RE: Gepfuscht, was das Zeug hält | 24.07.2016 | 09:01

Was möchten Sie mit der Drohung des Verlustes von Arbeitsplätzen denn noch alles begründen ?

Lieber soll die Gesamtbevölkerung keinen Wettbewerb der Händler mehr genießen können, die Bauern und Nahrungsmittelproduzenten einem Preisdiktat ausgesetzt sein, Hauptsache 16000 Menschen bei Kaisers Tengelmann verlieren nicht ihren Job ?

Damit die Menschen in der Waffenstadt Suhl ihre Jobs behalten, sollte der Wirtschaftsminister mehr Waffenexporte genehmigen ?

Damit Arbeitsplätze nicht verloren gehen, lieber nicht so scharfe Abgasvorschriften für deutsche Pkw und Lkw, egal wie die Gesundheit der Bevölkerung leidet ?

Munter weiter Braunkohle fördern, damit die Arbeitsplätze in der Lausitz nicht leiden - analog in NRW.

Ja, das ist alte SPD-Politik und die Logik von Gewerkschaftern. Lieber einen Job und dafür die Gesamtgesellschaft bezahlen lassen, durch Verlust an Wettbewerb, durch Schädigung der Gesundheit, durch Schaden an der Umwelt.

RE: Das ganz große Geschütz | 24.07.2016 | 08:42

Glaubt eigentlich irgendjemand ernsthaft, dass es Leistungssportler gibt die sauber sind ?

Irgend ein Hustensaft, ein Vitamin, ein Nahrungsergänzungsmittelchen, irgendeine Salbe mit irgendeinem netten Stoff drin, irgendsolch ein Schummel fällt denen immer ein um ihre Leistung zu fördern.

Mich interessiert Leistungssport schon lange nicht mehr, dieses alberne Wegwerfen von Eisenklötzen am Drahtseil, Scheiben und Kugln, Hüpfen über Hürden, Gespringe in den Sand und Gerenne.

Glaubt irgendjemand ernsthaft, dass die Tour de France nicht mehr die rollende Apotheke ist ? Dass die Radsportler keine versteckten eMotore einsetzen wo sie dies unentdeckt können ?

Völlig verrückt, dass Firmen, Konzerne ernsthaft meinen ihr Image mit diesen Betrügern und Schummlern verbessern zu können, indem sie auf deren Shirts werben. Solche Vorstände müsste man wegen Beschädigung ihrer Marke verklagen.

Gut, zur deutschen Autoindustrie würde Werbung mit Sportlern passen, schließlich ist deren Geschäftsmodell inzwischen auch zu einem großen Teil auf Schummelei aufgebaut.

Russland von Olympia ausschließen ist ein überflüssiger Schlag mit dem viel zu großen Hammer. Man sollte wegen dieser lächerlichen Veranstaltung nicht so viel böses Blut machen. Olympia sollte sich nicht so wichtig nehmen.

RE: Das ganz große Geschütz | 24.07.2016 | 08:24

Sehr schöner Vergleich und absolut angemessen.

Schließlich haben beinahe alle deutschen Stellen den Abgasbetrug geduldet, vertuscht, befördert.

RE: Hängt ihn höher | 03.07.2016 | 09:34

Für einen Fussballverband, der Beleidigungen und Anwürfe seiner Schiedsrichter duldet, bzw. nicht durch drastische Strafen (Geisterspiele) die vermeintlichen Fans von solchem Fehlverhalten abhält, für so einen Verband würde ich meine Freizeit nicht opfern.

Ehrenamt gerne, aber doch für Anerkennung und nicht um sich peböbeln zu lassen.

RE: Hört ihr die Signale? | 26.06.2016 | 07:45

Selbst wenn Varoufakis etwas von Belang von sich geben würde, es wäre mir egal.

Ich kann diesen selbstgerechten Besserwisser einfach nicht mehr sehen.

RE: Opfer oder Täter | 17.06.2016 | 17:49

Einfach mal hier lesen:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/offener-brief-zu-vorwuerfen-ueber-jacob-appelbaum-14284019.html

und hier

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/die-letzte-schlammschlacht-von-gawker-rufmord-an-jacob-appelbaum-14281552.html

Gell, dann relativiert sich vieles.

Ich bin wirklich dafür Vergewaltiger gründlich und ohne Nachsicht dranzukriegen.

