Lana Ohtani
Ausgabe 2217 | 14.06.2017 | 06:00 3

Wir sind laut!

Empowerment Braucht es einen asiatischen Feminismus? Viele betroffene Frauen sagen: Ja. Sie kämpfen gegen rassistische Klischees

Wir sind laut!

Drachen-Lady oder Geisha? Diese Bilder prägen die Wahrnehmung asiatischer Frauen

Fotos [M]: Hulton Archive/Getty Images, Adoc-Photos/Corbis/Getty Images

Zart, schüchtern und exotisch – das sind nur einige der Zuschreibungen, mit denen asiatische Frauen oft fetischisiert werden. Während der Feminismus in der globalisierten Popkultur gerade zunehmend mehr Aufmerksamkeit bekommt, kommen Asiatinnen – genau wie Frauen mit anderen nichtweißen Hautfarben – in der Debatte oft kaum vor. „Ich bin gelb. Sieht mich euer Feminismus überhaupt?“, fragte zum Beispiel Fabiane Ahn, eine brasilianische Aktivistin mit südkoreanischen Wurzeln, in einem oft geteilten und vieldiskutierten Facebook-Post.

Einen großen Anteil an der Stereotypisierung und Fetischisierung asiatischer Frauen haben die Massenmedien, die die immergleichen Erzählungen endlos fortschreiben. Mit Filmen wie Miss Saigon, Die Geisha, Last Samurai und Kill Bill arbeitet die globale Bildmaschine immer weiter an dem Konstrukt von asiatischen Frauen als gehorsam, unterwürfig und exotisch. Oder aber als hinterhältig, undurchschaubar und gefährlich. Und dabei sind asiatische Frauen natürlich immer auf den weißen Mann angewiesen.

Wenn man sich die dominanten Bilder in der westlichen Kultur anschaut, kann man dabei grob zwei Strömungen unterscheiden. Da ist zum einen das Lotusblüten-Stereotyp oder schlicht auch: die Geisha. Es ist die Vorstellung der asiatischen Frau als niedliches, naives, aber auch hypersexualisiertes Wesen. Das Bild der Geisha beinhaltet zudem Konnotationen von Unterordnung und Unterwerfung. Und es ist bis heute das vorherrschende Bild asiatischer Frauen in der westlichen Öffentlichkeit.

Der weiße „Retter“

„Deine japanische Freundin wird gern kochen, putzen, waschen, deine Klamotten zusammenlegen, den Abwasch machen und dir den Rücken schrubben. Und das alles gleichzeitig, denn Japanerinnen sind fantastisch im Multi-Tasking“, heißt es zum Beispiel in einem Eintrag eines Blogs, auf dem sich selbsternannte „Dating-Experten für Asiatinnen“ austauschen.

Geknüpft an das Lotusblüten-Stereotyp ist in den allermeisten Fällen auch die Vorstellung eines weißen „Retters“, der mit all seinem Wissen und seiner Kraft die asiatische Frau vor ihren Landsleuten bewahren muss, die sie unterdrücken. Diese Weißer-Retter-Idee ist ein so geläufiger Bestandteil vieler Actionfilme, dass sie oft als selbstverständlich hingenommen wird. Dabei reduziert sie Frauen zu einem reinen Objekt, das nicht selbst aktiv handeln kann, sondern „befreit“ werden muss. Außerdem verstärkt es noch eine weitere Zuschreibung – die asiatische Frau als kindgleich.

Auf der entgegengesetzten Seite findet sich das Bild der „Drachen-Lady“, das ebenfalls auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. International bekannt wurde es durch Anna May Wong. Sie war die erste asiatischstämmige Amerikanerin, der es gelang, zum internationalen Filmstar aufzusteigen. In den 1920er und 1930er Jahren setzte sie sich in einem tief rassistischen Klima in Hollywood durch.

