laubfrosch

früher wollten alle heim ins reich, heute wollen alle reich ins heim hagen rether
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laubfrosch
RE: Die Sorgen danach | 15.11.2016 | 21:30

ein aufgeklärter geist, der um die weltkriege weiß und deren nationalistischen und rassistischen hintergrund, der um klimawandel und artensterben weiß, den man sogar in der bildzeitung nachlesen kann, der muß gar nichts in diesem sinne akzeptieren.

der ist mit bob marley besser bedient als mit solchem appeasement!

get up, stand up ...

RE: Die Sorgen danach | 15.11.2016 | 21:26

jede stimme für trump, für orban, für le pen, für die AfD ... ist eine massenvernichtungswaffe ...

RE: Die Sorgen danach | 15.11.2016 | 20:47

ja ja ... schon klar ...

was ist so schlimm an pussy-grabbing, millionenfacher deportation, neuem mauerbau, endes des freihandels, an polemisch männlicher aggressivität in präsidialer funktion der größten weltmacht ?

man man man ... da werde ich richtig agrressiv, im angesicht solcher dummdreisten ignoranz.

ist ja gar nicht schlimm, wenn trump die klimaverhandlungen aufkündigt, und hunderte millonen menschen deswegen in zukunft sterben müßen, zu flüchtlingen werden.

ist ja "demokratisch" ...

pest odercholera ?

mitnichten ... sondern kleineres übel.

RE: I don't want to live on this planet anymore | 15.11.2016 | 18:56

und wer es noch nicht bemerkt hat.

ich benutze in meinen beiträgen einen der wesentlichsten tricks der rechtspopulisten ...

nämlich den immer gleichen inhalt mit immer gleichen sätzen so oft zu wiederholen, bis er gehirnprägend ist ....

RE: I don't want to live on this planet anymore | 15.11.2016 | 18:44

form follows function ....

dazu jan böhmermann und christoph lauer, der sich ähnlich wie ich mit diesen fragen auseinandersetzt.

https://www.youtube.com/watch?v=FeWwabdrRZg

und ja, ich habe solche ideen.

warum z.b. nicht dem polemischen kampfbegriff "gutmensch" den "schlechtmensch" entgegensetzen ?

warum nicht klimawandelleugner als "schreibtischtäter" bezeichnen ?

"asylgegner" als antichristen nennen ?

warum nicht spitzenkandidaten für den wahlk(r)ampf nach deren populären eigenschaften sortieren ?

die inhalte macht dann das schattenkabinett, und die 2. und 3. reihe ...

der gemeinsame nenner ist ist eine sozial gerechte zukunft, ein überleben der menschheit über das 21. jahrhundert hinaus ...

ist star trek statt mad max. ist der angeborene instinkt als elter in die zukunft zu denken, sind die 500 millionen menschen die weltweit live aid unterstützen, oder z.b. die asiatischen gesellschaften, die alle das wohl der gemeinschaft weit weit vor das wohl des individuums stellen ...

ich könnte noch seitenlang so weitermachen ...

es braucht keine tricks, außer diese macht in einem kantschen sinne in gewaltenteilige strukturen zu führen.

RE: I don't want to live on this planet anymore | 12.11.2016 | 17:15

was ich will ?

ist das immer noch nicht deutlich genug ?

es gibt den schönen spruch "wer mit einem schwein kämpft, der macht sich selbst dreckig" ... und genau da sehe ich den punkt. die aufgeklärte und liberale linke muß den mut haben sich dreckig zu machen, die scheu ablegen polemisch und aggressiv aufzutreten; ... was nutzt ein intellektuell geführter diskusrs, wenn man eine wahl nach der anderen verliert, und am ende rechte demagogen den sieg davontragen ? ... AfD, PiS, front national, ÖVP, flaams belang, wahre finnen oder den anderen skandinavischen rechtspopulisten.

die entwicklung in den USA waht in den letzten 70 jahren immer kulturprägend für die politische und gesellschaftliche landschaft in europa, mit ein paar jahren zeitverzögerung. ... und so ist die wahl von trump das letzte warnsignal; wer jetzt nicht aufwacht, und anfängt zu überlegen wie man auf einfache parolen mit ebensolchen rezepten zu reagieren, dem kann man wirklich nicht mehr helfen. ... intellektuelle überlegenheit wird dabei nicht helfen, wir brauchen biß, wir müßen zubeißen, wir müßen mut zur polemik haben, sonst schwimmen uns alle felle davon.

RE: Keine Solidarität | 11.11.2016 | 15:30

14 millionen wehrmacht .....................

das ist eine menge dran, nur wenig so zum thema

RE: Keine Solidarität | 11.11.2016 | 15:23

- als erstes mußt du alle aufmerksamkeit auf dich richten mit großmöglichsten provokationen

- als zweites mußt du noch mehr provozieren können, wenn der erste skandal sich aufgebraucht hat ...

- und als drittes mußt du nach dem wahlerfolg das alles nicht tun, und trotzdem dem pöbel glaubhaft versichern können, dass du auf seiner seiter stehst, und trotz der lügen besser bist als ein sozialdemokrat ....

RE: Keine Solidarität | 11.11.2016 | 15:16

"

Der Community-Kollege Frank R hat es in seinem Beitrag "Kleiner Machiavelli für Menschenfischer heute" so formuliert:

"Die Verlierer des Kapitalismus wollen nur Gewinner des Kapitalismus sein."

Das scheint mir ein wichtiger Punkt zu sein, um den es vielleicht eher geht als um Genderzugehörigkeit, und auch Rassismus halte ich eher für ein Symptom als für eine Ursache:

Wenn die allgemeine und individuelle Vorstellungswelt sich in einem Konkurrenzkampf-Geschehen erschöpft, das die Welt in Gewinner und Verlierer aufteilt, ist es doch gar nicht so erstaunlich, dass es in der Gesellschaft an Solidarität fehlt, unter oder mit wem auch immer...

Solidarität hat immer damit zu tun, für andere einzutreten. In einer Welt aber, die nur aus Konkurrenten besteht, ist es doch nur konsequent, auch nicht mehr in gesellschaftlichen Zugehörigkeiten und Lobby- Idealen, sondern lediglich an den eigenen persönlichen Vorteil zu denken."

mit so eiem wahlprogramm/statement kann man nicht mal bürgermeister werden.

so ehrbar das auch ist ... aber so wird das nix

sorry und gruß an charlie ...