Gottes Ordnung.

Die Hierarchie. Warum Königshäuser unter der Kirche die höchsten Repräsentanten über den Parlamenten sind.
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Die Angst ist kein guter Berater in dieser Welt. Als König über Volk und Land, ist es von Vorteil, wenn der Edelmut es vermag, den gewachsenen Sprachraum in seiner Blüte zu halten. Ein König sollte nicht durch niedere Ambitionen, wie zum Beispiel die Lust am Kriegsspiel, seine Grenzen größer machen wollen, als sein Land durch die Sprachbarriere abgesteckt ist. Die Unterdrückung und Ausbeutung ferner Kolonien auf fremdem Kontinent, ist die unrechte Überordnung eines Sprachraumes über den anderen. Kommt ein König auf die Idee, Gottes Sprachverwirrung in Frage zu stellen, gar auf den Kopf stellen zu wollen, so hat er den Pfad der Tugend und Gottestreue verlassen. Wenn der Satan den König versucht, über den Tisch zu ziehen, um seine gegen Gott gerichteten, intriganten Pläne zu verwirklichen, droht dem Volk Destruktion, Chaos, Krieg und Terror. Deshalb ist es für das Volk wichtig, ein Auge auf den König zu haben, damit unheilvolle Tendenzen rechtzeitig erkannt werden und dem König seine Verfehlungen und Fehltritte lehrreich gespiegelt werden können. Vornehmlich die Künste haben die Aufgabe, den König zu unterhalten und zu schulen. Das Königshaus ist ein weltliches Herrschaftsprinzip, welches den Vorstellungen der Kirche untergeordnet zu sein hat. Die Kirche übt sich in Kargheit, Askese, Enthaltsamkeit, Frömmigkeit und Keuschheit, um einen göttlichen Rahmen zu repräsentieren, der vor allen weltlichen Reizen die Erörterung moralischer Grundfragen lebendig hält. Denn Gott war zuerst die Moral, Disziplin und Ausdauer im steten Spiel. Die Kirche hat nach Wahrheit, Weisheit und Weitsicht zu streben unter bewusster Sensitivität, Sensibilität und Sinnlichkeit. Die Kirche sollte nicht nur passiv auf die Welt wirken, sondern in brisanten Zeiten deutliche Position beziehen und Gottes Liebe durchschimmern lassen. Das bedeutet, dass die Kirche sich einmischen sollte, so wie Jesus Christus einst handelte und Missstände clever aufdeckte. Ein guter, empathischer, verantwortungsvoller Vater erkennt es sofort, wenn das eigene Kind auf den Satan zugeht und versucht, den Kontakt, den Austausch mit dem Kind zu halten und es aufzuklären, liebevoll zu beraten. Niemand möchte sein Kind an den Satan verlieren und so möchte die Kirche die Geschicke der Menschheit zum Guten wenden, der Kontakt zwischen Gott und Kirche sowie zwischen Kirche und Menschheit darf nicht abreißen. Der Satan ist eine ungeheuerlich starke destruktive Kraft, die nicht unterschätzt werden darf, so erinnere ich an die Gesichter des Satans und seine verheerenden Feldzüge. Mir ist es wichtig, dass Gott als gnädig und liebend, verzeihend und mitfühlend erkannt wird, er ist das Gegenteil von zornig und strafend, er übt keine ungerechte Gewalt aus. Er ist eine stets liebende, kreative und schöpferische Energie, ansonsten existierte ein kühles Nichts. Ein guter Vater muss auch mal Strenge walten lassen, damit ein Kind seine Grenzen kennen lernt und sich für das Sinnvolle zu entscheiden fähig wird. Der Bund der Liebe darf dabei nicht gestört werden. Wir befinden uns auf Planet Erde in einem Kampf zwischen zwei unterschiedlichen Energieprinzipien, quasi in einer Welt zwischen Yin und Yang. Ich hege Zweifel an dem Mosaischen Schöpfungsmythos, da Gott weder Freude, noch ein Interesse daran hätte, gegenseitige Zerfleischung zu inszenieren. Hatte Gott etwa ein technisches Problem, warum es gegenseitige Zerfleischung geben müsste? Oder wurde Gott viel mehr vom Satan überrumpelt? Da Gott nur in der Liebe denken, handeln und agieren kann. Vermutlich hat der Satan diesen Raum aufgemacht, doch er ist nicht der zentrale Mittelpunkt des gesamten Alls, Gott hält sich für gewöhnlich gerne dort auf, wo die paradiesische Gesetzesordnung respektiert wird, wo sie sich