Die Drachen-Lady ist in Filmen oft eine Schurkin aus dem Osten – oder aber eine mysteriöse Fremde. Dieses Bild schreibt asiatischen Frauen Eigenschaften zu wie: unheimlich, undurchschaubar, hinterhältig, aber vor allem exotisch. Und auch wenn die Drachen-Lady oft eine Meisterin der Kampfkünste ist und das auf den ersten Blick wie eine Form von Empowerment wirkt, taucht diese Figur mit ihren besonderen Fähigkeiten in vielen Filmen nur auf, damit sie am Ende dann von dem westlichen Helden besiegt werden kann.

Diese Stereotype, die auch immer die sexuelle Seite betonen – die Asiatin entweder als unterwürfig und fügsam oder als Widerständige, die bezwungen werden muss –, sind vor allem in der US-Popkultur sehr stark. Und sie haben fatale Folgen. In den USA erfahren 61 Prozent aller asiatischstämmigen Frauen im Laufe ihres Lebens physische oder sexualisierte Gewalt durch einen Intimpartner, wie das Asian/Pacific Islander Domestic Violence Resource Project herausgefunden hat.

Die Exotisierung und Fetischisierung asiatischer Frauen lässt sich dabei auch an einer weiteren Statistik ablesen. Bei Pornhub, der weltweit größten Pornoseite, gehört das Wort „asiatisch“ neben „lesbisch“ und „Gangbang“ zu den Top-Suchbegriffen. Für diese Fetischisierung asiatischer Frauen gibt es sogar einen eigenen Begriff: „Gelbfieber“. Hinter diesem Wort steht ein Prozess der Entmenschlichung und De-Individualisierung, der nicht nur rassistisch ist, sondern auch den Raum schafft für Gewalt und Missbrauch. „Gelbfieber“ – das bedeutet, dass eine Gruppe von Menschen zu Objekten gemacht wird, reduziert auf stereotype Zuschreibungen. Und es verstärkt die rassistische Vorstellung, Asiaten wären doch „alle gleich“.

Dieses Nicht-Zugestehen von Individualität findet sich auch noch in einem anderen Stereotyp, einem eigentlich positiv konnotierten: dem der Vorzeige-Minderheit. Menschen mit asiatischen Wurzeln gelten oft als besonders hart arbeitend, als besonders gut in der Schule und an der Uni, als strebsam und zuverlässig. Aber das Besondere der Asiatinnen und Asiaten, das mit diesen positiven Zuschreibungen betont werden soll, führt am Ende nur dazu, dass sie immer zu „den Anderen“ gehören, dass sie nie auf selbstverständliche Weise dazugehören. Ganz abgesehen davon, dass die „Vorzeige-Minderheit“ immer auch dazu benutzt wird, andere Minderheiten so abzuwerten.

Aus asiatischen Communitys heraus haben sich einige Initiativen gegründet, die sich dafür engagieren, stereotype Zuschreibungen zu dekonstruieren. In Brasilien – dem Land mit der größten japanischen Community außerhalb Japans – gibt es die Plattform „Lótus PWR“. Ursprünglich von japanisch-, chinesisch- und koreanischstämmigen Frauen gegründet, hat sie mittlerweile auch indische und südostasiatische Mitglieder. Die Plattform bringt Aktivistinnen zusammen. Und via Facebook wird eine Studiengruppe zum Thema „Asiatischer Feminismus“ organisiert.

