RE: Hört ihr die Signale? | 26.06.2016 | 07:45

Selbst wenn Varoufakis etwas von Belang von sich geben würde, es wäre mir egal.

Ich kann diesen selbstgerechten Besserwisser einfach nicht mehr sehen.

RE: Opfer oder Täter | 17.06.2016 | 17:49

Einfach mal hier lesen:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/offener-brief-zu-vorwuerfen-ueber-jacob-appelbaum-14284019.html

und hier

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/die-letzte-schlammschlacht-von-gawker-rufmord-an-jacob-appelbaum-14281552.html

Gell, dann relativiert sich vieles.

Ich bin wirklich dafür Vergewaltiger gründlich und ohne Nachsicht dranzukriegen.

Aber gewisse Feministinnen und Karrieristinnen die das Thema aus gleich Gründen instrumentialisieren gehören ebenso an den Pranger gestellt und vor allen Dingen gerichtlich belangt.

Im vorliegenden Fall ist für mich an den Vorwürfen so lange nichts dran, bis Herr Appelbaum rechtskräftig wegen derselben verurteilt ist.

Dann mal zu, meine Damen. Reichen Sie Strafanzeige ein !

RE: Das moderne Bauernlegen | 01.06.2016 | 13:22

Ich sehe in den letzten Jahren immer nur einen modernen Laufstall für Rinder nach dem anderen entstehen.

Man muss doch fragen, ob Landwirte Unternehmer sind und für ihr unternehmerisches Tun (Bauen eines neuen größeren Milchviehstalles) haften sollen, oder ob wir ihnen mit staatlichen Mitteln den Rücken freihalten müssen für den wirtschaftlichen Unfug den sie treiben.

Richtig wäre es zweifellos kleine Bauern zu subventionieren und insbesondere solche die die Landschaft und Natur schonend wirtschaften. Und insbesondere auch solche Bauern, die es sich antun in den Bergen schwierige Gelände mit viel Handarbeitseinsatz zu bearbeiten.

Gerade die Standesvertreter der Bauern sind es aber, die die Politik veranlassen Subventionen nicht ausschließlich nicht marktorientiert zu vergeben, d.h. an Kleinbetriebe und insbesondere solche die Landschafts- und naturschonend arbeiten und solche die landschaftspflegerisch tätig sind.

Dagegen wenden sich die großen Erzeuger mit der Keule Marktwirtschaft, so dass die Politik endlich den Mut aufbringen muss der Agrarindustrie zu sagen: Ja, erzeugt so viel Lebensmittel (auch Milch) wie ihr wollt und in einer Betriebsgröße wie ihr es für richtig haltet. Aber erwartet dafür keinerlei Unterstützung durch den Staat.

Und ja, wir als Staat nehmen uns heraus Landwirte unabhängig von marktwirtschaftlichen Kriterien zu subventionieren, die unserer Gesellschaft wichtige landschaftspflegerische Aufgaben in einer uns natur- und tierschonend erscheinenden Arbeitsweise übernehmen und bestimmte Betriebsgrößen nicht überschreiten. Schließlich nimmt sich der Staat ja auch heraus Künstler zu fördern, weil unsere Gesellschaft dies für wichtig hält. Warum also nicht Leute fördern, die unseren landlichen Raum zumindest in Teilen schützen ?!

RE: Die Zurückgelassenen | 17.05.2016 | 23:26

Die Menschen vor Ort werden lernen, dass es nicht lohnt den Deutschen zu trauen und ihnen nicht mehr helfen.

Die Leidtragenden des schäbigen Verhaltens des deutschen Innenministers werden die Nundeswehrsoldaten vor Ort sein.

RE: Mario, starte den Helikopter | 17.04.2016 | 18:38

Nicht jedem Deutschen sollte die EZB 3.500 € schenken, sondern allen Alleinerziehenden Eltern, allen Langzeitarbeitslosen, allen Obdachlosen, allen nach üblicher Definition in Armut lebenden Kindern - statt 3.500 € lieber 10.000 € und dafür dem Rest derjenigen denen es gut geht nichts.

Unter dieser Voraussetzung fände ich ein Helikoptergeld allemal besser als Bankenrettung oder monatlichen Aufkauf von Staatsverschuldung.

RE: Endspiel für Tsipras | 17.04.2016 | 18:30

Jedem war absolut klar, dass die letzte "Rettungstat" der EU nicht langen würde.

Jedem war klar, dass Griechenland die aufgenötigten Reformen verschleppen würde, abermals.

Auch jetzt ist jedem klar, dass unsere Regierung nichts als ein weiteres Schäuble-Theaterstück aufführen und dann zahlen wird, weil sie Griechenland in der Flüchtlingskrise nicht schritern lassen können, weil Europa in unmittelbarer Nähe keinen failed State zulassen könne und so weiter.

Regen wir uns also ab.

Aber eines muss man Frau Merkel schon mal sagen: Auf genau diese Weise schafft man Europa auch bei den Deutschen ab. Nicht nur die Engländer haben die Schnauze voll von diesem Kompromiss- und Taktik-Theater, die Deutschen auch.

RE: Uneingelöste Versprechen | 17.04.2016 | 18:16

Schreibt man sowas mit sehr viel Promille Alkohol im Blut ?

RE: Tendenz „Pasokifikation“ | 31.12.2015 | 09:15

Eine ganz logische Entwicklung die es in D auch schon viel weiter gebracht hätte, wenn DIE LINKE nicht mit den ehemaligen DDR-Kadern kontaminiert wäre.

Logisch deshalb, weil die SPD schon lange nicht mehr die Interessen der arbeitenden Bebölkerung zureichend vertritt und nicht erst seit dem Autokanzler Schröder.

Daher ist es völlig logisch, dass sich die von den Interessen des Kapitals Untergebutterten nun andere Wege für ihre politische Vertretung suchen. Die Grünen als zu sehr auf Umweltpolitik verengte Verzichts- und Verbotspartei sind als Angehörige des Bildungs- und Besitzbürgertums nicht die natürlichen Interessenvertreter der Arbeitnehmerschaft.

Da die Linke in D kontaminiert wirkt, kann sie derzeit die in Südeuropa begonnene Entwicklung nicht aufnehmen.

Mommen wird diese Entwicklung aber auch hier, spätestens dann verstärkt wenn wieder Zeiten mit Arbeitsplatzabbau kommen, oder die Union wieder mit Steuergeld Banken retten möchte.

RE: Stadt, das sind die Bürger | 31.12.2015 | 08:57

Eine tolle Idee und ein sichtbares Zeichen, dass sich Investitionen in Infrastruktur von der Fixierung auf das Auto weg und hin zu verträglicheren Lösungen bewegen.

Ebenso wichtig wäre es die Radwegbenutzungspflicht aufzuheben und die Fahrräder auf der Strasse fahren zu lassen. Das wäre ein deutlicher Gewinn für mehr Sicherheit der Radfahrer, da Radwege heutzutage nicht nur defekt, zugestellt jnd zugeparkt sind, sondern für den zunehmenden Radverkehr zu schmal geworden sind.