GOLD. Der Film der Nibelungen

Theater-Kritik/Worms Nuran David Calis fiel zuletzt vor allem mit nachdenklichen Stücken auf. Dass er auch anders kann, zeigt er in seiner Kulturbetriebssatire vor dem Kaiserdom zu Worms.
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Mit schnellen Schnitten, einigen Kalauern und viel Fernsehstar-Glamour lässt er die Heldenfiguren aus dem Nibelungenlied auf Knallchargen aus dem Filmbusiness treffen. Albert Ostermaier schrieb den Text eigens für die Nibelungenfestspiele.

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Das Filmteam wird von einem Dreigestirn angeführt: Dem stets unter Strom stehenden, nach langjährigem Kettenrauchen an Krebs leidenden Produzenten, der bei Uwe Ochsenknecht wie eine Mischung der beiden Münchner Helmut Dietl und Bernd Eichinger wirkt. Dem aufstrebenden Jungregisseur, den Vladimir Burlakov mit Flausen und Allüren spielt und dabei auch stolz seinen Waschbrettbauch präsentiert. Drittens dem Drehbuchautor, den Josef Ostendorf als Phlegmatiker mit Plautze spielt. Im Nacken sitzen ihnen der Bürgermeister (Heiner Lauterbach), der sich immer wieder telefonisch (auf der Leinwand übertragen) einmischt, und ein Klatschreporter (Dominic Raacke).

Ausfürlichere Kritik mit mehr Bildern

12:56 25.07.2016
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