Die Grünen.

Zehn Punkte Plan. Deutschlands hohe Arbeitsmoral hat die Bodenhaftung längst verloren.
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Der Zehn Punkte Plan der Grünen ist lange nicht so perfekt wie die Mosaischen Zehn Gebote. Bei genauer Betrachtung wirkt dieser Zehn Punkte Plan eher wie ein Hilfeschrei. Ich glaube gar nicht, dass dieser Plan flüchtig und voreilig niedergeschrieben ist, er wenig durchdacht wurde. Er ist viel mehr bewusst so gesetzt, um etwas zu demonstrieren. Dieser Zehn Punkte Plan lässt schnell erkennen, dass die Prioritäten nicht ganz stimmen, durcheinander gewirbelt sind. Das ist Absicht. Oder verstehen die Grünen ihr Geschäft nicht ganz? Mir erscheint der Zehn Punkte Plan eher wie ein verwirrendes Sackgassenschild. Es ist offensichtlich, dass die Welt sich in eine Sackgasse manövriert hat und die Lösungen dafür sind in mancherlei Hinsicht nicht ganz einfach zu verstehen. Die Grünen sind eine Partei, welche sich sehr an den dominierenden Teil des Politgeschehens angepasst hat, das kritisierte nicht nur einer der Gründerväter, Rudolf Bahro scharf und pointiert. Es nützt uns herzlich wenig, wenn die Kirchenvertreter zu vielen drängenden Themen Ja und Amen sagen, die Grünen nicht mehr wirklich Grün sind. Was soll dann dieser verzweifelt wirkende Zehn Punkte Plan, der nicht präzise genug unsere rasante Fahrt in die Sackgasse aufdeckt? Es ist ein Check! An der Reaktion auf diesen Plan erkennt die Gesellschaft, ob wir schlafen oder hellwach sind. Warum haben die Grünen diesen Zehn Punkte Plan inszeniert, der den Mosaischen Zehn Geboten in der Anzahl von Themenkomplexen ähnelt? Ich weiß nicht, ob die Macher dieser Grünen Aktion darüber reflektiert haben, aber die Anlehnung an die Bedeutung der Mosaischen Gebote erzeugt für mich ein bewusst gesetztes Missverhältnis. Der Grüne Zehn Punkte Plan hat wegen der Anzahl Zehn noch lange nicht die Tiefe, Bedachtsamkeit und Bedeutung der Mosaischen Gebote. Wie erzeugt man die nötige Schwere für ein Themenpapier, das immerhin den Versuch wagt, die Welt zu retten? Durch die verkehrte Folge der Prioritäten in dem Grünen Zehn Punkte Plan, wird etwas offensichtlich, vielleicht die Unmöglichkeit die Welt retten zu können. Sollte dieser Plan in seinen Prioritäten nicht nach der Dringlichkeit und Größe von Problemen gewichtet sein? Eins wird durch die Willkürlichkeit der Problembearbeitung, durch die Unordnung klar, der Aspekt der Verzweiflung und damit des Hilfeschreis. Nach wem oder was schreit der Mensch in Notlagen? Ja. Ihr habt es erkannt, vielleicht deshalb die Nähe zu Moses Zehn Geboten. Wenn ich die Folge der Prioritäten in dem Grünen Zehn Punkte Plan kritisiere, so will ich auch zeigen, dass ich nicht immer nur eine Gegenposition beziehe, sondern auch gescheit helfen kann. Deshalb ordne ich die Zehn Punkte einmal korrekt nach ihrer eigentlichen Gewichtung:

1. Fluchtursachen bekämpfen.

2. Klimaschutz voranbringen.

3. Landwirtschaft nachhaltig machen.

4. Soziale Sicherheit schaffen.

5. Familien stärken.

6. Integration zum Erfolg führen.

7. Europa zusammenführen.

8. Freiheit sichern.

9. E-Mobilität zum Durchbruch verhelfen.

10. Liebende heiraten lassen.

Jetzt wären die inhaltlichen Punkte der Grünen korrekt sortiert nach ihrer Dringlichkeit. Nun muss man nicht die gleichen Inhalte als Ranking der drängendsten Probleme haben. Ich bin nicht der Meinung, dass die Grünen die zehn wichtigsten Themen getroffen haben. Da ich an anderer Stelle, schon die drei Topthemen formulierte, will ich sie kurz nicht vorenthalten:

1. Weltfrieden.

2. Ökologie.

3. Rechte der Frau stärken.

Mal angenommen, ich müsste jetzt die größten Weltprobleme unter zehn Punkten zusammen fassen, welche zehn Punkte würde ich formulieren? Ich mache mir gerne die Mühe und sortiere sie:

1. Weltfrieden.

2. Ökologie

3. Transformation des Menschen in eine neue Spezies unterbinden.

4. Rechte der Frau stärken.

5. Herkömmliche Kreisläufe in der Landwirtschaft wiederherstellen.

6. Turbokapitalismus abbauen.

7. Nord-Süd-Konflikt lösen.

8. Massentierhaltung, Tierversuche und Fleischkonsum verringern.

9. Unzensierte Medien von Gewalt, Sexismus und Sinnlosigkeit befreien.

10. Digitalisierung bremsen.

Nehmen wir die Zehn Punkte der Grünen noch einmal unter die Lupe. Nach der alten Sortierung. Die Grünen sind schon lange vom Begriff der Ökologie abgerückt und nennen nur noch Klimaschutz als Ziel. Es ist auch schwer in unseren Zeiten, wo sich ein Gesellschaftssystem in Deutschland geschlossen hat und nicht nach ökologischen, moralisch vertretbaren Grundsätzen funktioniert, sondern nach einem unbegrenzten technisierten, mechanistischen und materialistischen Weltbild ohne Bezug zu Gott, in einer hoch potenten Entwicklungsspirale, dem Menschen zu vermitteln, dass er im Grunde als Bauer angelegt ist und im Garten das größte Glück und die größte Freude entdecken könnte, bei gleichzeitiger Selbsterhaltung. In einem Ökodorf stehen dutzende Autos, Waschmaschinen, Geschirrspüler, Computer etc. Da fragt sich jeder, ist der Gedanke an Ökologie eine Farce? Oder wurde den Ökos per Voodoozauber der Technikkram angehext? Darf sich ein Ökodorf bei aller Widersprüchlichkeit und mangelnden Ursprünglichkeit überhaupt so betiteln oder ist das pseudo? Hat Donald Trump Recht mit seiner Theorie, dass die Klimaerwärmung eine Erfindung ohne realen Bezug ist? Vielleicht stimmt etwas nicht ganz an der wissenschaftlichen Behauptung, dass wir vom Sauerstoff, welchen Pflanzen produzieren sollen, abhängig sind. Wir könnten im Selbstversuch eine Tüte über den Kopf stülpen und erproben, ob wir Sauerstoff bräuchten. Es ist sicher möglich, dass wir die letzten Regenwälder roden, alles zubetonieren und auf einer versiegelten Fläche trotzdem atmen können, denn auch die Meere produzieren wohl genug Sauerstoff, dass sich die berühmten 21 Prozent in der Luft erhalten. Ist das hier ein Fantasieland? Hätten die Meere nicht schon längst drastisch im Pegel steigen müssen, bei all dem geschmolzenen Eis? Oder hält Neptun seine Hand schützend über Holland, da Gott es nicht ertragen würde, wenn diese hübsche Backsteinarchitektur Atlantis würde? Ist diese verkappte Diskussion um Umweltschutz nicht viel mehr eine um Ästhetik? Finden wir das Menschsein noch ansprechend? Kann der Mensch die Abhängigkeit von der Natur leugnen? Was will der Mensch denn werden? Möchte er seinen Ursprungszustand wieder erreichen? Was sind wir im Paradies? Darf der Mensch mit all seiner Waffentechnologie in den Weltraum aufbrechen, als unmoralischer Krieger, um sich persönlich bei denen zu rächen, die ihn degradierten, an den Baum fesselten? Ist das hier eine so schlimme Hölle? Oder ist es der Mensch selbst, der das Schreckliche hervorruft, könnte er sich nicht bessern und sich friedlich verhalten, das Tier in seiner Würde, als ein ebenbürtiges Gegenüber erkennen? Gott liebt den Menschen, er gönnt der Menschheit die Freiheit sich zu irren, sich falsch zu entwickeln, sich zu transformieren, sich sogar auf Gottes Thron empor zu schwingen. Der Mensch würde nur schmerzhaft erfahren, dass eine zubetonierte Welt ohne Bäume leider hässlich, traurig und kläglich erscheint, dass eine neue Spezies ohne Moral sich auf dem Thron Gottes nicht wird behaupten können, dass die Menschheit ihr Dasein im Einklang mit der Natur gefährdet für einen totalen Kriegszustand in fernen Galaxien. Wenn Rudolf Bahro gegen die Globalisierung argumentierte und für regionale Kreisläufe warb, aus ökologischen Gründen, er die Umwelt gefährdet sah, durch die nicht begrenzte Möglichkeit sie umzuwälzen, warum griff er als Krebskranker dann nach den Medikamenten? Wie werden wir unsere Widersprüchlichkeit los? Muss man sie loswerden? Ist dieses Absurde Theater nicht dennoch ganz hübsch? Sorgt Gott für uns nicht rührend, liebevoll und fürsorglich? Oder lässt der gute Gott die Beine baumeln ohne herunter zu kommen und hier nach dem Rechten zu sehen? Würde Gott als eingeborener Mensch hier auf Erden nicht automatisch zum Ökofaschisten? Gott fehlt es an Gelassenheit, er ist eingeschliffen in seiner Routine immer helfen zu müssen, er muss die mannigfachen Welten im Lot halten, für ein allumfassendes Gleichgewicht sorgen, er verkörpert die höchstmögliche Moral, die Liebe und kann nicht einfach einen Witz reißen auf der Basis von Tausenden Jahren Menschheitsgeschichte. Wir müssen Gott helfen. Es muss schrecklich sein, wenn Gott in seinem ewigen Leben immer nur moralisch sein kann. Er sollte einmal in den Genuss von Drogen und Prostituierten kommen, nur zur Abwechslung. Nein. So ist Gott in seiner Allmacht und Allwissenheit nicht. Er verlöre auch seinen Status, sein Ansehen, seine Legitimation vor dem Hohen Rat, vor den Engeln im Himmel. Gott muss immer für Recht und Ordnung sorgen. Wie langweilig, wie stupide, wie einfältig. Kein Wunder, dass sich die Engel hier auf der Erde versammelten in Menschenform, um es mal anders zu treiben und sündhaft zu sein. Die Strenge Gottes, seine alles erdrückende Machtfülle, seine Vollkommenheit, seine erstickende Liebe, das musste einmal vom Satan in Frage gestellt sein. Und lernt Gott etwas daraus? Wird er witziger, lockerer, kleiner, gemäßigter, gelassener? Kann er auch von den Engeln mal ein Geschenk annehmen, eine Realität akzeptieren, die nicht nach seinem Gusto gestaltet ist? Wann beginnt Gott das Leben hier zu genießen? Und wenn Kinder in Syrien sterben? Und wenn die Menschen brutal, brachial und blutrünstig sind? Weil der Mensch tief gefallen ist und unter der gewalttätigen Natur litt, sich vor der gegenseitigen Zerfleischung ekelte, in Kuhhäute sich zu verkriechen hatte und seinen Fortschritt als Linderung empfand. Wird Gott kommen und das Weltgericht abhalten? Oder halten die Menschen ein Gericht über Gott ab, wenn er kommt? Ist Gott gar nicht der Schöpfer, Architekt und Planer dieser Welt, da er die höchstmögliche Moral verkörpert und gegenseitige Zerfleischung verabscheut, Krieg, Mord und Totschlag ächtet? Sollte der Mensch besser eine Plastiktüte über den Kopf stülpen? Gott kommt von ganz oben, der Mensch von unten. Deshalb mag Gott es nicht, wenn hier Fleisch gegessen wird, sich Menschen ins Leder kleiden. Wie könnte sich eine Annäherung, ein Verständnis, eine Kommunikation gestalten? Kennt Gott die Welten nicht auch von unten? Macht er sich nicht auch selbst zum Knecht, zum Sklaven, zum Opfer, zum Obdachlosen, zum Verwirrten, zum Verletzten? Was soll ich hier auf Erden? Bei so kurzer Lebenszeit? Wenn am Ende ein Kreuz auf dem Friedhof steht? Wenn ich nicht genau weiß, wo die Reise nach dem Tod hingeht? Angeblich lehrt der Deutsche Militärische Abschirmdienst in seinem Unterricht, dass der Mensch ein von klitzekleinen Raumschiffen getragenes Wesen sei. Dann wurden Jesus Christus, Buddha und Moses wohl jeweils von großen Raumschiffflotten getragen, das erklärte deren übergeordnete Hausrechte, deren Fähigkeit Wunder zu wirken. Wenn Gott kommt, folgt ihm wohl die größte Raumschiffflotte mit den größten Machtbefugnissen. Doch wie würde Gott sie nutzen? Hielte er sich strikt an die Möglichkeiten des Wortes oder regelte er die Radioaktivität herunter, ließe er die Meeresspiegel steigen? Eins ist sicher, jemand hat die Hand schützend vor Tokyo gehalten, um Fukushimas radioaktive Strahlung abzulenken. Danke! Ja, es hilft auch mal Danke zu sagen. Gedanken, Geh´ danken für deine Gedanken. Am Besten in der Kirche. Doch die Gläubigen laufen der Kirche davon, meines Erachtens in erster Linie, weil die Kirche zu weich ist, sie sich nicht wehrt, dagegen, dass der Satan das Regiment übernimmt und alles in Bewusstlosigkeit, Unmoral und Untugend zu versinken droht. Der Papst segnet Tierversuche ab und redet einer unbegrenzten Wissenschaft nach dem Munde. Sollen die Kardinäle doch mal wutentbrannt ihre Lederpantoffeln aus dem Vatikan feuern, um Gottes wahrem Angesicht zu huldigen. Die Muslime verstehen, warum der Lederschuh im Tempel nichts zu suchen hat. Klimaschutz ist eine hoffnungslose Kosmetik an den lebensbedrohlichen Problemen. Sprecht die Wahrheit doch aus oder folgt ihr einem satanischen Prinzip, weil ihr etwas im Schilde führt, etwas heimlich vorhabt, ihr eine höherwertige Daseinsform angreifen wollt? Wollt ihr in Wirklichkeit mit dem XFEL klitzekleine Raumschiffe fotografieren? Kommt am Ende dabei heraus, dass ihr eine Inszenierung seid? Ich rate dringend zu mehr Naivität, Romantik und Wertschätzung gegenüber den kleinen Wundern dieser Erde. Was wollt ihr die Reise in den ungewissen Weltraum unternehmen, wenn hier die Ökosysteme kollabieren, dreht eure Perspektive und erkennt diese Welt als den Ort, wo ihr ein bestmögliches Gleichgewicht zu begründen habt, in tiefer Ehrfurcht und Respekt vor der hiesigen Situation. Auch wenn die Schöpfung der Erde nicht unbedingt Gottes Vorsatz war, sondern eine Folge des Falls Satans, so muss der Mensch, der ein gefallener Engel ist, lernen Gott zu akzeptieren, warum gab es das Verbot vom Paradiesapfel nicht zu essen? Stellt euch doch mal Gott ganz primitiv als eine hohle Lehmkugel vor, in der alle Engel leben. Was wäre eine völlig sinnlose Aktion? Gott zu suchen, Gott anzugreifen, Gott zu erforschen. Die Engel könnten die Lehmkugel von innen her ankratzen, die Folge wäre eine verheerende Selbstzerstörung, die Vernichtung Gottes. In den höherwertigen Daseinsformen folgt jeder der Weisung Gottes, das Kratzen an Gottes