Gespaltene Bewegung

Die Organisatorinnen fingen sich dafür den Vorwurf ein, die feministische Bewegung durch Zersplitterung zu schwächen. Laís Miwa Higa, eine der Gründerinnen, antwortete darauf in einem Interview: „Viele Leute sagen, dass es trennend wirke, dass sie die Gesellschaft in einzelne Teile spalte. Aber vielleicht hat die brasilianische Gesellschaft diese Gruppen schon längst geteilt. Fühlen sich die asiatischstämmigen Frauen nicht schon lange abgetrennt von der Vorstellung, Brasilianerinnen mit vollen Bürgerrechten zu sein?“

Ähnliche Initiativen finden sich auch in den USA, die nach Brasilien auch die meisten Menschen mit japanischen Wurzeln außerhalb Japans zählen. So haben zwei Studentinnen etwa den „Sad Asian Girls Club“ gegründet, in dem asiatischstämmige Frauen sich organisieren, um dem Klischee der stillen und passiven Asiatin etwas entgegenzusetzen. Zu ihren Projekten gehört eine Plakatkampagne mit Slogans wie „Asiatische Frauen sind nicht alle still“ oder auch „Asiatische Frauen sind nicht dein Fetisch!“. Ausgangspunkt war ein Online-Formular, in dem betroffene Frauen den Satz „Asiatische Frauen sind nicht ...“ ergänzen sollten.

Über diese Beispiele hinaus gibt es noch viele weitere Initiativen und Facebook-Gruppen. Allen gemeinsam ist das Bewusstsein, dass man die Fragen von Race und Gender nicht getrennt behandeln kann. Menschen mit verschiedenen Hautfarben machen ganz unterschiedliche soziale Erfahrungen. Und nein, wir gelben Frauen sind nicht alle still. Wir wollen laut darüber sprechen – und gehört werden.

Lana Ohtani, Jahrgang 1995, ist Brasilianerin mit japanischen Wurzeln. Sie hospitiert zurzeit in der Redaktion des Freitag

Dieser Beitrag erschien in Ausgabe 22/17.

Kommentare (3)

hakufu 15.06.2017 | 20:57

Gelbe Frauen sind gelbe Frauen. Sie brauchen keinen westlichen, weißen Feminismus.

Sie gehen ihren Weg, auch ohne Männer.

Sie sind erfolgreich im Beruf, Geschäftsleben, und auch in der Politik haben sie sich etabliert. In China noch nicht, aber das wird noch kommen. Mao's Witwe war nur das Vorspiel.

Müßig jetzt wieder die Namen der Frauen zu nennen, die in Asien an der Macht sind, oder waren.

Mithilfe der modernen Kommunikationsmittel sind sie sehr gut miteinander vernetzt, auch über Kontinente.

Ihre Fähigkeiten wissen sie sehr gut einzuschätzen und einzusetzen.

Die Macht des weißen Mannes ist bald Vergangenheit. Wer bestimmt in USA und Europa ?

David R. 18.06.2017 | 17:47

Weißer Feminismus ja, aber anglo-westlicher Feminismus nein. Die historische Faktenlage ist folgende: Sozialisten und Anarchisten haben vor, während und nach der Revolution russische Romane übersetzt, gelesen und auf dieser Basis eigene Romane geschrieben. Der sozialistische und anarchistische Feminismus in China ist sehr stark von Rußland beeinflußt. Und wir werden ja wohl alle zugeben, dass russische Frauen als weiß angesehen werden.

In der heutigen akademischen Welt halten aber Universitäten der USA und UK die Top Dog Position. Deswegen sind auf das Individum und sichtbare Minderheiten Gruppen abzielbare Ideologeme auch so populär geworden. Der Fokus ist die Einbindung und Einhegung dieser Gruppen mit Multikulturalismus, Interkulturalismus und Diversity Management. Der Fortschritt soll nur im kulturellen Bereich zugelassen werden. Sprachregelungen und minderheiten-freundlichere Casting Politiken für Filme und Talk Shows sind das Ergebnis. Diese Einhegungsstrategie ermöglicht Symbol-Politik, die wenig kostet und gleichzeitig bei den Alteingesessenen das Gefühl der Vernachlässigung erzeugen zu können.

