peter kropotkin

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RE: Wir sind Deutschland | 22.12.2011 | 12:44

Ich halte den Beitrag ebenfalls für einen recht guten. Zum "sehr gut" fehlt allerdings die Benennung des "Wie" von Veränderungen. Bisher wurden wirkliche Verbesserungen immer hart erkämpft. Durch Kommunisten, Gewerkschaften, Anarchisten und Menschen in freien Vereinbarungen.
Dabei ist anzumerken, dass wir Deutschen uns mit jeder Art von Widerstand schwer tun. Es sind zu wenige, die auf die Straße gehen. Zu wenige, die begreifen, dass von "Demokratie" bei uns nicht die Rede sein kann. Zu wenige, die Kraft und Zeit finden, sich mit gesellschaftlichen Verhältnissen zu beschäftigen.
All diesen stehen professionelle Meinungsmacher gegenüber. Es gilt weiterhin der Satz von Heiner Müller "Große Menschengruppen haben noch nie etwas begriffen ohne Katastrophe, ohne Schock." Eine, mehrere, viele Katastrophen sind heute wahrscheinlicher als die allgemeine Erhebung.