Nase erübrigt sich. Für die Erde gilt das Gebot der Achtung eines ökologischen Lebenskreislaufes. Der zweite Punkt der Grünen, Elektroautos auf den Markt zu bringen, ist der Ruf nach einer Mogelpackung. Weder Benzinautos, noch Elektroautos sind ökologisch. Wie wollt ihr den Strom für die Elektroautos erzeugen? Atomkraft? Kohlekraft? Windenergie? Solarenergie? Und wenn jeder den Anspruch erhebt, mit einer solchen Karre herumfahren zu wollen? Verschandelt das nicht die Landschaft? Fügt sich ein Pferd nicht viel hübscher in das Landschaftsbild? Seid ihr wirklich so engstirnig, auf das Auto zu pochen? Werde ich als Straßenbauarbeiter nicht täglich geschunden für den Erhalt eines monströsen Verkehrsnetzes? Ist unsere Infrastruktur nicht weitaus gewalttätiger als das Netz im Römischen Reich war? Die Fußballfans langweilen sich bereits, sie wollen besser unterhalten sein, sie möchten Gladiatorenkämpfe sehen von Cyborgs, Mutanten und Kampfmaschinen in unseren Arenen. Vielleicht müssen auch zarte Christen wieder gefräßigen Monstern vorgeworfen werden. Wer oder was quält uns hier so? Gott kann das nicht sein. Im Grunde kann man in Deutschland kaum noch einen Spaziergang, eine Wanderung unternehmen, wo man nicht nach 500 Metern an eine Straße stößt, nach einem Kilometer an eine große Werkhalle. Ist das eine schöne Lebensrealität? Müssen wir das nicht radikaler in Frage stellen? Wollt ihr euer ersehntes Leben tatsächlich auf einen fernen Planeten projizieren? Der dritte Punkt der Grünen, Landwirtschaft nachhaltig machen, erfordert ein totales Umdenken. Menschen müssten wieder vermehrt in der Landwirtschaft arbeiten, sich dem Acker widmen, die Bodenkultur durch biodynamische Verfahren und nicht Chemiekeulen bearbeiten. Das braucht helfende Hände. Die Rekultivierung zu ökologischen Kreisläufen in der Landwirtschaft muss vorangetrieben werden. Es wäre denkbar, Flüchtlinge in diese Prozesse einzubinden, damit wäre Punkt Sieben der Grünen erfüllt. Punkt vier der Grünen, Europa zusammen zu führen ist ein schwieriges Unterfangen, wenn die Prämissen unter denen dies geschehen soll, nicht stimmen. So darf Europas Reichtum nicht durch Unterdrückung und Ausbeutung von Völkern erzeugt werden, welche sich nicht zur Wehr setzen können. Europa darf weder Fisch noch besondere Erden anderen Völkern rauben. Europa darf nicht mit Waffen handeln. Monokulturen und Raubbau für Weideflächen in sogenannten Entwicklungsländern sind der Antrieb für Völkerwanderungen. Europa darf nicht in eine entfesselte, unbegrenzte Wissenschaft abrutschen, die eine neue Spezies hervorruft, welche den Weltraum erkunden will. Wir brauchen eine Mäßigung zur Stabilisierung letzter ökologischer Kreisläufe. Vor diesem Bewusstsein, dass Europa in seiner maßlos gewordenen Wirtschaftsweise, seiner Entwicklung, entschieden zu Fluchtursachen beiträgt, muss gehandelt werden. Meines Erachtens ist der letzte Punkt der Grünen auf der Agenda in Wirklichkeit der erste Punkt. Fluchtursachen bekämpfen, heißt, die Gerechtigkeit in der Welt zu fördern, ökologische, regionale Kreisläufe zu stärken, Krieg zu vereiteln, also Abrüstung zu forcieren und die Gier des Westens zu drosseln. Donald Trump will mit uralten Methoden die Kassen seines Landes füllen, auf Kosten der Umwelt und des Friedens. Wir brauchen aber eine ganz andere Bewegung. Weltfrieden, Ökologie und Bewusstsein. Wir müssen einen Weg der Spiritualität, nicht der Aggression beschreiten. Damit wäre der Punkt Neun der Grünen erfüllt. Punkt Fünf der Grünen, die Familien stärken, ist ein wichtiger Prozess, welcher angestoßen werden muss. In einer Welt der Vereinzelung, der Individualisierung, wo ein sinnvolles und liebevolles, generationenübergreifendes Füreinander nicht mehr zu Stande kommt, Familien systematisch zerrupft werden, muss ein ganz anderes Familienbild geprägt werden. Statt Sexualisierung und Sexismus in den Medien, Liebe, Fürsorglichkeit und Verantwortung installieren. Die Großfamilie wurde durch die Individualisierungsprozesse gesprengt und wir haben heute die Erfahrung, dass dies eine Fehlentwicklung war. Es ist asozial Alte und Behinderte zu ghettoisieren, einem selbstsüchtigen Hedonismus zu frönen und kein Kind möchte seine Eltern immer auf der Arbeit wähnen. Wir brauchen die Zusammenführung der Familie in ökologische Kreisläufe, damit wir heilen können. Nur dies Bewusstsein könnte Soziale Sicherheit schaffen, den Punkt Sechs der Grünen erfüllen. Familienzusammenhalt beugt einer schädlichen Individualität, der Entfremdung und Isolation vor, schützt uns, dass wir kein Rädchen werden in einem unmenschlichen Getriebe, dass Empathie zu keiner knappen Ressource wird. Liebende heiraten lassen, der Achte Punkt der Grünen, erhebt das Phänomen der Homosexualität zu einem großen Thema. Mir persönlich geht das zu weit, die Ehe ist aus guten Gründen denen vorbehalten, die neues Leben zeugen können. Die Ehe ist eine Verbindung, welche nicht promiskuitiven Spaßvögeln im Darkroom vorbehalten ist, welche nur die Kirche mal veralbern oder auf die Schippe nehmen wollen. Aber es ist noch viel dramatischer, durch die Gendertheorien und Polyamorie wird das Konstrukt der Ehe gefährdet sowie die Tür für Transformationsprozesse weit aufgerissen. Der Mensch träumt davon, Gott spielen zu dürfen und eine neue Spezies schaffen zu wollen. Der Mensch hat sich aber auf moralische Grundwerte und ein gesundes Sittenverständnis zurück zu besinnen. Perversionen, Exzesse und Entgleisungen, welche sich der Liebesvorstellung Gottes entstellen, sollten nicht unter den Deckmantel der Ehe genommen werden. Zur Ehe gehört Treue, die Ehe ist ein Bund, welcher vor Gott geschlossen wird auf Lebenszeit. Die Ehe ist ein gegenseitiges Eingeständnis, dass Partner füreinander einstehen und für ihre Kinder sorgen. Dieser Rahmen, welcher von der Kirche vorgegeben ist, passt nicht zu wilden, exzentrischen Paradiesvögeln, die ihre Lebensfreude besser auf einer schrillen Parade demonstrieren. Die Devise lautet, man darf nicht alles miteinander vermischen, jedem gebührt sein Kulturkreis. So wenig wie Homosexuelle in die Kirche zum Heiraten kommen können, so wenig kämen Geistliche zu einer Orgie im Darkroom. Gott kann Homosexuelle nicht trauen, er traut ihnen nicht, denn eine Verbindung Gleichgeschlechtlicher betrachtet Gott grundsätzlich als eine Verirrung. Das ist eine unabänderliche Gesetzmäßigkeit, welche nicht gebeugt werden kann und auch durch keinen Staat gebeugt werden sollte. Der Staat will die Kirche in diesem Punkt auch nicht korrumpieren, denn er will die Kirche nicht verspotten. Ein Volk sollte es tunlichst vermeiden, den heiligen Tempel, die Kirche in ihrer Würde zu Fall zu bringen. Wir sollten uns weder von Homosexualität, Gendertheorien, noch Polyamorie dominieren lassen. Dieses Phänomen muss eine kleine Randerscheinung bleiben, da sonst die sittliche Ordnung einer Gesellschaft vollkommen zum Erliegen kommen kann. Der Mensch darf sich nicht in eine neue Spezies transformieren. Die Überbevölkerung sollte durch Bewusstsein, nicht durch expandierende Homosexualisierung eingegrenzt werden. Wir brauchen eine neue Bewegung des Glaubens, die Menschen massenhaft wieder ins Klosterleben treibt, denn unsere globalen Aufgaben wären sonst nicht zu bewältigen, Überbevölkerung nicht einzudämmen. Ihr wollt nicht ernsthaft an Kriegstreiberei fest halten, zur Verringerung von Überbevölkerung, oder? Die Hochzeit, die Verbindung zwischen Mann und Frau findet ihren Höhepunkt in der Trauung, nach dieser Zeremonie hat das Paar die förmliche Erlaubnis die Hochzeitsnacht, sprich den Zeugungsakt feierlich zu zelebrieren, um ein neues Leben in Empfang zu nehmen. Dafür braucht es nicht nur einer förmlichen Erlaubnis, sondern auch einer gehörigen Portion Reife. Diese Reife stellt sich für Menschen manchmal in Frage. Der Zeugungsakt hat seine ganz eigene Würde, diese Würde kann durch einen Missbrauch zum Zwecke der Lustbefriedigung zerstört werden. Die Geschlechtsorgane dienen nicht der ständigen, zwanghaften Penetration, da sie fruchtbar sind und wird diese Fruchtbarkeit manipuliert durch Verhütungsmittel, entsteht eine schiefe Ebene. Der Zeugungsakt ist etwas Heiliges und sollte nicht zu Schanden gebracht werden. Es geht immerhin darum, einem neuen Leben in Bewusstsein zu begegnen. Der Zeugungsakt darf nicht zu einer beliebigen und lapidaren Spaßveranstaltung herunter gerammelt werden. Die Kirche rät nicht umsonst zu Keuschheit, Frömmigkeit und einer würdevoll getragenen Fruchtbarkeit ohne Manipulation. Ihr kann man in diesem Rat getrost vertrauen, denn die Weisheit ist mit ihr. Wo würde die Menschheit landen, wenn jeder querbeet vögelte, die Moral weiter abhanden käme und am Ende der Mensch selbst degenerierte in einer neuen Spezies? Wir müssen die Ehrfurcht vor der Ehe und dem Zeugungsakt erneuern, in einer Zeit, wo die Beliebigkeit dominiert, Sexualisierung und Sexismus, gekoppelt mit Gewalt expandiert. Dieser Staat sieht es vor, zur Homosexualität zu erziehen, dazu anzuregen, obwohl es ihm einleuchten müsste, dass dieses Verhalten nicht normal ist, an dieser Stelle kommt der eigentliche Zeugungsakt zu Schanden, für den die Geschlechter sinnvoll vorzubereiten sind. Es geht nicht darum, Homosexuelle zu diskriminieren, es geht um nicht beugsame Gesetzmäßigkeiten, die Geschlechter dienen der Fortpflanzung und nicht der hedonistischen Penetration in Dauerschleife, danach baut sich ein respektvoller Umgang mit der Fruchtbarkeit auf und von daher ist jeder Mensch aufgrund seines Geschlechts in das moralisch wirkende Spannungsfeld zum Gegengeschlecht gespannt.