in anarchistische Liebe transzendiert hat. In unserer Welt gibt es die Freiheit, gegen die paradiesische Gesetzesordnung zu rebellieren, sie anzugreifen, sie zu missachten, um Unsinn zu machen oder schwere Verbrechen begehen zu können. Warum hat Gott das Schreckliche zugelassen? Eine häufig gestellte Frage. Es ist seine unbeschränkte Liebe, die dazu führt, dass er Satan mit Verständnis und eben nicht mit Rache begegnet. Gott und Satan sind nicht eins, denn Gott entschied sich immer für das Gute, Wahre und Liebe, wohingegen Satan sich für das Gegenteil entschied, um seine absurde Chance zu ergreifen, sich Gott ähnlich machen zu können. Doch Satan wird nie Gott werden können, da Gott das ewige Leben hat, eine ewige Historie und Satan von ihm abfiel. Satan bildete sich in seiner Wesenheit von selbst, er hatte ein Eigenleben und besaß die Freiheit verführen zu können, Gott gibt die Hoffnung nicht auf, dass der Satan sich in einem fernen Moment reumütig wieder ins Paradies begeben wolle. Somit hält Gott den Satan am Leben, doch vielleicht ist der Satan längst zu einem unumstößlichen Prinzip geworden in diesem Universum, denn es ist der Weg in die Negativität nicht versperrt, warum sollte Gott ein Handlungs- und Denkverbot für Negativaspekte verhängen? Wenn der Mensch in 80 Jahren ein paar negative Erfahrungen macht, so ist das gemessen mit der Option auf ewige Existenz im Paradies ein geringer Schrecken. Nichts desto trotz, kann Gott das Leben hier auf der Erde nicht als Spiel betrachten, denn es geht ihm um hochmoralische Werte, es gibt auch viel zu verlieren, denn die Paradiesformen sind vor dem Einfluss des Satans zu schützen. Vielleicht auch auf ganz konkreter, materialisierter Weise. Die Erde ist der Zankapfel zwischen Gott und Satan. Es versteht sich von selbst, dass Gott die Sphären im Himmel vor Satan beschützen möchte und deshalb muss es verhindert werden, dass der Satan sich hoch frisst. Für mich liegt es auf der Hand, dass die Bestrebungen Raumfahrt zu betreiben, ein Sinnbild dafür ist, dass Satan die Menschheit in einen Krieg fern ab der Erde treiben will. Hollywood hat diese Schreckensszenarien mannigfach in Science-Fiction-Filmen an die Wand gemalt. Wir sollten Satan in seiner destruktiven Fantasie weder bewundern, noch auslachen. Wir müssen wachsam und aufmerksam bleiben, dass es uns nicht über den Tisch zieht. Dafür bedarf es einer großen Nüchternheit. Nebenbei bemerkt, auch einem sinnstiftenden Zensurverfahren aus einer Kommission, die sich aus Geistlichen, Philosophen, Psychologen, Kulturschaffenden und anderweitig Qualifizierten zum Schutze aller zusammen setzt. Es geht nicht an, dass Satan die Überhand auf Erden gewinnt, dass er uns entmenschlicht, voneinander entfremdet und durch eine blinde Wissenschaft, im Arbeitswahn, in eine neue Spezies peitscht. Ich als Gott setze den Menschen in seiner Erscheinung und Form für diese Erde absolut, für einen ausgewogenen Lebenskreislauf im Einklang mit der Natur, für ökologische Verfahren. Letztendlich könnt Ihr nur als Freie Bauern und Selbstversorger glücklich werden. Wenn Ihr einer maßlos gewordenen Wirtschaftsweise, die vornehmlich unterdrückt und ausbeutet, Euch einem gesunden Verhältnis gegenüber Grund und Boden entfremdet, entsagt. Wenn Ihr Euch in eine Digitalisierung, Banalisierung und Technisierung verkriecht, könnt Ihr die am ehesten von mir gesetzten Schöpfungen nicht mehr wahrnehmen und zu Eurem Wohlbefinden nutzen. Gewässer würden verseucht, Wälder gerodet, Böden zerstört. Ich setze den friedlichen und Leben stiftenden Baum heilig, sowie die friedlichen Tiere und heilvollen Pflanzen. Leider bin ich nicht wirklich ein demokratisches Prinzip, das würde auch keinen Sinn machen, denn so wie wir es hier auf Erden erfahren können, kann eine Demokratie von satanischen Kräften leicht durchsetzt und gesprengt werden. Wir erfahren dies gerade in vielen Ländern. Ich als Gott bin das höchste