der ideologiefreien, vom ökonomischen Interesse einschließlich Korruption geleiteten Partei dienstbar machen. Solange die Wirtschaft prosperiert, geht die Rechnung auf. Der ukrainischen Oligarchen-Macht hingegen steht ein solches Kaufangebot – politische Ruhe gegen wachsenden Wohlstand – nicht zur Verfügung. Stattdessen verlangt der kommende West-Kurs, die sozial schädliche Medizin der Globalisierer zu schlucken. Gründlicher scheitern kann eine Revolution nicht.

Stimmt leider.

20:33 04.06.2014
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