Kommen wir noch einmal zu meinen Zehn Punkten.

1. Weltfrieden.

2. Ökologie

3. Transformation des Menschen in eine neue Spezies unterbinden.

4. Rechte der Frau stärken.

5. Herkömmliche Kreisläufe in der Landwirtschaft wiederherstellen.

6. Turbokapitalismus abbauen.

7. Nord-Süd-Konflikt lösen.

8. Massentierhaltung, Tierversuche und Fleischkonsum verringern.

9. Unzensierte Medien von Gewalt, Sexismus und Sinnlosigkeit befreien.

10. Digitalisierung bremsen.

Wie könnte Weltfrieden entstehen? Zuerst hat unser monotheistischer Gott, in dem unser Ursprung liegt, in Erscheinung zu treten und die drei gespaltenen Religionen Judentum, Christentum und Islam zum Frieden und einer neuen gesetzlichen Ordnung zusammen zu führen. Es ist dabei wichtig, dass alle die Mosaischen Gebote weitestgehend akzeptieren und leben. Danach ist es nicht erlaubt, zu morden, das bedeutet im Klartext, dass auch die Vorbereitung von Krieg, die Entwicklung von Kriegstechnologie zu vereiteln ist. Krieg beginnt im Vorfeld durch die Bereitschaft in Konflikten zurückschlagen zu wollen. Pazifismus oder Frieden entsteht aber erst, wenn es jeder als moralischer und ehrenvoller betrachtet, in einer Konfliktsituation lieber freiwillig sich als Opfer hinzugeben, als selbst zum Mörder zu werden. Der Pazifist lebt den Frieden, er betreibt keine Hetze, Kriegstreiberei und entwickelt keine Waffentechnologie. Der Friedliebende sucht den Weg der Diplomatie, des Wortes, der Argumentation. Auch ein Staat steht vor Gott in der Pflicht, Frieden zu bewirken und sei dieser Staat der Erste, welcher nachgibt und sich nicht in eine Spirale der Aufrüstung und Eskalation treiben lässt. Soll doch ein ganzer Staat, ein ganzes Volk demonstrieren, dass eine Gesellschaft sich zum Friedensstifter macht und seinen Vorsatz, sich im Kriegsfall zu verteidigen, begräbt. Wie wunderbar wäre das? Und wenn ein anderer kriegerischer Staat sich dieses Friedensvolk unterwirft und knebelt? Was dann? Warum ist Jesus am Kreuz gestorben? Ihr solltet wenigstens ein gutes Sinnbild stiften, nichts unversucht lassen, selbst wenn Eure Lorbeeren erst im Jenseits warteten. Warum sollte Deutschland sich aus den kriminellen Machenschaften der Kriegsindustrie nicht herausdrehen? Die Grenzsicherung vor unerwünschten Flüchtlingsströmen oder Kriminalität, kann auch mit friedlicheren Methoden bewirkt werden. Frieden beginnt durch eine Art der Instrumentalisierung, der Gedanke an Krieg, Mord und Totschlag ist aus den Medien zu verbannen. Ich befürworte eine strenge Zensur durch geistliche Würdenträger, welche die Medien zu einer moralischen Lehranstalt erheben sollten. Ökologie ist die einzige Lebensweise, welche zur Beschaffenheit der Erde passt und sie für nachfolgende Generationen erhält. Exponentielles Wachstum und Eskapismus zerstören unsere Erde in ihrem Erscheinungsbild. Ich kann verstehen, dass der Mensch von einer Transformation träumt, von fremden Welten und dass er gerne so viel Macht und Wissen hätte wie Gott, doch ihr müsst realisieren, dass das menschliche Erscheinungsbild von Gott absolut gesetzt ist, damit der Mensch seine Lektion erfahren kann und seine Unmoral nicht weiter ausufert. Es geht Gott darum, dass der Mensch erlernt Maß zu halten. Ökologie impliziert auch einen gerechten und sozialen Umgang miteinander, Fabrikarbeiter können nicht weiter entfremdet und ausgebeutet werden, der vereinzelte Arbeiter kann nicht zu einem Rädchen degradiert werden, denn der Weg weist wieder zurück in den Garten, den Wald, auf den Acker. Muss ein Schiff Kohle für die heiße Dusche transportieren, brauchen wir Elektrizität in der Zahnbürste, ist das genmanipulierte Obst und Gemüse noch schmackhaft? Was sollen Hormone im Essen? Die Transformation des Menschen in eine neue Spezies ist voll im Gange, die künstliche Befruchtung gibt es schon, künstlich designte Eizellen und Spermien, Gebärmaschinen werden angestrebt, der Mensch will in dieser Welt nach der Unsterblichkeit greifen. Ist das böse? Ist es schlimm, wenn nicht nur die Jahreszeiten, sondern auch das gewohnte Bild vom Menschen verschwände? Ja. Es ist eine Katastrophe. Und es ist ein Jammer, dass eine wohltuende und heilsame Ästhetik nicht erkannt wird. Warum sollte Gott den Menschen nicht auch mal Schöpfer spielen lassen? Tut er ja, ihr könnt es tun, doch ihr habt Gottes Erfahrungsschatz unterschätzt, ihr seid im Begriff eine alte Geschichte zu wiederholen. Deshalb gibt es die Paradiesische Gesetzesordnung, welche euch hier auf Erden davor schützen könnte, dass ihr eben nicht in den totalen Krieg fernab der Erde hinein schlittert. Ihr seid sündhaft und unmoralisch und potenziert sich dies durch neu hinzu gewonnene Verfahren, Wissen, Fähigkeiten, droht automatisch der totale Kriegszustand. Ihr müsst euch auf die Paradiesische Gesetzesordnung besinnen, sie erstellen, sie rekapitulieren, ein erstes Gesetz lautet: die Integrität und Unversehrtheit eines Wesens darf nicht verletzt werden, das bedeutet auch, ein Wesen darf sich ein anderes Wesen nicht einverleiben, auch Spionage oder Manipulation wären untersagt. Auf die Erde übertragen bedeutet dieses Gesetz, dass ihr weder Tiere essen, schlachten, ausbeuten dürftet. Die Rechte der Frau sind zu stärken. Sie darf nicht erniedrigt oder degradiert werden zu einem Objekt. Wenn die Frau als gebärendes Wesen gewürdigt, respektiert und verehrt würde, wäre ihr Stand in unserer Gesellschaft ein ganz anderer. Die Bevormundung einer Frau, die abschätzige Betrachtung der Frau und die Nichtbeachtung einer Frau, in vielerlei Hinsicht, ist zu überwinden. Gegen den Körper der Frau wird ein regelrechter Feldzug geführt, sie wird zum Sexualobjekt gemacht unter Anwendung aller Raffinesse, dank der Pille kann sie als Objekt ständiger Penetration betrachtet werden, die Medien haben ein sexualisiertes Bild der Frau längst installiert und sie triggern den beliebigen, austauschbaren und lapidaren Spaßfick, der ohne Konsequenz bleibt und jeglicher Verantwortung oder Moral entbehrt. Die Würde einer fruchtbaren Frau ist in den Keller getreten. Warum ist der Spaßfick in Gottes Augen verwerflich? Es geht Gott um die Wahrung der höchsten Moral, Würde und Liebe in dieser Welt. Dazu gehört es selbstverständlich, dass ein Paar wartet auf den höchsten Moment im Leben, den spannenden Zeugungsakt, auf dessen Punkt alles gestaucht wird, nicht nur körperlich, sondern eben gerade geistlich, dass sich das Paar auf das neu zu erwartende Leben vorbereitet. Das Paar kann sich Gedanken machen, wie das Kind zu erziehen sei, in welch einer Welt es groß werden sollte. Das Paar gerät durch seine Fruchtbarkeit in ein moralisches Spannungsfeld, denn es hat sich zu fragen, was ist ein gutes Leben, eben auch unter Beachtung des