Sebastian Dörfler
Ausgabe 1214 | 21.03.2014 | 06:00 1

Die Mühen der Revolution

Bewegung Harte Arbeit für wenig Geld: Viele Pflegekräfte werden ausgebeutet. Nun trafen sie sich, um eine Care Revolution anzuzetteln

Es ist schon beeindruckend, wer sich alles an einer Care Revolution beteiligen will. „Her mit dem guten Leben – für alle weltweit!“ lautet das Motto einer dreitägigen Aktionskonferenz, zu der die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin geladen hat. Statt der geschätzten 20 haben rund 60 verschiedene Initiativen den Aufruf unterstützt, statt der erwarteten 150 Menschen haben sich weit über 400 angemeldet. Die meisten sind zwischen 20 und 70 Jahre alt, drei Viertel von ihnen sind Frauen. So unterschiedlich ihre Hintergründe, ihre Herkunft, ihre Arbeit sein mögen, eines haben sie gemeinsam: nicht viel Zeit.

Eine Gruppe konnte gar nicht kommen, obwohl sie den „größten Pflegedienst der Nation“ stellt, wie eine Sprecherin der Initiative „Armut durch Pflege“ in einem zugeschalteten Video erzählt. Sie pflegt zu Hause ihren Mann, immer an der Grenze zur Armut. In den Kliniken sieht es auch nicht besser aus, erzählt ein Beschäftigter der Berliner Charité. Immer wieder Personalkürzungen – bei immer mehr Pflegefällen.

Die Idee der Care Revolution stammt aus der feministischen Ökonomie. Unter den Begriff „Care Work“ fallen all die Tätigkeiten, die gemeinhin als „typische Frauenarbeit“ betrachtet werden: Hausarbeit, Kindererziehung, Pflege. Die ganze Reproduktionsarbeit eben, die gar nicht oder nur schlecht entlohnt wird und allzuoft unsichtbar bleibt, übersehen wird. Bildung und Erziehung, Gesundheit und Pflege, Ernährung und Wohnraum: „Ein polit-ökonomisches System muss in der Lage sein, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn dies wie derzeit nicht geschieht, muss es erneuert beziehungsweise transformiert werden“, heißt es im Berliner Aufruf.

24-Stunden-Dienst ist normal

Mit Wohlfühlmusik unterlegt flimmert ein Film über die Leinwand im Saal. Er zeigt, wie Kinder in Hamburg einen Tag lang im Rollstuhl sitzen, um für das Leben mit Behinderung sensibilisiert zu werden. Dann stellt sich die „Interventionistische Linke“ vor: „Ihr kennt uns vielleicht vom Castorschottern oder von Dresden Nazifrei.“ Gastgeberin Barbara Fried von der Luxemburg-Stiftung versucht, eine bündnisfähige Klammer, einen gemeinsamen Nenner zu formulieren, für all diejenigen, die sich hier versammelt haben: „Wir sind alle an unterschiedlichen Ecken desselben Problems tätig.“ Allein, es fehle „an Kraft, Ressourcen, Zeit, Geld“, um für sich und gleichzeitig auch für andere zu sorgen.

Bożena Domańska erzählt ihre Geschichte gleich zwei Mal an diesem Wochenende. Vor zwanzig Jahren kam sie aus Polen nach Deutschland, um hier als Haushaltsangestellte zu arbeiten. Dann zog sie weiter in die Schweiz. Dort arbeitete sie als 24-Stunden-Kraft, bekam von ihrem Pflegedienst dafür sechs Stunden täglich an fünf Tagen in der Woche bezahlt. Alles in allem hatte sie zwei Stunden pro Tag frei, außerdem einen Nachmittag in der Woche.

Als sie statt einer Person zwei Menschen pflegen sollte, brach sie zusammen. Und als sie erfuhr, dass ihr Arbeitgeber 12.000 Franken im Monat abrechnete, sie aber nur 3.000 davon erhielt, führte sie die erste Klage einer Care-Migrantin in der Schweiz – und gewann. Applaus, Jubel, im Saal geht eine Faust nach oben. In der Schweiz ist das Thema „Care-Arbeit“ jetzt sichtbar, ein gewerkschaftliches Pflegenetzwerk kümmert sich um die Anliegen der Care-Migrantinnen. Ein Vorbild, auch für Berlin. Schon beim Abendessen wird in kleinen Gruppen darüber gesprochen, wie eine „Care-Economy“ aussehen könnte, in der nicht mehr Profit, sondern die Bedürfnisse der Menschen im Zentrum stehen.

