Silberner Bär: "Pokot" von Agnieszka Holland

Berlinale 2017 Die polnische Regisseurin Agnieszka Holland hatte für „Pokot“ eine interessante Idee.
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Eine schrullige alte Frau, die mit ihren zwei Hündinnen in einem abgelegenen Haus irgendwo an der tschechischen Grenze lebt, brettert mit ihrem SUV durch die Gegend und bringt ihre Widersacher (Jäger, Wilderer, den bornierten katholischen Pfarrer, das korrupte lokale Establishment vom Bürgermeister bis zum Polizeichef) um die Ecke.

Daraus hätte eine anarchische Krimikomödie werden können. Aber leider verschenkt Holland, die ihre große Zeit in den 80ern und 90ern mit mehreren Oscar-Nominierungen hat, ihren amüsanten Plot und setzt dem Publikum stattdessen eine zähe, zu sehr durch die Genres mäandernde Geschichte vor, durch die noch ein Insektenforscher und ein Computer-Nerd geistern.

Ausführlichere Kritik

01:38 20.02.2017
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