Mitmenschen, des Tiers und der Umwelt. Gott möchte, dass der Mensch seine Umwelt heilt, erhält und rekultiviert, sollte etwas aus dem Ruder laufen. Wenn nur die drei Tendenzen, die Entwicklung einer neuen Spezies, die Entwicklung der Waffentechnologie und die Entwicklung der Raumfahrt betrachtet werden, so wird offensichtlich, dass ein Teil dieser Menschheit einen Krieg fernab der Erde anstrebt, um höhere Daseinsformen anzugreifen, vielleicht sogar Gott anzutasten. Aber Gott ist auch schon hier angetastet, nämlich wenn dem einzelnen Bruder, der einzelnen Schwester etwas angetan wird. Traut der Frau doch auch einmal Führung zu, lasst sie regieren, in ihrer ganzen Weiblichkeit, in ihrer natürlichen Art ganzheitlich zu denken, fürsorglich und embrassierend, ohne die Frau zum Manne zu machen. Herkömmliche Kreisläufe in der Landwirtschaft wiederherstellen. Wenn der Mensch den Acker und Garten wieder als Messlatte oder Anschlag verstünde, wo er als fröhlicher Bauer fest gesetzt ist, so könnte die ganze Gesellschaft in ihrer Berufung neu geordnet und sortiert werden. Was braucht es die Raumfahrt, den Autowahn oder das Daddelspielzeug, wenn das Kind den Vater nicht mehr kennen lernt in seiner natürlichen Selbsterhaltung als Subsistenzbauer? Die Familie wird zerrupft, der Boden wird zerstört, der Sinn zerbricht. Kommt auf dem Land wieder zusammen, um die Böden zu rekultivieren, altes Saatgut wieder einzusetzen für schmackhafte Erzeugnisse, den Boden so zu behandeln, dass durch Permakultur und Terra Preta, biodynamische Verfahren ein ökologischer Kreislauf wieder auflebt. Das abstrakte, entfremdete und abgehobene Leben in den Metropolen ist einerseits dem Erhalt der Natur geschuldet, doch es sind der Menschen zu viele, wir müssen ein Verfahren etablieren, das die Population herunter regelt, durch ein Bewusstsein, welches wieder in die Klöster treibt, in die Enthaltsamkeit. Weder Epidemie oder Krieg sollten uns diesen wichtigen Schritt zum Abbau der Überbevölkerung abnehmen. Wir sollten aufrechten Hauptes, in Würde uns dem Bewusstsein widmen, welches wir benötigen, um uns zu Recht und ins Gleichgewicht zu ruckeln. Den Turbokapitalismus abbauen. Die Gnadenlosigkeit und Ungerechtigkeit des Kapitalismus erzeugt Würdelosigkeit. Nicht nur für die Verlierer dieses Systems, sondern auch für die Superreichen. Denn wie fühlt sich ein Millionär, wenn er keine wahren Freunde mehr hat, wenn er durch seine mangelnde Fantasie sein Kapital nicht fruchten lassen kann, wenn seine Dekadenz ihn quält, wenn sein Überfluss ihn erdrückt? Es ist unwürdig, wenn ein Millionär aufgrund gewisser Cleverness belohnt wird, er aber nicht fair darin ist, sich in eine Relation zum Obdachlosen zu setzen, es muss dem armen Millionär geholfen werden. Wie können wir die Lohngestaltung angleichen, nivellieren, auf einen Nenner bringen? Die Latte liegt auf dem Feld, dort wird Gott euch liebevoll anpflöcken, denn der Millionär scheut die Arbeit gar nicht wirklich, er hat nur verlernt sein Glück in der Gartenarbeit zu erkennen. Der Millionär strebt nicht danach mächtiger als andere sein zu wollen, er ist kein Sklaventreiber und Blender, er ist nur ein armes Opfer, dem der Durchblick fehlt. Wir können dem abhelfen. Es liegen viele kreative Konzepte, Alternativen zum Kapitalismus in Schubladen, wir könnten das Material sichten, Licht hinein lassen in die Schaltzentralen der großen Bosse. Bevor ihr eine unmoralische neue Welt generiert, erleuchtet doch die Alte. Was haben 10 Cent im Paradies zu suchen? Nichts. Was treiben die Wesen mit 10 Cent im Paradies? Sie spielen damit wenig argwöhnisch. Bis sich ein Weiser unter ihnen mokiert und bemerkt, dass dieses Element im Paradies nichts zu suchen hat. Warum sind 10 Cent im Paradies gelandet, wer hat dies Geld von unten hoch geworfen? Der Weise kennt die Antwort. Die möchten sich in der Hölle wieder loseisen und das gesamte Paradies terrorisieren, unterjochen, schänden, vernichten, sie gönnen uns nicht den Frieden, die Vollkommenheit, da sie selbst aufgrund gewisser Vergehen aussortiert, degradiert wurden. Der Weise weiß, was zu tun ist. Er schlägt vor, sich mit einigen wenigen in die Hölle zu inkarnieren, um dort für Erhellung zu sorgen. Die 10 Cent werden wieder herunter geschmissen. Der Kapitalismus darf nicht unbegrenzte Möglichkeiten schaffen, so wie auch die Wissenschaften nicht unbegrenzt sein dürfen. Es geht darum die Tendenzen zur Selbstzerstörung zu vereiteln. Ein Gleichgewicht hat sich zu Recht zu ruckeln. Wenn irgendwo Kinder hungern, kann woanders keiner in Saus und Braus Hummer futtern. Wenn es einen Mindestlohn gibt, gibt es auch eine Obergrenze für Vermögen, optimal wäre es, wenn sich Obergrenze und Mindestlohn angleichen. Jedem das Gleiche? Vielleicht sind die Lektionen, die Strafen und Lebenswege aber mit Absicht unterschiedlich gesetzt. Karma? Der Gedanke an Karma ist aus der Perspektive Gottes schwierig, denn dieser Begriff würde als Rechtfertigung für Ausnutzung, Unterdrückung und Ausbeutung genutzt werden, das will ein guter Gott nicht. Warum gibt es dann hier so viele Ungleichheiten? Ist Satan unser Herr, hat eine kriminelle Mischpoke Gottes Thron im Himmel gestürmt oder ist der Gott selbst komisch geworden? Wir können leicht erkennen, hier stimmt etwas nicht ganz. Also Turbokapitalismus ist zu überwinden, wir etablieren eine Planwirtschaft, welche streng nach ökologischen Richtlinien funktioniert, die freie Marktwirtschaft macht uns den letzten Quadratmeter Grünfläche kaputt. Es wird der Begriff der Freiheit missverstanden, denn es gibt keine Freiheit, die sich von den Begriffen Verantwortung, Diversität, Recht und Ökologie sowie von moralischen Grundsätzen, der Paradiesischen Gesetzesordnung loseisen könnte. Freiheit bedeutet nicht, ich kann tun was ich will. Anarchie bedarf einem großen Maß an Liebe, Bewusstsein und Verständnis für ein Regelwerk, welches paradiesische Zustände überhaupt erst erzeugt. Jeder Mensch muss sich klar machen, was er der Umwelt raubt, hat er mindestens zweifach zurück zu geben. Wenn jemand eine Dienstleistung in Anspruch nimmt, muss er auch eine Gegenleistung erbringen. Geld beziffert dieses Austauschverhältnis nicht immer korrekt. Im Grunde müssen wir das Austauschen von Leistungen und Energie neu erlernen, wir sollten uns dabei auf Prinzipien ohne Geld zurück besinnen, den Tausch von Äpfeln gegen Birnen. Ich weiß, wir stehen ganz woanders und wir tauschen Yachten gegen Zahnarztequipment. Dennoch, wir müssen uns ein Leben im Einklang mit der Natur, im Einklang mit allen Menschen schmackhaft machen. Exponentielles Wachstum, Ausbeutung und Umwälzung bis zum Anschlag sind zum Scheitern verurteilt. Wir müssen hier nicht fliehen und einen anderen Planeten