lichtspiel

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RE: Krieg der Sternchen | 22.07.2017 | 09:58

Also, wenn schon "imitiert" dann ist das ja wohl anders herum gewesen: Star Wars hat sich schamlos bei Valerian bedient.

RE: Das hat Stil | 31.01.2016 | 14:08

"Aber der Spoiler gleich im ersten Satz ist völlig unnötig und daher ärgerlich."

Finde ich auch. Eie Erwähnung, was es mit Ceecee auf sich hat, war ebenso ärgerlich. Ich war mittendrin im Lesen des Buches und dachte mir noch: "lies den Artikel lieber noch nicht!", aber dann konnte ich es nicht lassen, und schwupp, da war Spoiler schon gelesen!

Abgesehen davon ist's aber ne treffende Rezension - wobei ich's aber nicht so geil finde wie der Rezensent. Da hat Dath schon Besseres geschrieben.

RE: Stadt, Land, Trump | 17.01.2016 | 11:49

"Montana zum Beispiel ist fast so groß wie Deutschland. Und wer von uns weiß schon, wo Montana liegt."

Warum soll man allein wegen der gleichen Flächengröße wissen müssen, wo Montana liegt? Was ist mit dessen geschichtlicher Bedeutung? Was ist mit Bevölkerungsgröße, mit der Wirtschaft, mit wissenschaftlichen oder kulturellen Errungenschaften? Und wieso überhaupt "Bundesstaat" der USA, wenn es bei Trump um Frankreich und Deuschland ging? Wenn schon Bundesstaaten, dann richtig, und das bedeutet: wenn US-Amerikaner nicht wissen wo Sachsen-Anhalt liegt ist das völlig in Ordnung.

RE: Zurück in die Zukunft | 24.12.2015 | 15:34

Bürgles Zeichnungen haben wirklich einen sehr schönen Retro-Charme. In einer wie auf dem Cover dargestellten Stadt würde ich aber totzdem nicht leben wollen.

Danke für diese toll gestaltete Ausgabe, die werde ich auf jeden Fall aufbewahren.

RE: Schauspielsolo: Das große Kammerspiel | 17.02.2015 | 20:12

Kann mich dem Ganzen erneut anschließen. Bis auf 127 Hours habe ich alle schon gesehen und die sind alle großartig. Hm... 127 Hours also... den habe ich bisher nicht auf meiner Liste gehabt, weil Danny Boyle doch ein ums andere Mal daneben gegriffen hat (z.B. Sunshine).

Von mir auch ein Dankeschön-Tipp: das isländische Drama Málmhaus (deutscher Titel Metalhead). Um den verstehen und gut finden zu können muss man übrigens kein Metalhead sein...

RE: Unter die Haut: Kleines Budget, großes Kino | 12.02.2015 | 19:36

Eine sehr schöne Zusammenstellung. Ich habe die alle schon gesehen und kann mich dem Autor in vollem Umfang schließen.

Was das "What the FUCK?!" bei Enemy betrifft - ging mir sehr ähnlich. Den Regisseur Denis Villeneuve muss man im Auge behalten. Sein Prisoners warauch schon ziemlich gut, und er hat sich jetzt angeblich Ted Chiangs Kurzgeschichte Geschichte deines Lebens vorgenommen. Wenn ein derart guter Regisseur eine der weltbesten Kurzgeschichten verfilmen will - dann kommt da hoffentlich ein Meisterwerk bei raus.

Under the Skin hatte immerhin das "Glück", dass sich einige Programmkinos in Eigeninitiative zusammengetan hatten und er so doch noch - trotz fehlendem Kino-Verleih - im letzten Herbst in ein paar Dutzend Kinos gezeigt werden konnte. Auf großer Leinwand haut einen dieser Film einfach um.

Da in den Kommentaren Predestination erwähnt wurde: Empfehlung auch von mir, ein sehr guter Film.

Ich bin auf deine nächsten Empfehlungen gespannt.

RE: Das ZDF | 25.07.2014 | 22:18

"heute-show, der einzigen Sendung, für die man das ZDF beglückwünschen kann"

Da wurde "Die Anstalt" vergessen zu erwähnen - in der neuen Form, die seit ein paar Monaten mit Uthoff und von Wagner läuft. Das ist ganz groß und ich bin verblüfft, dass die nicht schon nach drei recht bissigen Folgen sang- und klanglos abgesetzt worden ist.

Und dann gab's da noch den so vom ZDF sicherlich nicht erwarteten "Produktionsunfall" "Ijon Tichy Raumpilot", der zumindest in der ersten Staffel ein hell brennendes Licht im dunkelschwarzen deutschen TV war, vom ZDF aber zur Erstaustrahlung hilflos den Kopf kratzend auf einen Mitternachtssendeplatz verbannt wurde. Auch wenns sicherlich nicht jedermanns Fall war - es war unkonventionell und innovativ.

RE: Magische Klassenkämpfer | 23.08.2013 | 23:26

Schön, dass der Freitag sich diese Genres annimmt. Schade, dass das Ergebnis so schwach ist. Der Artikel wirkt wie eine sich selbsterfüllende Prophezeiung: man pickt sich bestimmte Filme und Bücher raus und, schwupp, hat man reaktionäre Filme und fehlende Utopien und alles ist schlecht. Wobei das mit den fehlenden Utopien wahrscheinlich sogar stimmt, jedenfalls kenne ich kein aktuelles Buch in der Art, wie der Autor es sich wünscht. Was aber die Filme angeht: ja, die vielen Haudrauf- und Machtsieplatt-SF-Filme nerven, aber das sind eben nur ein paar, und manche davon (After Earth z.B.) wohl auch eher ein Flop. Es gibt jedoch genug andere SF-Filme, die nicht auf dieser Welle reiten. Um die wird nur meistens nicht so viel Werbegeschrei gemacht. Und was die Männerdominanz angeht: der Film-Dienst berichtet in der aktuellen Ausgabe, dass Filmprojekte, die bei der diesjährigen Comic-Con vorgestellt werden, auf starke Frauenfiguren setzen.

Insofern: danke für den unausgegorenen Versuch. Den letzten Satz unterschreibe allerdings ich sofort.

RE: Zweitschlüssel für den Staat | 12.06.2013 | 22:41

Sehr bekannte Beispiele für dystopische Science-Fiction-Romane: "1984", "Schöne neue Welt" und "Fahrenheit 451". Weitere Infos: ausführliche Erklärung plus Liste von dystopischen Filmen und Büchern.