"Auerhaus" (Deutsches Theater Berlin)

Theater-Kurzkritik Nora Schlocker brachte Bov Bjergs Bestseller über das Erwachsenwerden in einer schwäbischen WG auf die Bühne
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Wie sooft bei Romanadaptionen stellt sich das grundsätzliche Problem: Wie soll man einen Text, der nicht für die Bühne geschrieben wurde, angemessen dramatisieren? Regisseurin Nora Schlocker und Birgit Lengers setzen in ihrer Fassung von Bov Bjergs Coming of Age-Bestseller „Auerhaus“, der im Winter 2015 vom Literarischen Quartett bejubelt wurde, auf das Atmosphärische statt einer Nacherzählung. Bis auf die Silvesterparty, in die das Publikum unmittelbar nach der Pause hineingerät, wählen sie bewusst sehr karge Mittel. Der Abend gerät deshalb allerdings sehr spröde und weist zu viele Längen auf. Leider wurde er noch kurz vor der Premiere von den angekündigten 135 Minuten auf 150 Minuten gestreckt.

Ausführlichere Kritik

19:17 22.05.2017
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