ansteuern, dort will uns niemand, wenn wir unsere Lektion nicht lernen und unsere Prinzipien des Selbsterhaltes durch Vernichtung nicht bändigen, überwinden, besiegen. Unsere Charakterlosigkeiten kotzen nicht nur Gott an, sondern auch andere Wesen, anderer Sphären und Planeten. Wir müssen an uns arbeiten. Vor allem habt ihr Gottes Besuch zu erwarten, ihm habt ihr einen Thron bereit zu stellen, in einem schlichten Tempel, wo ihr ihn nicht gleich hinrichtet. Fragt euch, was Gott von euch will, was moralisch und liebevoll ist, da kommt ihr ganz von alleine auf die Antworten. Der Nord-Süd-Konflikt schürt Kriege, Umweltzerstörung und Fluchtbewegungen. Wir wollen ihn lösen. Wir fahren als Westen in alten Bahnen kolonialer Vormachtstellung. Das ist zurück zu regeln. Wir wissen auch nicht alles besser, unsere Verfahren sind nicht besser. Der afrikanische oder südamerikanische Subsistenzbauer, der alte Traditionen versucht zu pflegen ist im Recht, ist absolut in seiner Erscheinung, man kann ihn als Westunternehmen nicht einfach verpflanzen, bevormunden und umerziehen, gar in unser westliches Leben zwingen. Unser westlicher Anspruch, unser Leben ist im Gegensatz zum Urwaldleben nicht absolut, sondern unser Leben steht zur Disposition. Vielleicht kämpfen Islamisten verzweifelt gegen den Westen, gegen Ungläubige, gegen Pseudochristen, gegen das Böse im Schatten wahren Christentums, da hier etwas verkehrt läuft. Im Schatten der Guten brodelt der Satan sich seine Anhänger. Warum duldet der Bundestag Affenversuche im Land? Was soll dabei heraus kommen? Warum wird an neuer Waffentechnologie gefeilt? Warum erforscht die Wissenschaft die kleinsten Bauteile des Menschen? Worauf wollt ihr hinaus? Ihr greift in Wirklichkeit Gott an, ihr tastet nach seiner Allwissenheit und Allmacht und was entstünde, wenn am Ende unmoralische und sündhafte Menschen Allwissenheit und Allmacht bekämen? Ein dunkles Reich? Der Satan peitscht euch in die neue Spezies, in ferne Kriege, ihr müsst sein Treiben erkennen und diesem durch fundamentale, gewiefte Gesetze beikommen. Dann würde das Leben orthodoxer und Alkohol unerschwinglich teuer, Prostitution verboten, Ökostandards Norm. Was ist ein Ökostandard? Bestimmt keine Mogelpackung wo Öko drauf steht. Landgrabbing, Waldrodung für Weideflächen, Monokulturen sind nicht erlaubt. Ihr beraubt die Subsistenzbauern ihrer Existenzgrundlage, prügelt sie in eure Schulen und schickt sie zur Arbeit in eure Monokultur, das nennt ihr Entwicklungshilfe. Hilfe! Der Nord-Süd-Konflikt ist lösbar. Damit ihr Europäer den Afrikanern keine besonderen Erden mehr klaut, ihnen den Fisch nicht raubt, könnte ganz Afrika zur Schutzzone erklärt werden vor westlichen Raubrittern. Wie will man den Satan nur bändigen, in Ketten legen? Geht das überhaupt? Was wenn der Satan die Menschheit längst unter der Fuchtel hat? Wie ist es möglich, dass hier Kakao, von Kinderhänden gepflückt, angeboten wird, dass Baumwolle Kinder ernten? Damit ein paar dullige Schnösel in ihrem Porsche mehr Freizeit bekommen. Globalisierung? Nein! Regionale Kreisläufe, Regionaler Handel, geringere Arbeitsteilung, keine Auslagerung von Arbeit ins Ausland, weitestgehende Selbstversorgung, keine faschistoide Konzeptionen, keine Ausbeutung, keine Unterdrückung, keine Umwälzung der Natur. Bodenhaftung, Bindung zum Land, Erdung, da wo ihr steht. Was sollen Afrikaner Straßenbahnen und Atomkraftwerke bekommen? Warum wollt ihr nicht einsehen, dass faschistoide Konzeptionen des Westens die Umwelt zerstören, nicht ansehnlich sind, nicht auszuhalten sind, längst gescheitert sind und nicht mehr exportiert werden sollten. Kräftigt die traditionsreichen Wurzeln der afrikanischen Subsistenzbauern, die es schwer genug haben, den Westen zu ertragen. Sie brauchen unsere Technologien nicht. Sie müssen nur in Ruhe gelassen werden und sich nach ihrer uralten Tradition organisieren. Hört auf damit Waffen dort hin zu liefern. Massentierhaltung, Tierversuche und Fleischkonsum verringern. Wenn ihr das Gesetz der Paradiesischen Gesetzesordnung würdigt, welches vorschreibt, dass kein Wesen ein anderes Wesen verletzen, antasten oder verinnerlichen darf, so könntet ihr Massentierhaltung, Tierversuche und Fleischkonsum nicht betreiben. Ihr steht ganz woanders. Wäret ihr mal Affen im Dschungel geblieben, aber ihr wolltet auf Motorrädern, im Lederanzug, Rennen fahren, im Geschwindigkeitsrausch. Wer erfüllt euch nur alle diese abstrusen Wünsche? Ich kenne Betriebe der Massentierhaltung, welche über einen Kilometer weit stinken, von dort kommen auch gefährliche Erreger, Keime, Bakterien. Mich wundert es nicht, dass diese geschundenen Tiere alles geben, um uns Menschen mit einer Epidemie zu überziehen. Ekelt es euch nicht in die Haut der Kuh zu kriechen? Seid ihr nicht längst in der Position vegane Schuhe herzustellen? Wer oder was gibt euch das Recht Tierversuche zu unternehmen? Ihr wollt eure Krankheiten bändigen? Ihr wollt die letzten Geheimnisse eurer Art entschlüsseln? Ihr wollt euch fremde Gehirne unterwerfen? Ihr seid bereit Gehirne auszulesen, mit Computertechnologie zu vernetzen? Was habt ihr zum Teufel vor? Wer schiebt euch endlich einen Riegel vor? Wer erklärt die Grenzen der Machbarkeit, der Moral, der Würde, einer annehmbaren Lebensrealität? Eine unbegrenzte Wissenschaft, Forschung und Entwicklung, lässt euch irgendwann als Monster auf andere Planeten hopsen, um dort zu wüten oder nur Unheil anzurichten. Das geht nicht. Euch ist ein Riegel vorzuschieben bei der Entwicklung einer neuen Spezies, bei der Erforschung neuer Waffentechnologien, der Erforschung unserer Materie, bei der Raumfahrt. Ihr müsst euer Dasein in seinen moralischen Grenzen akzeptieren, nehmt euer Dasein an, so lange wie ihr Mensch seid, nach dem Tod wird eure Existenz neu verhandelt. Was will der unmoralische und sündhafte Mensch Unsterblichkeit, Allmacht und Allwissenheit bekommen? Ihr wollt doch nur die Paradiesformen, welche im Jenseits liegen, ausbeuten und schänden, wie ihr es mit der Erde macht. Ihr wollt Gott antasten. Gott ist angetastet, wenn ihr blind auf Moses vertraut, euer Gewissen ausschaltet, Gott nicht befragt und Tiere zu unbeseeltem Material degradiert. Euch ist es nicht anders offenbart, da kann man sich natürlich drauf ausruhen. Lasst euch gesagt sein, das Tier wird in dieser Welt heilig werden und ihr werdet in sein Auge sehen und euch selbst erkennen. Ihr seid an euer Wissen unrechtmäßig heran gekommen, oder glaubt ihr allen Ernstes, Gott lehrt euch die Geheimnisse des Seins durch eine perfide Schulung, in welcher ihr Tiere beliebig quälen könnt? Ich lehre euch Respekt, Pietät und eine neue Würde. Was habt ihr im Gehirn der Affen herum zu pfuschen? Wenn ihr unehrenhaften