Natalie Portman als "Jackie"

Film-Kritik Bei seinem Debüt in der US-Filmindustrie entschied sich Pablo Larraín für ein Biopic über eine Ikone der amerikanischen Geschichte und Pop-Kultur.
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Der chilenische Regisseur Pablo Larraín hat sich mit spannenden, vielschichtigen Werken wie „No!“ (Kritik) und „El Club“ (Kritik) zu einem Liebling der internationalen Festivals entwickelt. Kein Wunder, dass sich Hollywood so ein Talent angeln wollte.

Larraín besetzte die Hauptrolle mit der Hollywood-Diva Natalie Portman und wählte als Rahmenhandlung für seinen Film ein Interview von Jacqueline Kennedy mit einem Life Magazine-Redakteur. Eine Woche nach dem Attentat von Dallas erzählt der Film in Rückblenden vom Schock des Mordes am Präsidenten, von der Trauer der Witwe, von ihrer Schwierigkeit, ihre Vorstellungen eines würdigen Begräbnisses durchzusetzen und ihrer Einsamkeit.

Das wäre Stoff für großes Kino, aber leider ertrinkt der Film in melodramatischen Streicherklängen.

Ausführlichere Kritik

00:24 10.02.2017
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