RE: Es ist ja gleich vorbei | 05.11.2018 | 15:18

wir verzetteln uns im Kleinkram. Mir ist nicht wichtig, wer mehr über die DDR weiß. Auch die Sicht der Betroffenen von unten ist nicht mein Thema: Nischen usw.

Ich sehe Agitation und Propaganda, ob erfolgreich oder nicht, als Druckmittel von oben , an der man sich nicht aktiv beteiligen mußte, nochzu an exponierter Stelle für die gesamte FDJ. Merkel wurde von der Führung für diese Funktion ausgewählt. Andere gingen sogar in Opposition, wurden Setzer oder Buchhändler und nahmen Karrierenachteile in Kauf. Was man nicht verlangen kann. Merkel machte aber im SED-Staat eine ungewöhnliche Karriere.

Schrieben Sie weiter oben zu Minsk 2 ? Das ist auch so ein Beispiel der Merkelschen Aufsprungtechnik auf fahrende Züge. Vorher lief Minsk 1 ab, der Versuch Steinmeiers, mit Hilfe der OSZE die Kontakte zu Rußland nicht ganz abreißen zu lassen.

RE: Es ist ja gleich vorbei | 05.11.2018 | 12:55

"Sie war die CDU-Vorsitzende, die sich Seehofer beugte..." Sie beugte sich sogar als Kanzlerin diesem ihrem Minister. Sie flitzte in Europa rum, als Seehofer ihr eine Frist (ein ungeheurer Vorgang!)setzte. Da gabs nur Mitleid.

Sie verlor auch gegen einen infantilen Starrsinnigen. "Mit mir wird es die Maut nicht geben." Die Maut kommt 2019. Architekten Seehofer/Dobrindt.

Die Image-Pfleger werden Merkel raushauen, nicht Masochismus-Verdacht, sondern strategisches Denken, Physik und Ruhe.

Offenbar sind Yggdrasil und Bewohner im Sommer nicht verdurstet. Frohes Springen!

RE: Es ist ja gleich vorbei | 05.11.2018 | 12:16

"Nicht alles, was unangenehm ist, ist auch gefährlich." Was soll die Blase? Hätte Merkel mit agitprop erst gefährlich werden müssen, ehe ich sie kritisieren darf?

"...der weiß, welchen Zufällen es zu verdanken ist, ob jemand Karriere machte oder auch nicht." Ich kenne Karrieren, die die SED NICHT dem Zufall überlassen hat. Die des Akademikerkindes Merkel z.B.

Sie stellen die unglaubliche Behauptung auf, Merkel hätte in der DDR keine Karriere gemacht. 1. Dann hätte sie auch in der BRD keine gemacht. 2. Sie hat sie in der DDR bereits gemacht. ABItur, Studium, Promotion, alles kein Zufall,sondern linientreu erarbeitet,

und die Verantwortliche für Agitation und Propaganda für die organisierte Staatsjugend. Den Posten hätten die SED-Leute nicht mit einer lame duck besetzt.

Sie fühlen sich immer noch als DDRler angesprochen? Tut mir leid, ich meinte die Leute in der DDR.

RE: Es ist ja gleich vorbei | 04.11.2018 | 16:17

Jetzt reichts langsam. Merkel hatte den Agitation- und Propagandajob. Agit und Prop war mit das Unangenehmste für die DDRler. Keiner hat Merkel zur Unterstützung des Regimes gezwungen. Kartenverkauf? Alle kleinen Schergen saßen nur an der Kasse, schlossen nur die Zellen auf oder waren nur der Fahrer.

RE: Es ist ja gleich vorbei | 03.11.2018 | 17:45

Vielen Dank für Ihre schonungslose Kritik an Merkel. Sie tragen zur Beurteilung der Politikerin bei. Aber der stream verschiebt das Augenmerk von der sachlichen Ebene auf die persönliche. So ist Merkel doch auch nur ein Mensch. Und wir machen doch auch Fehler. Schließlich hätte es schlimmer kommen können. Verdrängt wird, dass es besser hätte werden müssen.

Hinzu kommt, dass wir punktuell doch noch im vorigen Jahrhundert leben. Das Männer-Frauenverhältnis ist in der Wahrnehmung teilweise so rückständig, dass Merkel Staunen und Anerkennung erntet, wenn sie männliche Konkurrenten wegbeißt. Bei Schröder, Schmidt oder Kohl wäre es nicht der Rede wert, normal, keine besondere Leistung. Aber bei einer Frau?