Wissenschaftler schon Satan folgt und Unabhängigkeit von Gottes Impulsen im Gehirn organisieren wollt, dann nehmt es doch wenigstens sportlich und entwickelt eure Technologie der Abschirmung oder Manipulation auf Distanz, so dass jeder, der von dieser Technik belästigt wird, einen Stein nehmen kann, um sie zu zerstören. Rekonstruiert die Paradiesische Gesetzesordnung! Meine Güte, wer will schon die Augen, die Finger, die Mimik an jedem hässlichen Bahnhof gescannt bekommen. Das ist ein Angriff auf die Freiheit. Denn wenn ihr erst mal alles im Griff habt, was für ein Programm, was für eine Moral wollt ihr installieren? Ich sehe nicht nur in der Fleischtheke Mord und Totschlag, sondern auch in etlichen Medien. Der Satan will sich die letzten freien, Gott getreuen Wesen unterjochen. Mit sehr viel Aufwand und Technologien. Der Satan nutzt dabei die Gutmütigkeit der lieben Wesen aus und er kennt auch Gottes Handlungsbeschränkung, denn Gott darf nicht töten, Gott ist die Liebe, Wahrheit, Weisheit und Vollkommenheit, kein Wesen würde Gott als Mörder auf dem Thron im Himmel ernst nehmen, entpuppte er sich als schrecklicher Dämon. Gott unterliegt seinen Prinzipien, der Paradiesischen Gesetzesordnung, welche er vor der Schöpfung ersten, eigenständigen Lebens fest gelegt hatte. Denn Gott konnte die Möglichkeit des totalen Kriegs vorhersehen, diesen wollte er vereiteln. Es gibt noch eine zweite Möglichkeit, Gott handelte in absoluter Liebe und Harmonie, war also naiv und der Fall des Satans eröffnete den Krieg gegen Gott. Wie hätte Gott sich zur Wehr gesetzt? Er hätte die Paradiesische Gesetzesordnung geschaffen. Es gibt noch eine dritte Variante, Gott als die höchstmögliche Verkörperung von Moral und Liebe, ließ die dunklen Welten zu, da er die Negativaspekte als Möglichkeit zu Denken sowie zu Handeln nicht verbieten wollte. Doch dies bürgt Risiken und Gefahren, da die dunkle Macht immer versucht, sich Gott zu unterwerfen. Schwierig. Gott steckt in einem Dilemma. Er könnte die Paradiesformen unterhalten und die Dunklen Welten ausschließen. Doch warum kam es überhaupt zu den Dunklen Welten? Gott hatte es ab einem gewissen Punkt satt, sich selbst immer nur als Puppenspieler zu erkennen. Er wollte eine Welt mit wahrhaftigem Eigenleben schaffen, in der er Unterhaltung, Widerspruch und Unerwartetes geboten bekäme. Also teilte Gott sich in zwei. Diese erste Teilung ist legendär, denn Gott wurde quasi Vater eines Kindes und hatte es zu erziehen, zu schulen und zu trainieren darin gottähnlich zu sein. Gottvater und Gottes erstes Kind herrschen über die Paradiesformen und lassen Dunkle Welten zu, da Gott den Anspruch hatte, aus Liebe das Prinzip des Bösen zuzulassen. Ich würde sagen, schön doof, warum sollte Gott den Satan zulassen? Bekommt Gott nicht als Mitwisser ein moralisches Problem oder hält diese Ordnung, zu welcher der Satan gehört, die Paradiesformen im Lot? Macht die grenzenlose Liebe Gottes, zu welcher die Zulassung der Negativaspekte des Seins gehören, die Paradiesformen überhaupt erst lebendig? Erzeugt diese riesengroße Spieluhr nicht gerade durch die Fluktuation, Bewegung und die Möglichkeit zum Sprung in Welten mit Negativaspekten eine nie endende Lebendigkeit? Vielleicht ist es Gott selbst, der mit seiner Ewigkeit hadert, mit seiner Allmacht und seiner Allwissenheit. Vielleicht muss Gott auf Trab gehalten werden, da er locker mal für ein paar Tausend Jahre einschläft oder an Selbstmord denkt, schließlich ist ewiges Leben schwer zu ertragen. Wenn ich noch einmal grundlegend darüber nachdenke, so komme ich darauf, dass Gott die Dunklen Welten keinesfalls zugelassen hat, denn Gott war vor seiner Teilung in zwei schon ewig alt, somit unendlich geduldig und von daher unterliefe Gott nicht die Nachlässigkeit, die Laune, eine negative Welt zuzulassen. Es ist tatsächlich etwas anderes geschehen, Gott wurde von seinem selbst geschaffenen Eigenleben vom Thron gestoßen oder zumindest hat sich ein satanisches Prinzip gebildet, welches versucht Gott anzugreifen, zu ersetzen, auszutauschen. Das geht nicht. Nicht nur, dass es Gottes Verdienst ist, dass wir sind, Gott ist viel wunderbarer als das satanische Prinzip, welches sich fast nur durch Destruktion erhält. Sehen wir uns einen wackelnden Baum im Wind an, so ist diese Erscheinung weit aus verehrungswürdiger als jeder Stuhl, jedes Ding, jedes Objekt. Denn der Baum lebt wahrhaftig, ist friedlich, Leben stiftend und ansehnlich in mehreren Dimensionen. Der Mensch ist weit davon entfernt, so etwas jemals selbst erzeugen zu können. Der Mensch kann zwar einen Stuhl oder ein Kunstwerk aus Holz fertigen, doch diese Objekte sind nicht mehr so lebendig wie ein rauschender Baum, nicht mehr so verzweigt und vielfältig, sondern kantig, reduziert und nicht mehr Leben spendend. Gut. Der Mensch will komfortabel sitzen und der Baum bietet das Material an, so dass etwas Funktionales für den Menschen gefertigt werden kann. Der Mensch hat Bedürfnisse, er darf auch etwas für sich tun. Es hat aber Grenzen, wenn Gott nicht mehr gesehen und verehrt wird, wenn menschliche Gier nur noch Raubbau betreibt und für einen gefällten Baum nicht zwei neue Bäume pflanzt. Ihr schießt ganz schön über das Ziel hinaus, ihr schlagt über die Strenge hinweg. Wohin soll das führen? Ihr könnt nicht zu Gott werden, denn es fehlt euch an der Moral dazu, es macht auch keinen Sinn, denn ihr lebt von den Impulsen Gottes, von seiner Liebe, versucht diesen alten Strang abzuschlagen, zu was würde der Satan, wenn er die Liebe Gottes erstickte? Zu Nichts. Würde es der Satan bewältigen, sich aus dem Nichts heraus noch einmal zu erheben? Oder vermag dies nur ein Prinzip, welches kreativ, schöpferisch, aufbauend und liebend ist? Oh weh. Das Leben auf der Erde erscheint als große Prüfung für gefallene Engel, sie entscheiden selbst, ob sie sich ein Paradies, einen Besuch im Himmel wieder ermöglichen. Wenn Gott die reine Liebe ist, begnadigt er nicht jeden Mörder? Steigt ein Mörder nicht genauso wieder auf? Gott ist die Liebe, aber auch die Weisheit! Er ist nicht dumm, er wird den Mörder etwas lehren, ihn in eine Lektion treiben. Wir haben als Menschen die Wahl, ob wir uns bessern, ob wir uns vom Satanischen leiten, führen und dominieren lassen, oder ob wir die Fehlentwicklungen begradigen, ob wir die an die Macht strebenden Bösen durch gute Gesetze maßregeln, es liegt an uns, ob wir der Kirche neues Vertrauen schenken, ihr die oberste Instanz zuschreiben und uns Gott neu unterwerfen. Wir haben uns zu fragen, wie viel Gewalt wir dabei einsetzen, um das Leben zum Guten zu wenden. Wir sitzen hier in einem Boot und können Konsequenzen für unser Handeln nicht ignorieren. Wenn ein Staat Homosexuelle heiraten lässt, so ist