RE: Verschrottetes Vertrauen | 02.02.2019 | 08:31

Man darf gespannt sein wie der Präsident auf das größte sportliche Ereignis in seinem Land reagiert, das morgen im "Mercedes-Benz-Stadium" in Atlanta stattfindet.

Eines seiner getwitterten politischen Ziele war ja nicht eher zu ruhen bis kein Mercedes Benz mehr über den Broadway fährt.

Er hats wirklich nicht leicht!!

RE: Verschrottetes Vertrauen | 02.02.2019 | 08:21

Mit "Iwan" ist im übertragenen Sinn "Iwan der Schreckliche" gemeint. Ein anderes hierzulande gern benutztes Pseudonym ist auch "Der Russe". Wir haben diese Bezeichnungen auch oft in Kabarettsendungen der Münchner Lach- und Schießgesellschaft in den späten 50er-Jahren gehört. "Der Russe kommt" war damals schon ein Warnruf der dem einfachen Volk heftige und kalte Schauder über Rücken laufen ließ. Wer sich nicht über die stromlinienförmige Presse sondern über die Bücher von Peter Scholl-Latour informieren ließ, der kann die politischen Vorgänge besser einordnen und versteht auch die wirtschaftlichen Zusammenhänge von manch politsch verbrämten Maßnahmen. Da werden zum Beispiel in dem Zusammenhang gern mal weltmarktfähige Produkte angepriesen. Ein EU-Land hat schon angebissen.

RE: Oligarch und Oberpatriot | 06.12.2018 | 09:52

Das mach ihn zum "Putin-Troll Of The Year" ;-)

RE: Oligarch und Oberpatriot | 03.12.2018 | 11:57

Das Internet verdummt nicht nur, es klärt auch auf und zeigt manchmal deutlich die Zusammenhänge und die Mediensteuerung der politischen Meinungen und Entwicklungen.

Ein Beispiel und ein Schlüsselerlebnis:

Es war vor dem Staatsbesuch von Putin in Deutschland 2013 und einem vorgeschalteten Interview durch den WDR Redakteur Schönenborn in dem er nicht etwa über die wirtschaftlichen und kulturellen, gesellschaftlichen Beziehungen zwischen den Ländern spricht sondern als erste Frage die damaligen Überprüfungen der NGOs die in Russland tätig sind anspricht.

Daraus erwächst ein Diskurs, der Fremdschämen auslöst.

Putin erzählt dass es diese Überprüfungen der Geldquellen von NGOs in allen Ländern schon seit Jahrzehnten gibt, dass 654 internationale NGOs in Russland tätig sind und jeweils eine russische in Paris und in den USA.

Dieses Interview kann unter Schönenborn Putin auf Youtube aufgerufen werden.

Wie kann ein deutscher Redakteur so in die Falle tappen und beim Zuseher gegenteilige Reaktionen auslösen?!?

RE: Oligarch und Oberpatriot | 01.12.2018 | 10:02

Das nenne ich mal auf den Punkt getroffen. Was gibt es Schlimmeres für die Waffenindustrie, die Wehretats und die Verteidigungsbündnisse?

Umzingelt von Freunden und Handelspartnern zu sein.

RE: Die Wellenreiter | 01.12.2018 | 09:56

Das ist richtig, alle die an dem Gasgeschäft beteiligt sind suchen die rationellste Lösung um konkurrenzfähig zu sein.

Wenn wir die Meldungen der letzten Woche Revue passieren lassen, dann wird allenthalben marktwirtschaftlich argumentiert.

15000 Mitarbeiter bei GM, 12000 Mitarbeiter bei Bayer stehen deshalb zur Disposition.

Jetzt stehen mit Nord Stream2 die Durchleitungsgebühr und die unsicheren Leitungswege durch ein für den Lieferanten gelinde gesagt "unfreundliches Land" auf er Streichliste. Auch das würde ich unter marktwirtschaftlichem Denken einordnen. Durchaus auch zu Gunsten der Gaskunden hierzulande.

RE: Die Wellenreiter | 30.11.2018 | 13:51

Nachdem in Polen ein riesiges Flüssiggasterminal gebaut wurde in dem amerikanisches Fracking-Flüssiggas anlandet, kann der amerikanische Chef des ukrainischen Gaskonzerns, Hunter Biden doch Verbindungen zu dieser Gasversorgung in die Wege leiten. Das wäre eine krisensichere Energieversorgung.

Wir beziehen russisches Gas seit den frostigsten Kalte-Krieg-Zeiten ohne Probleme.

RE: Die Wellenreiter | 30.11.2018 | 11:29

Mit anderen Worten, dieser Poroschenko kratzt an unserer Souveränität.

Das kann ja heiter werden, ein 10%er im eigenen Land will sich in die Energiepolitik Deutschlands einmischen und erzielt sogar ein Presse-Echo.

Wie weit sind wir gesunken..............

RE: Die Wellenreiter | 29.11.2018 | 17:43

Ergänzend dazu. Wie schnell waren unter unserem Lieblingsrussen Gorbatschow die Truppen aus Ostdeutschland und aus Tschechien bzw. der damaligen Tschechoslowakei verschwunden?

Wenn man bedenkt, dass die Amerikaner immer nur die eigenen Interessen verfolgen und das auch bewundernswerterweise auch nie verleugnen ist es durchaus nachvollziehbar dass sie immer noch hier sind.

Das Buch "The Grand Chessboard" vom amerikanischen Sicherheitsberater Brzezinski sollte jeder Journalist gelesen haben, der sich zu diesen Themen äußert. Wie gesagt, kein amerikanischer Politiker wird jemals bestreiten dass er nur für die eigenen Interessen in der Welpolitik unterwegs ist.

RE: Die Wellenreiter | 29.11.2018 | 09:31

Wenn wir uns der Gegenwart zuwenden dann fällt auf dass die Kandidaten für die Wahl im März nächsten Jahres noch einiges zur Imageaufbesserung tun müssen.

Der Präsident war einer der ersten entdeckten Steuerflüchtlinge bei den Jamaika Papers und liegt derzeit bei 10% Zustimmung und die Gegenkandidatin war in der Selbstbereicherung ebenfalls sehr erfolgreich und ist deshalb nicht besonders gut beleumundet.