RE: "Das wird man ja wohl noch sagen dürfen" | 16.10.2016 | 12:43

Danke für die entgegengebrachte Hochachtung! Doch habe ich später besseres vor, als als Politiker einer demokratischen Partei zum Tag der Einheit nach Dresden zu fahren, mich dort zum Dialog offen zu präsentieren und dann von PEGIDA & Co. auf Kauderwelsch beschimpfen zu lassen. Meiner Meinung nach ist ein Dialog mit solchen geblendeten Menschen, die in ihrer Traumwelt gefangen sind, leider kaum möglich. Ich habe meine Intelligenz aber nur über die der 15 +/- % der Wähler-/ innen gestellt (Protestwähler-/ innen miteingerechnet), bei denen diese offensichtlich Mangelware ist. Die anderen 85 % wissen ja scheinbar, was eine Demokratie ist und haben dementspechend mehr gelernt und sind klüger. Im Übrigen bezieht sich der Großteil des Textes gar nicht auf meine Herrlichkeit, sondern auf Rechtspopulismus und Ahnungslosigkeit und die Entladung meiner Enttäuschung über beide. Ich habe es nämlich gar nicht nötig, mich auf so einer Plattform zu sehr selbst zu hypen oder mir dieses vorwerfen zu lassen. Für eine Diskussion dazu fehlt mir die Zeit.

RE: Wie steht es um die Bildungsgerechtigkeit? | 05.10.2016 | 23:13

@ Handwerker: Danke :), man kann die Links einfach markieren, dann kopieren und in der Adressleiste des Browsers oben einfügen.

RE: Du bist, was du isst?! | 05.10.2016 | 23:10

@H.YUREN: Einen Text zum Thema Bildungsungerechtigkeit aufgrund sozialer Ungerechtgigkeit, der sicher ein wenig zentraleren Problemkern anspricht, ahbe ich schon vorher verfasst und hochgeladen.

Und nochmal zur Phrase "Eine Sache des Kopfes" Aus eigener Erfahrung weiß ich aus eigener Erfahrung, dass ich mir insbesondere Bio nach dem Motto "Ich gebe mal eben 6 statt 2 € für das Essen auswärts oder den doppelten Preis für Lebensmittel im Supermarkt aus" nicht länger als eine Woche leisten könnte. Und wie RICHARD ZIETZ oben schon so schön geschrieben hat, gerade bei härterer oder anspruchsvollerer Arbeit sind oft mehr Kalorien notwendig, häufig eben auch Fleisch, sodass ein veganer Essensstil zu ebenfalls höheren Preisen für einen Teil der Gesellschaft genausowenig lange durchzuhalten werden. Dann heißt es, lieber doch möglichst viel zum gleichen Preis wie kleinere Mengen, dafür aber "ungesünder" bzw. moralisch weniger rücksichtsvoll zu essen.

RE: PEGIDA, AFD, Compact - Rückker nach 1933? | 03.10.2016 | 16:31

Geschichtlich bin ich eigentlich ganz gut aufgestellt, danke (Ja, ich weiß von Notstandsgesetzgebung u.s.w.)! Wer das Wort "völkisch" von seinem negativen Touch befreien will, könnte eher ein wenig Nachhilfe gebrauchen. Das unterstelle ich mal nicht dir, lieber Aristoteles, sondern nur Frauke Petry, die auf mich so wirkt, als wäre sie den ganzen Tag BLAU. Also der Großteil der AFD wirkt auf mich seit dem Ausscheiden einiger Intelektueller eher dumpf populistisch als wirklich rechtlich und wirtschaftlich bewandert. Und, dass Gauland, Höcke und Petry die größte Außenwirkung haben, lässt sich ja wohl schwer leugnen... Leute wie ein Herr Kruse schämen sich ja offenbar inzwischen auch für diese. Mag ein Fakt sein, dass die ANTIFA gerne mal Gewalt gegenüber Polizei zeigt (Ich bin definitiv kein ANTIFA-MItglied und würde mich sowieso von solchen Taten distanzieren, wenn ich mich eigentlich dadurch präsentieren wollte, dass ich die Überreste des Fasdchismus bekämpfen möchte). Komisch nur, dass die rechten Schlägertrupps diejenigen sind, die Bürgermeister/ -innen bedrohen und zusammenschlagen, und man andauernd von Übergriffen auf Menschen mit Migrationshintergrund in der Zeitung liest. Vielleicht nicht gerade in der Compact, die ist ja schließlich auch eine absolute Ausnahme von dieser zahlreichen Lügenpresse.

RE: PEGIDA, AFD, Compact - Rückker nach 1933? | 02.10.2016 | 22:31

Danke! Der Spiegeltext spricht mir direkt aus der Seele.

RE: PEGIDA, AFD, Compact - Rückker nach 1933? | 02.10.2016 | 16:39

@Exilant & Fugitivo: danke, thanks, gracias, grazie, sukran, kheli mamnoun/ merci, merci und so weiter ;) #Neugier auf andere Kulturen statt Rassismus.

Das mit dem "Schlagen" war vielleicht wirklich etwas übertrieben, sehe eigentlich eher Füller, Papier und Tastatur als meine Waffen!

Und nochmal ein Nachschlag: Ich nehme mal an, dieser Aristoteles wäre in Deutschland auch ein Ausländer/ Wirtschaftsflüchtling, wenn auch ein auf seinem Gebiet hochqualifizierter. Und die AFD hypt solange die Opposition, bis sie selbst an die Regierung kommt und die, die dann Opposition/ Minderheiten sind, unterdrücken kann (Aber Psst, ist überhaupt nicht vorhersehbar und mit sowas hat man in Deutschland bisher ja auch überhauptkeine Erfahrung gemacht ;) )

RE: PEGIDA, AFD, Compact - Rückker nach 1933? | 02.10.2016 | 11:53

*kurze Korrektur: Baut Schulen in den strukturschwachen, ländlichen Gegenden in Ostdeutschland, in den großen Sädten wurde mit modernen Unis und Schulen vermutlich schon genügend getan, was sich dann auch in der PISA-Studie wiederspiegelt.

RE: PEGIDA, AFD, Compact - Rückker nach 1933? | 02.10.2016 | 11:47

Also ich bin ein ehemaliges Schulkind aus der Stadt, "deutsch" und fühle mich nicht im geringsten gegenüber solchen mit Migrationshintergrund benachteiligt. Nur ein Trottel kann das Gegenteil behaupten. Die einzige Katastrophe, die hier höchstens ansteht, ist, dass die Fascho-AFD von 15-20 % sich wie die NSDAP damals langsam auf 25, dann auff 30 und schließlich auf 40 % kommt und dann an der Macht einen dem dritten Reich vergleichbaren Staat aufbaut. Anti-Europapartei war einmal, als es noch sowas wie gebildete, nicht so krass nationalistische Mitglieder in der AFD gab #Lucke. Aber die sind inzwischen weg. Denkfehler bitte nachsehen!