dies ein Versuch die Kirche zu erdolchen. Wenn die Kirche den Begriff der Ökologie nicht stärker in ihren Kanon aufnimmt, so wird nicht deutlich, dass unsere letzten Wälder gefährdet sind und die Technik einmal jegliche Natur an die Wand quetschen wird. Gott kann uns nicht töten, aber er ist nicht gezwungen uns zu lieben. Was passiert mit Menschen, die nicht geliebt werden? Unsere Gesellschaft ist so tolerant, dass Homosexuelle nicht bestraft werden, doch anders herum, können Homosexuelle nicht etwas einfordern, das ihnen nicht zusteht. Die Ehe. Die Kirche sollte sich nicht verhöhnen lassen und ihre Stellung einmal gegenüber dem untergeordneten Staat deutlich machen. Gott zwingt ungern jemanden zu irgendetwas, deshalb sagt die Kirche zu unserem Treiben oft gar nichts. Aber wenn Gott selbst zu uns in unsere Welt kommt, wird er das Wort erheben, ließe sich dieser Gott totes Fleisch rein stopfen, ließe sich dieser Gott in die Schule prügeln, wenn dort kein Garten gepflegt würde, sähe dieser Gott bei Tierversuchen zu, verstummte er beim Anblick dutzendfacher Panzer, welche hier auf Bahngleisen hin und her transportiert werden? Schlachtet euer Fleisch selbst, mal sehen, wer dazu überhaupt noch fähig wäre. Unzensierte Medien von Gewalt, Sexismus und Sinnlosigkeit befreien. Gott weist euch einen Weg ins Paradies zurück, doch dieser ist nicht durch Gewalt zu erzwingen. Für Gott ist die Anwendung von Gewalt keine Option. Gewalt sollte bei uns nicht zelebriert werden, ob in Schrift, Bild oder Tat, sie ist im Vorfeld zu vereiteln. Darf Gewalt dann überhaupt dargestellt werden, wenn offensichtlich ist, dass Kinder und Jugendliche sich vor Medien nicht schützen können und die Gefahr besteht, dass sich jemand an dieser Gewalt ergötzt? Der Kopfschuss mit einer Pumpgun in einem Computerspiel scheint niemanden ernstlich zu erzürnen. Wer zu solchem Unrecht schweigt, macht sich mitschuldig. Die militärische Früherziehung greift an vielen verschiedenen Punkten, die Bundesregierung hat durchaus ein Interesse daran, dass Kinder und Jugendliche schon mal den reflexartigen Knopfdruck am PC erlernen, welcher den Tod für andere bringt, was da nur Pixel auf dem Bildschirm zu sein scheinen, wird beim Kriegsfall der Bombenabwurf per Drohne und Mausklick. Es gehört zum Konsens, dass bei Überbevölkerung das Menschenleben nicht mehr so viel zählt, da ist der Mordgedanke dann auch nicht mehr so strafbar und Afrikaner können im Mittelmeer ertrinken. Wir haben Überbevölkerung, doch Krieg, Aushungern und Verhütungsmittel sind keine Lösung dafür. Wir brauchen organisiertes Bewusstsein, die Instrumentalisierung für Frieden, Gerechtigkeit und Würde vor der Fruchtbarkeit. Euch gefällt es nicht, aber wir müssen die Kriegsspiele beenden, jedes Leben wertschätzen bei gleichzeitiger Wiedereinführung von Keuschheit und Frömmigkeit. Wir brauchen die Verbreitung ökologischen Klosterlebens in Enthaltsamkeit, damit dieses Konzept uns zu einer neuen Haltung erzieht und das zügellose System ablösen kann. Die gläubigen Bewohner des Klosters kümmern sich um die Probleme und Bedürfnisse der Menschen, Tiere und Umwelt. Wer und wie rufen wir ins Kloster, wenn die Kinder lieber am PC oder Fernseher geparkt werden? Wenn Sexualisierung um sich greift und alle verwirrt, fehlleitet und verrückt macht? Der Mensch muss zur Würde seiner Fruchtbarkeit zurück finden. Es geht nicht um den geilsten oberflächlichen Fick. Es geht darum, ein Kind gescheit zu erziehen, für eine Welt, in der es sich noch lohnt zu leben. Wer liebt, wartet, wägt ab, lernt seinen potentiellen Partner in Ruhe kennen, prüft ihn und fällt nicht gleich mit der Tür ins Haus, schließt sich nicht gleich sexuell kurz. Die Anbahnung der Ehe ist nicht ganz einfach, es stauen sich Ansprüche und Erfordernisse auf eine glückliche Ehe hin. Wie sichere ich meine Existenz und Würde in einer verführerischen, chaotischen Welt? Muss ich bei jedem Quatsch und Mainstream mitmachen? Lasse ich mich für eine fragwürdige Arbeit einspannen? Wo ist mein Garten, mein Zugriffsrecht auf Grund und Boden? Manche Journale und Onlinemedien versuchen gegen die Kirche zu operieren, hetzen in die Ecke einer aufgepeitschten, sexualisierten und aggressiven Haltung, es wird für Homosexualisierung, Transformationen, Promiskuität gezielt geworben, die Ehe demontiert, es werden schwule Priester in den Fokus gesetzt und die Kirche wird mit einer angeblich logischen Schlussfolgerung zur Homoehe belästigt. Eine friedliche und pazifistische Welt wird inhaltlich nicht gestützt, im Gegenteil, die Kriegsszenarien werden reißerisch inszeniert, keiner redet Tacheles, Vergeltungsschläge in Konflikten werden als Gerechtigkeit verkauft, mit unter wird Gott als Richter herangezogen und verleumdet. Die Medien prägen vornehmlich ein neues Weltbild, in dem die moralischen Grundprinzipien Gottes verraten werden, sicherlich die Medien spiegeln auch das wieder was geschieht, aber sie genügen ihrer Rolle, einer moralischen Lehranstalt nicht, sie sind nicht einmal mehr loyal, es wird in eine ganz bestimmte Richtung gehetzt, polemisiert, politisiert und manipuliert. Es gibt nicht genug Autos, die Digitalisierung kommt zu langsam voran, die Forschung darf alles, die neu entdeckten Planeten sind bereits von uns anvisiert, die Freundin des besten Freundes ist auch zu verführen, hängende Haut ist unsexy, die Verschleierung eine Gefahr, der Atommüll kann ins Meer und Waffen sind Spielzeug. Immer muss ich das Negative an dieser Welt zusammen kratzen und euch unter die Nase reiben, kann ich nicht das Positive stärken, euch mal loben, trösten und umarmen? Es tut mir Leid, dass ich das Negative so hart fokussieren muss, aber wie sollte sonst auch nur ein Hauch von Weltgericht entstehen? Oder glaubt ihr das Geschehen sei das Weltgericht? Ich kann mich zurücklehnen, egoistisch meinen Vorteil suchen, glücklich werden und die Kriege in der Welt ignorieren. Digitalisierung bremsen. Wenn dem Menschen einmal ein Computerchip eingepflanzt wird und dieser über Funk mit anderen Computerchips vernetzt würde, so bräuchte der Satan sich nur noch in den Hauptserver einzuloggen, um euch komplett zu steuern. Zukunftsmusik? Panikmache? Unrealistisch? Haltet euch besser am Bienenvolk fest, an Wachs und Honig, den wackelnden Bäumen, den Pferden, Hasen und Schafen, streichelt Schweine und küsst Kühe, striegelt Pferde und schätzt die Bergquelle. Gebt nicht auf, resigniert nicht, überlasst euer Leben keiner rasanten Computertechnologie. Der Satan will nur sich selbst an die Stelle Gottes setzen. Das ist eine äußerst traurige und absurde Geschichte.

08:55 28.06.2017
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Leopold

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