RE: Wenn deutsche Medien etwas verschweigen | 26.12.2015 | 14:24

Lieber Aussie, sie mögen es nicht geglaubt haben aber meine Friedensgrüße waren und sind ernst gemeint.

Und über Australiens Politik wollen wir gar nicht anfangen. Wir wissen ja was die englische "Krone" mit den Aborigines gemacht hat. Lassen sie die schlechte Propaganda mal gut sein mit dem Schlagen von Frauen. Das ist im Islam generell verboten und eine schändliche Tat. Vorallem im Westen sollte man mit solchen Vorwürfen aufpassen. Kein Teil der Erde beschützt so sehr sein Recht auf die Gewaltausübung gegen andere... konkret besonders Israel, USA und England, die heutigen Weltmeister im Töten von Frauen, Kindern und Zivilisten. Da scheint einem die Backpfeife eines Vollidioten total harmlos.

Ich ziehe doch auch nicht über die Australier pauschal her, nur weil ihre Vorfahren ihr Land über die Leichen der Ureinwohner gebaut haben. Und ich ziehe auch nicht über Deutsche her, nur weil hier manche Männer gerne Kinder vergewaltigen oder ihre Famlie abschlachten - Stichwort: "Familiendrama". Bewahren Sie sich den Frieden in ihrem Herzen und trennen sie sich von Vorurteilen und westlichen Schablonen. Und auch wenn sie nicht nach Iran reisen wollen, dann bewahren Sie sich den dann halt Frieden in Australien. Ob sie es wahr haben wollen oder nicht. Sie sind auch mit Abraham verwandt, vergessen Sie das nicht!

RE: Wenn deutsche Medien etwas verschweigen | 26.12.2015 | 00:52

Ich danke! Hoffe ich konnte irgendwie helfen. Flüge in die IRI sind günstig im Winter, kann ich Ihnen empfehlen.

Liebe Grüße und Friede sei mit Ihnen!

RE: Wenn deutsche Medien etwas verschweigen | 25.12.2015 | 20:57

"Das ist Propaganda, schlechte Propaganda."

Ihnen mag es so scheinen aber das ist das Grundprinzip und das sieht man auch in der Praxis. Wenn sie es nicht wahr haben wollen und es für Propaganda halten, Ihre Sache.

Propaganda ist das was aus Israel und aus dem Westen kommt und nicht die Grundprinzipien des Islam, für Jedermann nachlesbar.

Ich habe Sie ehrlich gesagt bisher gar nicht als unwissend wahrgenommen. Lassen Sie mich in einigen Punkten korrigieren.

"...iranische Interpretation des Koran in den arabischen Staaten eher unbeliebt sind..."

Es gibt keine iranische Interpreatation und die gab es auch nie. Es ist die islamische Interpretation. Mag sein, dass viele Muslime eher eine andere Interpretation bevorzugen aber sie haben offensichtlich nicht bemerkt wie beliebt diese Sicht auf den Islam ist. Schauen sie nach Jemen, Nigeria, Ghana, Europa bis in die USA. Schauen sie in den arabischen Libanon. Bahrain, ja sogar Saudi Arabien werden Schiiten unterdrückt. Daesch oder ISIS genannt sehen derartige Muslime und ihre Sympathisanten als totale Abtrünnige und Ungläubige aber nicht weil sie unbeliebt sind. Sondern weil sie seit 1979 immer bekannter werden. Vorher wurde das Schiitentum nicht in der Weise diskutiert und auch nicht als Islam wahrgenommen. Das ist jetzt nun anders.

Zu ihrer Frage: Ja, kann man so sehen. Aber auch "theokratisch" hat der Iran sicher nicht nachgelassen. Sie müssen aufhören in westlichen Definitionen die Lage zu beurteilen. Den Iran kann man nicht in diese Schubladen packen. Die IRI ist nicht berechenbar, nach westlichen Schablonen. Das müsste doch spätestens nach dem Irak-Krieg doch längst klar geworden sein? Diese Jahre erscheint ihnen das so, nächstes vielleicht wieder ganz anders. Der Islam ist sehr flexibel und offen für Neuheiten in der Politik und weicht dem westlichen Verständnis ab für "theokratisches" Verhalten. Das haben viele sog. "islamische Länder" in den letzten Hundert Jahren "versäumt" zu präsentieren, da sie kein islamisches Verhalten in der Politik zeigen, sondern von Monarchen und Diktatoren regiert wurden. Daher wundert es mich nicht, dass sie es so wahrnehmen.

