Lars

Systemadministrator, Technikjunkie, Blogger
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RE: Damit das klar wäre. Oder: Die Holzbeine der Piraten | 06.07.2009 | 15:35

1. Was Spiegel Online berichtet, ist nicht immer deckungsgleich mit dem, wie es sich tatsächlich verhält. Daß die Piratenpartei mit "Bodo Thiesen absolut kein Problem habe", ist schlicht unwahr, außerdem steht das so nichtmal bei SpOn. Thiesen ist alles andere als unumstritten.

2. "Definitiver Gesetzesbrecher"? Da wäre ich aber sehr vorsichtig, was den Tatbestand der Verleumdung angeht. Man mag Thiesen für einen verwirrten Spinner halten, aber m.W. wurde er bislang nicht einmal für seine Äußerungen angeklagt, geschweige denn verurteilt.

RE: Logik des Gabentauschs | 24.02.2009 | 11:09

Herr Ratzel, was Sie hier betreiben ist peinliche Wortklauberei und hat nichts mit sachbezogener Argumentation zu tun.

1. Wenn Sie sich mit dem Thema beschäftigt haben, wissen Sie, daß sich die Bedingungslosigkeit nicht auf irgendwelche von Ihnen herbeigeredeten Rahmenbedingungen bezieht, sondern auf den Grundsatz, daß der Bezug des BGE nicht an eine Pflicht zur Arbeit oder an Bedürftigkeit gekoppelt ist. Um nichts anderes geht es dabei.

2. Wer lesen kann ist klar im Vorteil: Ich schrieb "Errungenschaften, für die Sie keinen Beitrag geleistet haben." Ich habe nicht von bezahlten technischen Geräten gesprochen.

Benutzen Sie auf Ihrem Computer ausschließlich bezahlte Software? Oder ist da möglicherweise auch Freeware oder OpenSource-Software dabei? Nutzen Sie im Internet ausschließlich bezahlte Dienste zur Recherche? Oder haben Sie auch schonmal einen Blick in die Wikipedia geworfen?

Sie nutzen täglich Software und Dienstleistungen, für die Sie nicht einen Cent bezahlt haben, und die auch nicht durch Werbung finanziert werden.

Wo ist da der Gabentausch?

RE: Logik des Gabentauschs | 19.02.2009 | 23:43

Was für eine krude Argumentation.

"Es ist aber doch an Bedingungen geknüpft," wird vom Autor hier eingeworfen, um dann drei Bedingungen hervorzuzaubern, die genauso gut hätten lauten können "Es muß Luft zum Atmen geben", "Der Himmel darf uns nicht auf den Kopf fallen" und "Geld darf nicht abgeschafft werden". Dinge, die ohnehin niemand bestritten hat.

Natürlich muß weitergearbeitet werden. Das BGE widerspricht dem doch auch gar nicht. Schon allein deshalb nicht, weil man sich Luxusartikel ausschließlich mit dem BGE nicht leisten können wird.

Zudem geht der Autor davon aus, daß dann niemand mehr arbeitet. Er selber wäre natürlich einer von den Guten, die sich auch weiterhin aufopferungsvoll in den Dienst der Allgemeinheit stellen würden. Die anderen, die würden es sich dann aber bequem machen.

Welch eine Überheblichkeit.

Herr Ratzel, selbstverständlich entfalten wir uns auf Kosten der Anderen, schon lange, jeder von uns und zwar jeden Tag. Wenn Sie das anders sehen, verzichten Sie bitte von nun an auf die Verwendung sämtlicher technologischen Errungenschaften, für die Sie keinen Beitrag geleistet haben, weder mit Ihrer Arbeitskraft noch finanziell.

Und sofern Sie nicht regelmäßig an Wikipedia, die Apache-Foundation oder Mozilla.org spenden, stellen Sie die Verwendung dieser Produkte, die andere einfach so aus Freude an der Machbarkeit geschaffen haben, ein.

RE: Karl-Theodor zu Guttenberg | 16.02.2009 | 17:02

Den Artikel kenne ich, nur leider besteht er zum Großteil aus Berichterstattung über den zeitlichen Verlauf und die technischen Schwierigkeiten rund um die Petition.
Der Petitionsinhalt selbst wird kaum behandelt.

RE: Karl-Theodor zu Guttenberg | 16.02.2009 | 17:02

Den Artikel kenne ich, nur leider besteht er zum Großteil aus Berichterstattung über den zeitlichen Verlauf und die technischen Schwierigkeiten rund um die Petition.
Der Petitionsinhalt selbst wird kaum behandelt.

RE: Karl-Theodor zu Guttenberg | 16.02.2009 | 14:43

Kann dieser peinliche Unsinn jetzt endlich von der Startseite verschwinden?

Dieser Artikel hat nicht den geringsten Informationswert, listet er doch nur zusammen mit einem derzeit relativ präsenten und in diesem Zusammenhang komplett austauschbaren Politikernamen irgendwelche Produkte auf, die kein Mensch braucht.

Zur selben Zeit geht gerade eine Petition in die Schlußphase, die das größte Potential gesellschaftlicher Veränderung in sich birgt, und anstatt darüber mal inhaltlich zu berichten und Vorurteile auszuräumen, wird ausgerechnet auf der Online-Präsenz einer linksliberalen Wochenzeitung dieser Plastikschrott hier angepriesen.