lauterklabauter

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RE: Wir schuften uns zu Tode | 13.05.2014 | 14:39

Was Sie ansprechen, ist die Wurzel allen Übels. Um das konkret zu verstehen, muss man sich etwas mit dem Thema Geldsystem beschäftigen. Dann guckt man sich etwas in der Welt um, schaut mal etwas hinter die Kulissen, denkt nach, berücksichtigt den Menschen auch unter psychologischen Aspekten, und dann erkennt man die Wurzel allen Übels: unser Geldsystem, Zinseszins etc.

Als ich die Ungerechtigkeit dieses Systems nach ein paar Monaten Informationsaufnahme und Nachdenken erkannt habe, war 40. Solange hat es gebraucht. Warum nur? Weil es in Schule und Hochschule nicht gelehrt wird (und ich habe auch Wirtschaft studiert).

Wenn man weiß, wie das Geld- und Finanzsystem funktioniert, dann muss man fragen, wer kontrolliert es und hat somit die größte Macht der Welt: Der Finanzadel (Plutokratie), der auch aus dem Adel hervorging (Rothschildt ist da ein Beispiel, gibt es nicht nur Wein, der so heißt, die sind auch dick im Bankengeschäft).

Um dieses System zu verstehen braucht man eigentlich nicdht unbedingt Marx, doch es hilft sicherlich. Man muss Marx ja nicht im Orginal lesen. Mit Kommentaren und Zusammenfassungen geht das effizienter. Seit Marx hat sich nicht nur die Sprache verändert, sondern auch die gesellschaftlichen Verhältnisse in Bezug auf Technik, demokratische Entwicklung, ... insofern kann Marx auch nicht alleinerklärend für die aktuelle Lage genügen.

Natürlich hat vieles, was Marx beschreibt, auch heute noch Gültigkeit.

Um aus dem Hamsterrad zu kommen, müsste das Problem unseres Geld- und Wirtschaftssystem von der Mehrheit der Bürger verstanden werden. Dann würden darauf ziemlich sicher einige Konfrontationen entstehen, die Revolution, Reform, Konflikt mit kriegersichen Ausmaßen... als Folge hätten.

Es ist in der Tat so, dass bestimmte Phrasen doch allzu wahr sind:

Geld regiert die Welt. Haste nix, biste nix.

Ich hoffe wirklich, ich täusche mich und die Geschichte belehrt mich eines Besseren.

Was wohl die wahren Beweggründe, für das Vorgehen einiger Akteure im Ukraine-Konflikt sind?

Wie gesagt, ich hoffe, dass ich mich täusche.

RE: Verzerrtes Bild linker Gewalt | 13.05.2014 | 13:54

ganz wertfrei möchte ich meine rezeption zu diesem thema mal kurz aufzeigen.

Bevor das ganze NSU (oder war es NSA?) Theater aufflog, kam im bayerischen Magazin "quer" (wenn ich mich nicht ganz täusche) ein Bericht, in dem es unter anderem auch hieß, dass das bayerische Innenministerium verstärkt ein Auge auf linke Gewalt legen würde, weil sie hier eine gefährlichere Entwicklung als rechts sehen.

Als dann die NSU Morde bekanntwurden und das ganze Schlamassel, dass da wohl sehr geschlampert wurde von Ermittlungsbehörden, da habe ich mich schon etwas gewundert, weil da ja wieder der rechte Terror vorne lag. War die Einschätzung der Bayern vielleicht doch nicht so gut?

Na ja, man kann ja nicht alles vorhersehen, vor allem wenn man auf dem einen Auge blind ist. Mit dem rechten sieht man anscheinend besser?

RE: Majestät brauchen Kohle | 12.05.2014 | 22:27

Politiker, Adelige, Wirtschaftmagnaten ziehen alle am selben Strang. Ob Kohl, Hohenzollern.. adieu mon dieu

RE: Majestät brauchen Kohle | 12.05.2014 | 20:16

Hättet ihr es wie die Rothschildt's gemacht. Oder habt ihr eigentlich genug Schotter und könnt nur den Hals nicht vollkriegen.

RE: Majestät brauchen Kohle | 12.05.2014 | 20:14

Jetzt regiert der Geldadel, Pech für euch!

RE: Majestät brauchen Kohle | 12.05.2014 | 20:13

Wenn man sich vor Augen hält, wie der Adel über die Jahrhunderte zu seinem Vermögen gekommen ist: Kriege, Intrigen, Ausbeutung, Rücksichtslosigkeit, Ignoranz von Menschenerechten, Korruption, Landnahme etc.. dann kann denen wirklich nur zurufen: Macht euch vom Acker und unterlasst, vor allem im Angesicht der wirtschftlichen Notlage sehr vieler Menschen in Europ derzeit, eure asozialen Forderungen.

RE: Den Crash-Test absagen | 03.05.2014 | 07:40

leider, leider, leider, muss ich Ihnen zustimmen.

Was da gerade im Hintergrund mit dem TTIP läuft, ist wieder eine unfassbare Sache, die dem militärischen-industriellen Komplex - siehe 5) - schön in die Hände spielt. Da werden die Möglichkeiten der demokratischen Kontrolle wieder weiter abgebaut.

RE: Genf war gestern | 24.04.2014 | 08:42

Aufgrund des ganzen Gehabes der USA und nicht zuletzt wegen der NSA-Affäre ist man ja wieder gewillt zu sagen "Ami Go Home!".

„Für die NATO ist die Sache größer. Wir sprechen von einem Paradigmenwechsel.“

Klar ist für die NATO die Sache größer. Wenn es keinen Ost-West-Konflikt mehr gibt und keine Krisen, Spannungen, dann verliert die NATO ihre Daseinsberechtigung. Und dass will die NATO natürlich nicht. Keine Konflikte, Spannungen hieße auch weniger Aufträge für die Rüstungsindustrie, daran kann speziell der USA ja auch nicht gelegen sein.

RE: Der gescheiterte Kapitalismus | 23.04.2014 | 17:30

Danke! Ja, ist in meinem Sinne. In Bezug auf den Parasiten Artikel: Mit Ironie und Satire ist dieser ganze Irrsin für mich am besten zu ertragen. Man könnte ja wirklich verzweifeln.

RE: Der gescheiterte Kapitalismus | 23.04.2014 | 14:32

dito. wird auch in dem von mir verlinkten Vortrag beschrieben.