Sie müssen mal dorthinreisen und sich das selbst ansehen. Ich sage es gerne nochmal. Es handelt sich um ein modernes islamisches und antiimperialistisch eingestelltes Land. Sie müssen beim Iran ganz anders rangehen und am besten unsere Medien gar nicht mehr zum Thema ernst nehmen, denn das ist echte und schlechte Propaganda und schädigt die Völkerverständigung!

RE: Wenn deutsche Medien etwas verschweigen | 21.12.2015 | 23:55

Ich danke Ihnen und allen anderen für die engagierten und konstruktiven Kommentare. Ich kann vielem zustimmen und werde aufgrund Zeitmangels nicht auf alles eingehen können. Ich entschuldige mich auch, dass ich erst so spät antworte.

@aussie42 Sie haben mir ein paar interessante und wichtige Fragen gestellt.

Vorab möchte ich kurz auf das Wort "Propaganda" eingehen, da ich aufgrund der deutschen Geschichte weiß, dass dieser Begriff meist negativ verwendet wird. Dieser Artikel wäre absolut unnötig gewesen, wenn die Medien hierzulande ihren Job machen würden. Es wäre nicht nötig darauf Aufmerksam zu machen, weil jeder halb belesene Mensch diesen Brief registriert hätte. Offensichtlich bin ich nicht der einzige "Experte" hier in der Community, da viele diesen Brief bereits gelesen haben und viel mitbekommen - ganz ohne meine "Propaganda".

Vielleicht wird Ihnen folgendes helfen den Iran besser zu verstehen: Ich habe diesen Brief nicht für mich verbreitet und auch nicht, weil der geehrte Ayatollah Chamene'i mich besonders loben würde dafür. Noch genieße ich irgendwelche Vorteile oder mache mir besondere Freunde, wenn ich diesen Brief verbreite (oft im Gegenteil). Ich verbreite diesen Brief, weil ich den Menschen hierzulande helfen will. Es gibt spalterische Tätigkeiten u.a. in den Medien, die dafür sorgen sollen die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Deutsche gegen Ausländer, Muslime gegen Christen usw. sind die wohl beliebtesten Fronten hierzulande momentan. Und dieses spalterische Engagement stört mich und gefährdet sogar den Frieden in ganz Europa und der Welt. Und wenn ein religiöser Führer genau diese Spaltung entgegenwirken will, auf die Ursachen der Probleme eingeht und sie erklärt, dann ist das nicht nur für mich verpflichtend die Diskussion um diesen Brief zu fördern, sondern für jeden, der diese Spaltung nicht duldet.

Doch was sagt der Glaube, der absolut auch in die iranische Außenpolitik einwirkt, über solche Fronten? Er sagt: "Versöhne!"... und was sagt der Islam, wenn Staaten Menschen unterdrücken, verfolgen usw.? Er sagt: "Helfe so gut du kannst!"

Das ist vom Grundprinzip um es sehr kompakt zu formulieren die iranisch/islamische Haltung seit der Revolution 1979. Dieser Kommentar ist schon fast ein Artikel aber lassen Sie mich das an einem Beispiel erklären, da Sie offensichtlich Interesse an dem Thema haben.

Vielen im Westen ist es "unbekannt", so wie dieser Brief auch, dass der Iran N. Mandela und die gesamte Bewegung gegen das Apartheid-Regime in Süd-Afrika unterstützt hat. Iran hat sein Beitrag dazu geleistet, dass der Wahnsinn (Sie merken die Parallelen zu Israel), aufhört und das obwohl der Westen dieses Apartheid-Regime am Leben halten wollte und sogar Mandela auf der Terrorliste der USA landete.

Lange Rede kurzer Sinn... Nachdem der Spuk vorbei war in Süd-Afrika, war Mandelas erster Staatsbesuch wo? Im Iran. Anschließend besuchte er das Grab von Imam Ruhollah Khomeini und zeigte dem iranischen Volk seine Dankbarkeit.