Abstraktum, welches darüber entscheidet, was aus dem Lebensbrunnen geschöpft wird, ich setze die Impulse, welche Leben stiften. Das katholische Bild von Jesus Christus als Weinstock und Euch als Reben ist eine durchaus gute Beschreibung dessen, was ich bin. Wäre die Urmaterie, welche ich entwickelte, unterschiedlichen Herrschern unterstellt, käme es immer wieder zu Kriegen um die Macht. Unsere Menschheitsgeschichte demonstriert diesen Irrtum. Ich als Gott hatte diesen Irrtum durchschaut und wusste ihn zu vereiteln. Deshalb entwickelte ich einen äußerst komplizierten Gesetzeskatalog, die Paradiesische Gesetzesordnung, nach welcher alle Paradiesformen gebaut sind. In diesem Universum ist es möglich, von der Paradiesischen Gesetzesordnung Abstand zu nehmen und gegen Gesetze zu verstoßen, doch nicht ganz ohne Konsequenz. Eine Atombombe tötet, Tschernobyl und Fukushima verstrahlen uns. Die Erde lebt durch Mängel. Die Erde ist aber auch ein sich selbst korrigierender Organismus. Niemals würde ich als Gott Euch auf der Erde Allmacht und Allwissenheit anvertrauen. Denn Ihr habt die Tendenz zu Satan zu streben, Ihr seid sündhaft und unmoralisch. Wie verteidigt ein guter König die Zehn Gebote in der Bundeslade, wenn er angegriffen wird? Durch Mord und Totschlag? Wie viel Wissen darf ein Wissenschaftler über die Materie verraten? Was geschieht, wenn die Menschheit Gott blendet? Sterben die Drohnen mit der Königin? Ist es mit einer Majestät ähnlich wie im Bienenvolk? Die Königin hat gelernt zu regieren, es liegt ihr im Blut, doch sie ist der Kirche und Gott verpflichtet. Selbstverständlich ist die Königin mit den Bedürfnissen und dem Wohl des Volkes verwoben, sie kann das Volk nicht überstrapazieren oder zu unerträglichen Arbeitsbedingungen prügeln. Das ist eine wechselseitige Beziehung. Unter Menschen kann es zu Revolten, Revolutionen und zu gewalttätigen Putschen kommen. Es ist nicht wie bei den Bienen, wo absoluter Gehorsam gepflegt wird. Als Gott habe ich das erste Atom aus dem Nichts heraus entwickelt. Vielleicht lebe ich als Gott erst richtig durch mein Gegenüber, dem ich Materie anvertraute und übergab. Ohne ein selbstständig lebendes Gegenüber, gäbe es keine Unterhaltung, keine Überraschung, keinen Widerspruch. Das wäre langweilig. Ich war lange genug einsam und allein, als ich mich vom Ursprung, aller Möglichkeiten auf einem Punkt komprimiert, weg bewegte und mich selbst erprobte, entwickelte und zu kontrollieren lernte. Ich hatte der geballten Energie Herr zu werden und es dauerte eine Ewigkeit, bis ich das erste Auge wurde oder ich endlich ein Gegenüber bekam. Ich wurde quasi Vater eines Kindes. Ich vollzog die erste Teilung meiner Selbst. Erzog, lehrte und spielte mit meinem ersten Gegenüber eine ewige Zeit, um mein Kind zu schulen, mit allen Wassern zu waschen, damit es reifte, mir ähnlicher wurde, so dass ich mit ihm das All aufziehen, gestalten konnte. Mein erstes Gegenüber ist mir so ähnlich und vertraut geworden, dass es als Teil der Gottheit und obersten Instanz gesehen werden kann. Alle nachfolgenden Abspaltungen oder Schöpfungen von Wesen, Urvätern, Engeln, erfolgten später, ihr Alter ist jünger, ihr Status ist untergeordnet. So wie ich der Vater bin des Alls, aller Grundfeste, der Paradiesischen Gesetzesordnung, so ist der Vatikan als Stellvertreter meiner selbst gesetzt, doch auch der einzelne Brahmane, der Buddha, der Rabbi und der Imam, schlicht der Geistliche, hat die Fähigkeit zur Erleuchtung und Erkenntnis. Ihnen ist Folge zu leisten. Der Vatikan ist in seiner Form fast vollkommen und fast ohne Kritik zu betrachten, in vielerlei Hinsicht ist er die zu respektierende oberste Instanz auf Erden, dennoch bedarf es einiger Korrekturen. Da ich weder zornig, strafend und gewalttätig bin, meine Moralvorstellungen von denen der Bibel divergieren. Ich möchte nicht, dass die unter Moses angeführten Vorstellungen zur Verwertung des Tiers sowie die Anleitung zur