"Attila, the Hun" im Gorki-Theater-Studio

Performance "Mythen der Wirklichkeit" nennt sich eine kleine, unregelmäßig aufgenommene Reihe im Studio Я des Gorki Theaters.
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In politisch engagierten, kurzen Performances ist man dort den Mythen und Heldenerzählungen auf der Spur, die rechtspopulistische Ideologen so gerne auf dem Banner vor sich hertragen.

Nach dem Vorgeplänkel (Mareike Beykirch gibt sich als Archäologin aus, die behauptet, dass sie Attila, die gefürchtete „Geißel Gottes“ gefangen hat) darf Kovács erst auf der Zielgeraden richtig loslegen und gegen Überfremdung wettern. Ungarn, das so wesentlich zum Fall des Eisernen Vorhags beigetragen hat, werde von den anderen Europäern bei der Verteidigung des Abendlands im Stich gelassen.

Wutschnaubend verlässt er die Bühne und zertrümmert den Nebenraum, nur sein Geschrei ist noch zu hören. Ähnlichkeiten mit realen Personen wie Victor Orbán sind bewusst und unausweichlich.

Ausführlichere Kritik mit Bild

23:15 29.09.2017
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