Aber gewisse Feministinnen und Karrieristinnen die das Thema aus gleich Gründen instrumentialisieren gehören ebenso an den Pranger gestellt und vor allen Dingen gerichtlich belangt.

Im vorliegenden Fall ist für mich an den Vorwürfen so lange nichts dran, bis Herr Appelbaum rechtskräftig wegen derselben verurteilt ist.

Dann mal zu, meine Damen. Reichen Sie Strafanzeige ein !

RE: Das moderne Bauernlegen | 01.06.2016 | 13:22

Ich sehe in den letzten Jahren immer nur einen modernen Laufstall für Rinder nach dem anderen entstehen.

Man muss doch fragen, ob Landwirte Unternehmer sind und für ihr unternehmerisches Tun (Bauen eines neuen größeren Milchviehstalles) haften sollen, oder ob wir ihnen mit staatlichen Mitteln den Rücken freihalten müssen für den wirtschaftlichen Unfug den sie treiben.

Richtig wäre es zweifellos kleine Bauern zu subventionieren und insbesondere solche die die Landschaft und Natur schonend wirtschaften. Und insbesondere auch solche Bauern, die es sich antun in den Bergen schwierige Gelände mit viel Handarbeitseinsatz zu bearbeiten.

Gerade die Standesvertreter der Bauern sind es aber, die die Politik veranlassen Subventionen nicht ausschließlich nicht marktorientiert zu vergeben, d.h. an Kleinbetriebe und insbesondere solche die Landschafts- und naturschonend arbeiten und solche die landschaftspflegerisch tätig sind.

Dagegen wenden sich die großen Erzeuger mit der Keule Marktwirtschaft, so dass die Politik endlich den Mut aufbringen muss der Agrarindustrie zu sagen: Ja, erzeugt so viel Lebensmittel (auch Milch) wie ihr wollt und in einer Betriebsgröße wie ihr es für richtig haltet. Aber erwartet dafür keinerlei Unterstützung durch den Staat.

Und ja, wir als Staat nehmen uns heraus Landwirte unabhängig von marktwirtschaftlichen Kriterien zu subventionieren, die unserer Gesellschaft wichtige landschaftspflegerische Aufgaben in einer uns natur- und tierschonend erscheinenden Arbeitsweise übernehmen und bestimmte Betriebsgrößen nicht überschreiten. Schließlich nimmt sich der Staat ja auch heraus Künstler zu fördern, weil unsere Gesellschaft dies für wichtig hält. Warum also nicht Leute fördern, die unseren landlichen Raum zumindest in Teilen schützen ?!

RE: Die Zurückgelassenen | 17.05.2016 | 23:26

Die Menschen vor Ort werden lernen, dass es nicht lohnt den Deutschen zu trauen und ihnen nicht mehr helfen.

Die Leidtragenden des schäbigen Verhaltens des deutschen Innenministers werden die Nundeswehrsoldaten vor Ort sein.

RE: Mario, starte den Helikopter | 17.04.2016 | 18:38

Nicht jedem Deutschen sollte die EZB 3.500 € schenken, sondern allen Alleinerziehenden Eltern, allen Langzeitarbeitslosen, allen Obdachlosen, allen nach üblicher Definition in Armut lebenden Kindern - statt 3.500 € lieber 10.000 € und dafür dem Rest derjenigen denen es gut geht nichts.

Unter dieser Voraussetzung fände ich ein Helikoptergeld allemal besser als Bankenrettung oder monatlichen Aufkauf von Staatsverschuldung.

RE: Endspiel für Tsipras | 17.04.2016 | 18:30

Jedem war absolut klar, dass die letzte "Rettungstat" der EU nicht langen würde.

Jedem war klar, dass Griechenland die aufgenötigten Reformen verschleppen würde, abermals.

Auch jetzt ist jedem klar, dass unsere Regierung nichts als ein weiteres Schäuble-Theaterstück aufführen und dann zahlen wird, weil sie Griechenland in der Flüchtlingskrise nicht schritern lassen können, weil Europa in unmittelbarer Nähe keinen failed State zulassen könne und so weiter.

Regen wir uns also ab.

Aber eines muss man Frau Merkel schon mal sagen: Auf genau diese Weise schafft man Europa auch bei den Deutschen ab. Nicht nur die Engländer haben die Schnauze voll von diesem Kompromiss- und Taktik-Theater, die Deutschen auch.