Kriegsführung meine höherwertige Moral unterwandern. Für die Westliche Welt gesprochen, ist der Vatikan das Zentrum des Christentums, es ist seine Aufgabe Fragestellungen zu erörtern, die Moral und die Abläufe der Kirche zu schützen. Der Vatikan bemüht sich, Oberhaupt des Christentums zu sein, er setzt die Königshäuser ein, welche der Kirche verpflichtet sind und erst dann kommen die Parlamente, welche zur Erleichterung des Regierens geschaffen wurden, die Parlamente dürfen nicht zum Feind Göttlicher Ordnung avancieren, sie dürfen weder Kirche noch Monarchie in ihrer Autorität überlagern. Eine ungebremste Wirtschaft, ein blinder Wissenschaftsglaube oder diktatorische Bestrebungen dürfen ebenso wenig die Kirche, das Königshaus oder das Parlament korrumpieren, dominieren oder überlagern. Ich als Gott möchte Euch folgendermaßen helfen und die Erde in einen von Ökologie bestimmten Lebenskreislauf, ein gesundes Gleichgewicht überführen. Damit das Überleben der Menschheit gesichert würde. Gerne will ich Euch durch Erkenntnis schulen, statt durch harte Verordnungen vor den Kopf stoßen. Das muss in einer adäquaten Form geschehen durch eine lebendige Veranschaulichung von Problemen und einer anschließenden Formulierung von Lösungen sowie der Einsicht zur gesetzlichen Regelung. Ich möchte diesen Prozess in einer Art künstlerischem Frage-Antwort-Spiel inszenieren. Darf man ein Senfkorn teilen? Darf man ein Pferd zähmen? Darf man ein Volk für den Erzabbau unter Tage prügeln? Darf man Atommüll ins Meer verklappen? Darf man die Hochzeitsnacht schänden? Darf man die Gesetze beugen? Ich möchte Euch eine Frage nach der anderen stellen und im Prinzip ist jeder dazu aufgefordert, sich irgendwie damit auseinanderzusetzen, doch damit aus diesem Prozess ein regierungsfähiges Verfahren würde und kein Chaos entsteht, habe ich mir überlegt, die verschiedenen Künste aus ihrer passiven Rolle empor zu heben und an der Bildung von Gesetzen sowie Verfahren zur Rettung von Mensch und Umwelt konkret zu beteiligen. Die Künstler sind im Bezug auf Problemfragen der größte kreative Gedankenpool, welcher oft völlig ungenutzt bleibt. Der Künstler kann im Gegensatz zum Berufspolitiker Schöpfungsprozesse anders nachvollziehen, da er das Talent und die Gabe besitzt, schöpferisch tätig sein zu können, im Idealfall kann der Künstler Gott besser verstehen und weiß um den Wert von Harmonie, Gleichgewicht, Proportion und Moral. Der Künstler kann sein Talent und Wissen anwenden auf diverse Probleme der Menschheit. Im Grunde ist es schändlich, die Fähigkeiten des Künstlers nur in einem Kunstkontext zu sehen, der oft unterbezahlt, ignoriert und belächelt wird. Die Aufgabe der Künstler sollte wie die der alten Hofnarren sein, sie haben aufgrund ihrer Cleverness komplexe Sachverhalte intelligent zu hinterfragen und sollten auf moralische sowie ökologische Lösungen hinweisen. Ein gutes Königshaus schätzt nicht nur die Unterhaltung des Künstlers, sondern nimmt die Kritik auch ernst, es beherzigt selbst ungewöhnliche Sichtweisen sowie Lösungen. Ein Konglomerat aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, welches versucht die Kirche zu unterwandern, Moralvorstellungen systematisch auszuhöhlen, die Königshäuser und die Künstler zu Dekor macht und nichts weiter anstrebt, als Gottes Allmacht und Allwissenheit anzutasten, in dem weiter verbissen geforscht wird an Raumfahrt, Materie, Genetik sowie Verfahren den Menschen in eine neue Spezies zu transformieren, muss ausgebremst werden. Wir haben alle in den Spiegel der Kunst zu schauen und uns innig zu fragen, wer wollen wir im Paradies sein? Wo und Was ist das Paradies? Wie entsteht ein Paradies? Das sind wichtige Fragestellungen bevor man sich das Wissen und das Handwerkszeug angelt, um das Leben zu verändern. Ich kann Euch nur warnen, wenn Ihr meine Blockaden und Grenzen der Machbarkeit, des guten Geschmacks, der Gerechtigkeit sowie Ökologie über trampelt. Die