Es wird einige Jahre dauern bis man versteht, was die IRI dazu antreibt so zu handeln. Lassen sie mich Ihnen eine kleine Richtschnur geben. Egal wo der Imperialismus tobt und Menschen unterjocht. Iran wird immer versuchen dagegen anzugehen. Der Westen betreibt - offensichtlich - eine Destabilisierungspolitik. Iran tut das Gegenteil und macht sich Freunde, egal wo sie helfen - sei es auch in Süd-Amerika oder Afrika. Die Bevölkerung im Iran ist seit 1979 sehr antiimperialistisch eingestellt und das hat zum Großteil der Westen selbst zu verantworten. Ok das ist nichts neues für den Westen, allerdings hat der Westen ein Problem: Das wird man den Iranern nicht mehr "austreiben" können wie anderen Völkern, die sich gegen das Imperium auflehnen. Da scheitert es immer wieder. Die ganze "Propaganda" und das meine ich auch negativ... ist nicht dieser Brief. Die Propaganda betreibt der Westen selbst und versucht dieses Land in die Achse des Bösen zu schieben. Die außenpolitische Haltung des Iran, ist nicht schiitisch orientiert. Ihnen ist es egal ob es sich um Sunniten in Bosnien oder Palästina handelt. Ihnen ist es egal ob es Juden im Ghetto von Jerusalem geht oder um Christen in Süd-Afrika. Der Islam sagt: "Hilf Ihnen so gut du kannst gegen die Unterdrücker!" Und genau das setzt die Islamische Republik Iran so gut er kann um. Sie müssen auch bedenken, dass eine derartige Regierung oder Denkweise es bisher in der Geschichte nicht gegeben hat, da die Schiiten unterdrückt wurden und teilweise sich selbst unterdrückt haben (geistig). Wir erleben gerade ein einmaliges Ereignis, dass im Iran 79 stattgefunden hat. Dies gilt es weiter zu beobachten und konstruktiv zu diskutieren. Trennung von Staat und Religion ist im Iran eine absolut überflüssige Diskussion, da sie den Niedergang im Westen beobachten. Da braucht es kein Argument der "Gottelästerung". Die Gelehrten sagen den Leuten klipp und klar. Wenn wir diese Art von "westliche Werte" im Iran integrieren, dann steht uns das gleiche Schicksal bevor. Und die Folgen der "westlichen Kultur" kann man doch global sehen. Da muss man geopolitisch überhaupt nicht gebildet sein. Wobei auch im Iran klar die Meinung vertreten wird, dass nicht alles was aus dem Westen kommt schlecht ist. Sie würden sich wundern wie modern und "dem Westen ähnlich" Teheran und viele andere Städte sind.

Jetzt haben sie meinen "Artikel" als Kommentar, gerne werde ich bei Gelegenheit etwas umfassenderes schreiben. Liebe Grüße

RE: Imperialisten und Monarchen rasten aus! | 26.03.2015 | 23:18

Vielleicht haben Sie Recht und ich muss die Vernunft bei dem "IS" suchen. Die haben auch eine Wahrheit habe ich gehört. Danke jetzt bin ich wohl gerettet!

RE: Imperialisten und Monarchen rasten aus! | 26.03.2015 | 19:01

Ich lass das mal so stehen. Könnte auch Satire, Zionismus oder was auch immer sein.

RE: Imperialisten und Monarchen rasten aus! | 26.03.2015 | 15:00

Sie haben völlig Recht. Jedoch würde eine echte jemenitische Regierung uns nicht den Ölhahn zudrehen, außer der Westen will weiter Invasionen vorantreiben mit seinen "demokratischen" Stellvertretern. Egal wie wir es drehen, es liegt an der Gier mancher Konzerne hier, die lieber sich die Taschen füllen als auch nur einen Cent an die Bevölkerung des Jemens abzugeben, geschweige ihnen eine gerechte Regierung zu ermöglichen. Jetzt ist das Thema vorbei, jetzt haben sie sich die Regierung selbst an die Macht geholt.

RE: "Satire darf alles!" | 25.01.2015 | 14:25

Ich habe zu danken! Ich muss sagen, dass aufgrund der Debatten zur Zeit die Mehrfachstandards immer kenntlicher werden. Wo soll das alles hinführen...

Zu Frieden und Gerechtigkeit jedenfalls nicht.

LG

RE: "Satire darf alles!" | 24.01.2015 | 22:24

Sie finden es also "psychopathisch", wenn Muslime ihre Propheten lieben? Interessanter Gedankengang. Wer bekämpft wen? Sind es die Muslime, die die Folterlager halten mit den "drastischen Strafen"? Seltsamerweise sieht man 1,5 Milliarden "psychopathischer" Muslime, die in kein Land der Welt intervenieren. Das tun nämlich ganz andere - pardon - "Psychopathen" und das schon eine ganze Weile!

RE: "Satire darf alles!" | 24.01.2015 | 19:11

Ich gebe Ihnen vollkommen Recht! Ich bin mir auch sicher, dass Janto Ban jedes Wort aufmerksam durchgelesen hat, darum reagiere ich nicht auf solche unsinnige Kommentare. Es sind ganz andere Dinge, die solche Personen stören.

Wir müssen die abscheulichen Taten, die in der Presse und Politik täglich begangen werden offen kritisieren. Nur vielen fällt es leider schwer.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Liebe Grüße
Kenan