Zuletzt noch ein Hinweis, falls Sie auf eine Reaktion auf Ihre Meinungsäußerung warten: In dieser Community gibt es ein Häuflein Teilnehmer, das mißliebige Diskutanten ignoriert, nicht direkt anspricht, auf die Merkelart abweist. Die Psychologie kennt den Begriff "Extinktion".

RE: Es ist ja gleich vorbei | 02.11.2018 | 22:11

Wendehals Merkel wurde nie problematisiert. Kleine IMs, oder solche, die so bezeichnet wurden, wurden regelrecht gejagt, denke ich an eine Wahl in Brandenburg lange nach der Wende.

Wendehals Merkel sagte zur 10-Jahresfeier der Wiedervereinigung , sie könnte die Stimmungslage der Ex-DDRler gut nachempfinden, da sie auch dort gelebt habe. Der Unterschied ist nur, dass die Mehrheit damals gelitten hat und Frau M. auf der anderen Seite stand. Exfunktionärin M. versuchte also, sich nachträglich mit ihren Gegnern gemein zu machen.

Was ich schäbig nennen würde, kann man wie jede (Nicht-)Handlung Merkels als klug bezeichnen.

RE: Es ist ja gleich vorbei | 02.11.2018 | 14:15

Merkel machte in der DDR und in der BRD Karriere.

RE: Es ist ja gleich vorbei | 02.11.2018 | 13:45

Lübkes LIebe Neger meinte ich.

RE: Es ist ja gleich vorbei | 02.11.2018 | 13:18

Wer gibt dem Problem, das Männer mit Frauen in der Politik haben, wieder breiten Raum? Wer verteidigt die arme Angela? Magda!

Seit Jahren erleben jene Männer, wie alle Bürger, sehr erfolgreiche Frauen im politischen Geschäft. Bei Ämtervergabe haben wir inzwischen mehrere kompetente Frauen zur Wahl. Richard Zietz nennt weiter oben welche.

Nun kommen wir zur Drittligistin Merkel, die eben nicht in diese Riege gehört.

Die sagenhaften Moderation, die M. betreiben soll, nannte man bei Kohl "Aussitzen". Hat Kohl etwa nicht "moderiert"?

Wichtig ist, wie eine Person dargestellt/verkauft wird. Glück hat Merkel wenn Zögern, Nichtstun, Getrieben werden beschönigt wird.

Noch nie wurde ein Kanzler so mit Bildmaterial in optischen Medien bevorteilt. Merkel ubiquitär und in technisch höchster Qualität als Blondchen im Sonnenschein , wieder und wieder, auch mit Bierglas.

Was tut und sagt Merkel? Sie fährt gleich nach dem Sommerurlaub nach GEORGIEN! Gestern sahen wir sie in der Ukraine. Sie eskaliert.

Was man Spitzenfrauen nicht zumutet, sie sagt nicht nur für sie Peinliches. " Die Würde des Menschen ist unteilbar." (auf dem ev. Kirchentag, Gelächter und "Unantastbar"-Rufe). Auch unter Lübke ging es uns gut.

RE: Abgang und Andrang | 31.10.2018 | 19:42

Der Abstand der CDU zur SPD beträgt in Hessen noch 7, 2 %!

So wird es dargestellt. In Wirklichkeit haben wir es bei der "CDU" mit 2 Parteien zu tun. Hessen, die die CSU bevorzugen würden, können nur CDU wählen. In etwa sind von den CDU-Prozenten 5% CSU- Stimmen abzuziehen. Der künstlich große schwarze Balken in der Grafik würde gar nicht mehr so herausragen.

Die Wählertäuschung findet fortgesetzt statt. Die SPD verhandelt in der Groko mit zwei Delegationen der C-Parteien, die als eine "Union" die Wahlen bestreiten. Erstaunlich, was, nebenbei gesagt, Nahles gegen Merkel und Seehofer da noch herausverhandelt hat.

Bei neutralen Medien wäre die grundgesetzwidrige Situation längst zum Thema gemacht worden. Wir haben aber nur unsere Medien. Ihr Hinterleute und wahren Auftraggeber haben mit Demkratie, um die es uns ständig geht, nichts am Hut. Solange Handlangerin Merkel einmal in Peking Menschenrechte anmahnt und dann viermal mit den Köfferchenträgern erscheint, kann sie Kanzlerin bleiben.

Deshalb ist auch die ganze Spekulation zu Merkel oder die Chancen und Qualitäten für CDU-Ämter lediglich Zeitverschwendung. Die Medien werden uns die für die Oligarchen einträglichste Variante verkaufen.

Deshalb sind auch nicht irgendwelche Parteien unser Problem, sondern die gelenkten Medien.