Grenzen müssen neu ausgelotet werden, denn sie sind nicht selbstverständlich und der Satan scheucht Euch in etliche Sackgassen. Nur weil ein Verfahren machbar erscheint, heißt das noch lange nicht, dass es sinnvoll, moralisch, ökologisch oder erlaubt sein kann. Ich stelle mich vor die Unversehrtheit der letzten Wälder, vor die Unantastbarkeit des Menschen und die Unerforschbarkeit von Materie und Weltraum. Es obliegt Euch nicht, die letzten Wälder zu roden, den Menschen in eine neue Spezies zu transformieren, ihn mit der Computertechnologie zu verwachsen, die Materie weiter manipulieren zu wollen oder den Weltraum zu erkunden. Ihr sollt Euren Blick auf das Wunderschöne dieser Welt richten, es respektieren, verehren, wertschätzen und erhalten. Euch wird keine zweite Erde geschenkt werden. Meine Absicht für Eure Existenz ist eine moralische Lektion. Denn Ihr dürft das Unmoralische nicht legitimieren, instrumentalisieren für Eure verqueren Allmachtsfantasien, Ihr dürft nicht den Mitmenschen unterdrücken und ausbeuten, die Umwelt zerstören. Ihr seid primär als Bauern angelegt, nur so könnt Ihr glücklich in der Natur werden und sie erhalten. Ihr werdet den Umweltschaden mühselig deregulieren müssen, eine Flucht mit Raumschiffen wird nicht möglich sein, Ihr werdet wieder auf den Acker müssen, um die Böden rekultivieren zu können. Eure Werke und Verfahren der Maßlosigkeiten sind zurück zu bauen. Der Mensch ist ein heiliges Gefäß, Ihr solltet ihn nicht leichtfertig und hastig zerdeppern. Schon gar nicht ohne vorherige Reflexion über das, was Ihr tut. Für mich als Gott ist die Fruchtbarkeit des Menschen etwas Heiliges, Ihr könnt in der bewussten Zeugung von Leben, meine Liebe Euch gegenüber nachvollziehen. Wenn Ihr die Fruchtbarkeit manipuliert durch Verhütungsmittel, für eine Ausdehnung von Lust und Exzess, so verliert Ihr ein gesundes Verhältnis zu der Besonderheit, der Einzigartigkeit und Würde des Zeugungsaktes, Ihr verliert durch die Wollust, die Sexualisierung, die Lustorientierung den Sinn, welcher an die bewusste Zeugung eines Kindes gekoppelt ist. Die Verwirrung und Fehlleitung durch diesen ausgedehnten Hedonismus begünstigt den steten Zerfall von Moral, Beziehungs- und Bindungsfähigkeit, vom Menschen an sich. Warum? Der Mensch betrachtet es mittlerweile als legitim, an einer künstlichen Gebärmutter zu forschen, Eizellen und Spermien künstlich herzustellen, Gene zu erforschen und zu manipulieren, das Geschlecht umzuwandeln, den Menschen einmal zu transformieren in eine neue Spezies. Ich stelle mich entschieden dagegen und warne Euch auf das Schärfste, es obliegt Euch nicht, den Menschen in seinen Grundfesten gewaltsam gegen meinen Willen zu verändern. Ihr seid vom Satan getrieben, Eure Form zu verändern, damit er Euch als Cyborgs, Mutanten und Kampfmaschinen einsetzen kann, fernab der Erde im sinnlosen Kampf gegen mich, gegen Euren Gott und die Paradiesformen. Es besteht dringender Handlungsbedarf für gesetzliche Regelungen, die ein solches Bestreben unterbinden. Die Materie gehört Euch Menschen nicht, Ihr gehört Euch nicht einmal selbst, denn wie Ihr sehen könnt, Ihr wäret bereit, Euch für unmoralische Ziele selbst zu zerrupfen, davor müsst Ihr geschützt werden, durch mein Wort, Paragraphen, die Kirche, eine strenge Moral. Ich habe in einem ewigen Leben die Urmaterie entwickelt und es tut mir Leid, ich vergebe sie nicht für leichtsinnige, abtrünnige und unmoralische Experimente. In diesem Sinne habt Ihr meinem Wort zu gehorchen, ansonsten zerstört Ihr Euch selbst, Ihr könnt Euch meinem Rat trotzig widersetzen, Eurem Heiligen Vater und es am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, wenn Ihr Euch unrechtmäßig zum unmoralischen Herrn über die Materie und Euch selbst macht. Ich wünsche Euch eine andere Zukunft.

11:45 17.04.2017
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Leopold

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