Die anti-kolonialen historischen Diasporas haben niemals Sprachregelungen durchsetzen wollen. Was sie gemacht haben, sie haben Esperanto gelenrt, um die Übersetzungen von europäischer Literatur zu leisten und durch die Zensur zu kommen. Die Zensur Behörden im russischen und chinesischen Kaiserreich konnten kein Esperanto. Die Plansprache war leicht zu erlernen und eine Kommunikation war deswegen einfacher zu etablieren. Die vielen Esperanto Kurse in Rußland und China sind ein historisches Relikt - überflüssig geworden durch verschlüsseltes Filesharing. Aber die Revolution ist auch mit einer Plansprache gemacht worden, und die Träger waren echte Internationalisten.

Diversity Management und Multikulturalismus läßt die Wiederbelebung des Esperanto Universalismus nicht zu, obwohl es sich um eine genuin eigene Diaspora Kultur handelte mit dem sich eine authentische Identitätspolitik für Migranten machen läßt. Denn die Esperanto Kultur gibt den Diasporas eine Sinn dafür, welche historische Rolle sie spielen können.

Der anglo-westliche Postkolonialismus befasst sich vor allem mit der indischen Befreiuungsbewegung. Die Autoren sind privilegierte indische Eliten. Die Autorin hat Pech, dass der lateinamerikanische Dekolonisierungs Diskurs sehr schlecht rezeptiert wird in den USA und UK. Das ist ja auch ganz klar, weil Lateinamerika der Hinterhof der USA ist. Die USA haben keine Lust, emanzipatorische Diskurse institutionell zu fördern.

Solche Diasporas wie die japanische Diaspora in Brasilien haben uns sowieso nichts zu sagen. Japan exportierte Vertragsarbeiter in die USA und Brasilien, um Devisen für die eigene Industrialisierung einzunehmen. Während des Zweiten Weltkrieges erwarben die japanischen Einwanderer Landbesitz in Brasilien. Sie unterstützten die Landnahme des japanischen Kaiserreiches in Südostasien. Denn sie hofften an größere Ländereien in den besetzten Gebieten zu kommen, nachdem das japanische Militär die Gebiete unterjocht hat. Nach dem Kriegseintritt der USA internierten die US Behörden deutsche und japanische Einwanderer in Konzentrationslager. Die Deutschen und Japaner unterhielten Spionage Netzwerke in Lateinamerika, um die Verschiffungen der Alliierten zu überwachen. Bei der Internierung der japanischen Amerikaner fanden auch japanische Einwanderer aus Lateinamerika Platz, die man extra für den Zweck verschleppt hat im Rahmen der Spionage Abwehr. Japanische Brazilianer sind mit Rußlanddeutschen vergleichbar und deutsche Amerikaner mit japansichen Amerikaner. Die Diasporas der Achsenmächte sind nämlich beide ins Fadenkreuz der Alliierten geraten.

Eine Besonderheit sind die italienischen Amerikaner. In den Auswanderungsgebieten gab es starke anarchistische Bewegungen und in den US Diasporas kam es zum Kampf zwischen Anarchisten und Faschisten. Die Anarchisten unterlagen, weil der Duce eine erfolgreiche Lobbyarbeit in den USA betrieb.

Ganz anders entwickelte sich die italienische Diaspora in Brasilien. Sie waren die Front Truppe der brasilianischen Arbeiterbewegung. Ihr Katholizismus gab ihnen den sozialen Zusammenhalt, um die lateinamerikanische Befreiungstheologie aufzubauen und dem Vatikan die Strin zu bieten. Der irische Katholizismus wirkte ähnlich demokratisierend gegen den Rassismus der englischen Siedler in den USA, der die irischen Einwanderer entmenschlichte.

Die japanischen Amerikaner standen an der vordersten Front der Arbeiterbewegung in den Hafenregionen der USA. Die US Gewerkschaften diskriminierten sichtbare Minderheiten, aber es gab durch die jiddischen Einwanderer aus Rußland und Polen eine starke unabhängige Gewerkschaftsbewegung, dem sich andere Minderheiten anschlossen. Die Diaspora Kultur war einmal internationalistisch ausgerichtet.

