Im Kino: A bigger Splash

Film-Remake-Kritik Der sizilianische Regisseur Luca Guadagnino trommelte für "A bigger splash", das Remake von "Swimmingpool", eine hochkarätige Schauspieler-Riege zusammen.
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Mit Tilda Swinton arbeitete er schon mehrfach zusammen. Ihr hat er die Rolle der androgynen, David Bowie-haften Rocksängerin Marianne Lane auf den Leib geschrieben.

Ihr junger Lover Paul wird vom Belgier Matthias Schoenaerts gespielt: Er hat sich seit seinem Berlinale-Debüt „Bullhead“ (2011) zu einem der gefragtesten Schauspieler des europäischen Autorenkinos entwickelt und ist mit „Drop-Bargeld“ mittlerweile auch in Hollywood angekommen. Sein Spiel ist durchaus variantenreicher und er ist ernster zu nehmen, als es die Süddeutschen Zeitung mit der süffisant-bösen Bemerkung tat, dass er auf die Rolle der „sexy Dumpfbacke“ festgelegt sei.

Eingebetteter Medieninhal

Das Paar wird in seiner Urlaubsruhe gestört, als plötzlich Mariannes Ex-Lover Harry hereinschneit. Ralph Fiennes spielt ihn als schrille Nervensäge, die taz bezeichnete ihn treffend als „leibhaftige Arschbombe“.

Trotz der exzellenten Besetzung bleibt Guadagninos Remake von Jaques Derays Kultfilm „Der Swimmingpool/La Piscine“ (1969) mit Alain Delon und Romy Schneider hinter den Möglichkeiten und Erwartungen zurück.

Ausführlichere Kritik mit mehr Bildern hier

23:56 10.05.2016
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