Elbschleicher

Könnte auch politikverdrossen.
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RE: Eure glorreichen Drei zum Jahresende | 22.12.2011 | 11:15

@claudia

"Der Erfahrungsbericht passt nicht zum Titel des Blogs, das ist mir klar. Ich hoffe, er wird nicht allzu sehr als störend empfunden."
Im Gegenteil. Ich bin angetan von Ihren Zeilen.

"Das klingt ganz schön selbstzentriert, hat aber auch einen einfachen Grund: Ich habe zwar kein Geld mehr zum Konsumieren, aber mehr Zeit zum Tun."
Sehr interessanter Gedanke. Meine nicht sehr gezielte Kritik, Blogger würden anstatt zu lesen, nur noch blöken, und wenn sie lesen, dann nur des Blökens Willen, verkennt, dass nicht jeder mit drei Zeitung-Abos gesegnet ist. Soweit ich aber weiß, stellen alle großen Zeitungen ihre Artikel kostenfrei ins Netz...

"Informationen suche ich immer dann, wenn ich feststelle, dass ich eine Wissenslücke habe (...). Und dabei habe ich mehr gelernt als in 10 Jahren Zeitunglesen."
Absolut richtig, sehe ich sehr ähnlich. Daher müssen Zeitungen für mich unterhalten (s. Nr. 3: Meine Sonntage mit Günther Jauch), hinterfragen (s. Nr. 2: Der Sog der Masse) und für mich das Wichtigste: verschiedene Perspektiven schaffen (s. Nr. 1: Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat). Dass sich Zeitungen immer noch auf die Fahne schreiben, sie würden in erster Linie berichten und informieren, halte ich für eine Farce, mitunter auch Selbstbetrug. Therapie: ein gutes Lexikon zur Hand nehmen.

RE: Eure glorreichen Drei zum Jahresende | 21.12.2011 | 19:19

@koslowski
Jetzt verstehe ich die Systematik: man muss gegen etwas sein. Ein paar lesenswerte Zeitungsartikel stören da nur, sie könnten für Erkenntnis sorgen.
Ein polemischer Text, mit Augenzwinkern geschrieben, bekommt 54 Kommentare, ein Sammelsurium mit tollen Artikeln des letzten Jahres gerade einmal 3. Sinngehalt? Egal.

Das "Streiflicht" ist klasse, Prantl ist mir zu eitel, ähnlich wie Joffe. Die Erinnerung von Arno Widmann werde ich lesen, vielen Dank dafür!

RE: Eure glorreichen Drei zum Jahresende | 21.12.2011 | 19:08

@GEBE
Ist es immer noch ein Gag, wenn man ihn erklären muss? :)

RE: Eure glorreichen Drei zum Jahresende | 21.12.2011 | 19:08

@GEBE
Ist es immer noch ein Gag, wenn man ihn erklären muss? :)

RE: Eure glorreichen Drei zum Jahresende | 21.12.2011 | 15:32

Verwunderlich.
Keine Reaktion?
Lest Ihr noch oder schreibt Ihr schon?
War die Idee so unattraktiv?
Oder ist es blogger'scher Usus: lesen - nein, schreiben - ja?
Erhellend.

RE: Demokratischer als die Demokratie | 20.12.2011 | 00:10

@GEBE
Der Kausalitäts-Klassiker: Partei oder Politiker? Erinnert mich irgendwie an den Hund, der sich versucht in den Schwanz zu beißen. Jedenfalls: in der Absolutheit, wie ich formulierte, würde ich Ihnen Recht geben. Wenn ich "produziert" durch "mindestens gefördert und ernährt, aber auch eben auch produziert" ersetze, stimmen Sie mir dann zu?

RE: Demokratischer als die Demokratie | 19.12.2011 | 23:28

@ch.paffen

Danke :)
Man munkelt auch, dass Wulff mit seiner Rettungsschirm-Skepsis vielen Euro-Verfechtern ein Dorn im Auge war.
Verschwörung hin oder her, beim Gang durch die Partei werden eben solche Charaktere produziert. Peter Altmaier ist auch so einer, vielleicht sogar der größte Bauer unter den Partei-Söldnern, dieser windige Wonneproppen.

RE: Demokratischer als die Demokratie | 19.12.2011 | 23:28

@ch.paffen

Danke :)
Man munkelt auch, dass Wulff mit seiner Rettungsschirm-Skepsis vielen Euro-Verfechtern ein Dorn im Auge war.
Verschwörung hin oder her, beim Gang durch die Partei werden eben solche Charaktere produziert. Peter Altmaier ist auch so einer, vielleicht sogar der größte Bauer unter den Partei-Söldnern, dieser windige Wonneproppen.

RE: Demokratischer als die Demokratie | 16.12.2011 | 20:46

@koslowski
Besten Dank für Ihren Nachtrag, jetzt wurde es etwas klarer. Meine Kritik trifft nicht das Repräsentative, und wenn, dann nur ganz am Rande. So schreibe ich: "Die Zweckmäßigkeit von Volksvertretern steht außer Frage."
Meine Kritik gilt den Parteien, durch die das Demokratische und Rechtsstaatliche in unserem Staate zunehmend beschädigt wird. Rückblickend war es ein Fehler vom Bundesverfassungsgericht die Parteien so stark hervorzuheben. Durch die parteilichen Strukturen, so meine Ansicht, werden macht- und ehrsüchtige (danke, wurde korrigiert) Berufspolitiker, die nicht mehr im Sinne des Gemeinwohls handeln, erst geboren. Alles weitere Übel ist dann nur noch Wirkung, nicht mehr Ursache.