Die Konterrevolution begann mit dem Erscheinen des Multikulturalismus. Besonders US Amerikaner und Kanadier waren dabei engagiert. Vordergründig wollten sich die kulturelle Gleichwertigkeit der sichtbaren Diaspora Minderheiten verbessern. So übertrugen sie die Minderheiten Politik für nationale Minderheiten auf Einwandererminderheiten. Dabei sorgten sie, dass der überlieferte Minderheiten Diskurs der Anarchisten und Sozialisten in Vergessenheit geriet. Die Nationalitäten Politik Lenins und Trotzkis sollte in den USA keine Chance bekommen.

In Osteuropa waren Ideen des Austro-Marxismus in den Verfassungen umgesetzt worden. Einwanderer-Minderheiten sollten durch die national-personale Autonomie den alteingesessenden nationalen Minderheiten gleichgestellt werden. Die nationale Zugehörigkeit sollte öffentlich-rechtlich analog einer Religionsgemeinschaft behandelt werden. Minderheiten Angehörige sollten in einem nationalen Personenverband eintreten und individuell austreten können. Die Nationalitäten unterhielten eigene kulturelle Institutionen und betrieben Rechtspflege in der Muttersprache. Karl Renner und Otto Bauer hofften so Österreich-Ungarn zusammen zu halten, indem sie die Nationalitäten Konflikte institutionell auf ähnliche Weise entschärften wie den konfessionellen Konflikt zwischen Prostestanten und Katholiken. Außerdem sollte die Sprengkraft der leninschen Nationalitäten Politik eingehegt werden durch die national-personale Autonomie.

Die Niederländer lösten die Probleme der Einwanderungsgesellschaft bekanntlich mit der Versäulung der Religionsgruppen und Weltanschauungen. Die Moslems wurden dort nicht mehr eingebaut, als der Atheismus die Versäulungspolitik zurück drängte. Protestanten und Katholiken behielten ihre Schulen, Gewerkschaften, Parteien usw. aber die scharfe soziale Trennung löste sich auf angesichts eines neuen inneren Feindes in der Gestalt des Moslems. Ein neues Gruppengefühl entstand.

Die Schweizer haben eine Konsens Demokratie mit 7 gleichberechtigten Bundesrats Mitgliedern und weitesgehend halbautonomen Kantonal Regierungen und Parlamenten.

Wir in Kontinentaleuropa haben echte institutionelle Lösungen für die Konflikte der Einwanderungsgesellschaften anzubieten durch unsere institutionelle Vielfalt.

Was hilft es, wenn wir uns mit den Sensibilitäten befassen, die die beiden Führungsmächte des Anglo-Westen verursachen. Die britische und die us-amerikanische Massenkultur ist zweifellos rassistisch bis aufs Mark. Wir in Kontinentaleuropa haben niemals die Hollywood Filme produziert und finanziert und auch niemals die imperialistischen viktorianischen Romane großartig gelesen oder imitiert.

Die Autorin sollte sich wirklich mit dem wahren Europa befassen, und uns nicht mit anglo-westlicher Kulturkritik belästigen. Ferner gibt es eine Geschichtsschreibung für Diaspora Geschichte, die verschiedene Epochen von der Antike, Mittelalter, Neuzeit und Moderne verflochten hat und auf deren Basis eine positive Identitätsstiftung möglich ist. Die jüdische Diaspora Geschichte ist die Prominenteste, aber es gibt auch eine armenische Diaspora Geschichtsschreibung, eine indische, chinesische usw.

Es gibt keinen Grund sich eine asiatische Identität zu konstruieren. Die Historiker haben bereits sehr gute Vorarbeit geleistet, und es sollte bei Migranten zum guten Ton gehören sie zu lesen, um die eigene Geschichte kennen zu lernen, und in die Weltgeschichte einordnen zu können.