Am nächsten Tag dann: Workshops. Etwa zum Thema Wohnen. Die Mietgemeinschaft Kotti & Co hat in einen Seminarraum geladen, etwa 60 Menschen nehmen teil. Die Probleme, das wird schnell klar, sind in Berlin, Leipzig, Marburg, Frankfurt die gleichen. „Privatisierung“, „Homogenisierung der Kieze“ lauten die Schlagworte. Als eine Unterstützerin der Lampedusa-Flüchtlinge aus Hamburg spricht, zeigt sich jedoch auch, dass die Betroffenheit ganz unterschiedliche Grade haben kann. Diejenigen, die Politik machten, seien meist weiß und mittelschichtig – wie man auch hier bei der Konferenz wieder sehe. Wenn es um ein „gutes Leben für alle“ gehen solle, müssten sich die Strukturen aber auch für diejenigen öffnen, die sich diese Form des Engagements nicht leisten könnten.

Borussia-Dortmund-Rufe

Keine klaren Antworten, aber viele wichtige und richtige Fragen. Als die rund 500 Menschen der Konferenz diese Fragen auf die Straße tragen wollen, trifft ihr Veränderungswille auf die kalte Berliner Wirklichkeit. Auf Plakate haben sie Sprechblasen gemalt: „Es gibt keine richtige Pflege im Falschen“. Oder: „40-Stunden-Job, 3 Kinder und 1 Pflegefall? Mach doch Yoga!“ Manche tragen das lila Transparent mit dem Care-Revolution-Symbol aus Klobürste, Wischmob und Nudelholz. Andere tragen Krankenhauskittel oder Regenbogen-Staubwedeln. Die Passanten in Berlin-Friedrichshain reagieren mit Stirnrunzeln. Oder, noch schlimmer: mit Häme. Rufen die Demonstrantinnen „One Solution Care-Revolution!“, schallt es von der anderen Straßenseite „Borussia Dortmund!“ zurück, Autos hupen. Das ist bitter. Aber: Wie will man jemandem im Vorbeilaufen die Anliegen der Care Revolution erklären? Noch dazu, wenn die Beteiligten selbst nicht genau wissen, was das eigentlich ist?

Am letzten Tag kommen die Teilnehmerinnen noch mal zu einem eineinhalbstündigen Resolutionsplenum zusammen. Es wird verhandelt, um Formulierungen gestritten. Soll das bedingungslose Grundeinkommen als Forderung mit aufgeführt werden? Muss „der Kapitalismus abgeschafft werden“, wie manche es gern lesen wollen? „Schreiben wir ,Frauen’ oder ,Frauen*’?“ Schließlich einigt sich der nicht mehr ganz so volle Saal auf eine erste Fassung einer Resolution. Geplant ist ein Netzportal, außerdem die Vereinsgründung. Das Ziel ist klar: Die Fragen der Care-Revolution sollen auch in andere Bewegungen hineingetragen werden. Wenn die Zeit dafür nur reicht.

 

Dieser Beitrag erschien in Ausgabe 12/14.

Kommentare (1)

Nil 21.03.2014 | 18:06

Das sind absolut unwürdige Zustände, eine Schande die Demokratie, welche immernoch in Kinderschuhen steckt, statt zu Reifen, erwachsen zu werden. Gute Ideen zu mehr Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit gib es bereits zu Genüge, z. B. hier:

Integrale Politik | Breisacherstrasse 43 | CH 4057 Basel | T +41 61 811 39 49 11.01.2012

INTEGRALE WIRTSCHAFT

Kurzfassung der Positionen

Seit den Siebzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts wurde die Marktwirtschaft stark im Interesse der Profitmaximierung und zugunsten des Finanzsektors ausgebaut. Es entstanden daraus problematische gesellschaftliche Entwicklungen wie die Verarmung der Mittelschichten und das Entstehen von Armut trotz Arbeit. Zudem verschlingt ein nicht nach ökologischen Kriterien reguliertes Wirtschaftswachstum die Ressourcen der Erde.

Vision

Wirtschaften dient der Erfüllung des Lebens und ist nicht Selbstzweck. Die entwicklungspolitischen Ziele der Wirtschaft (die derzeit auf Gewinnmaximierung und Massenkonsum ausgerichtet sind) richten sich vermehrt auf die Selbstentfaltung jedes Einzelnen und das Wohlergehen der Gesellschaft und unserer Erde.

Ziel

Integrale Politik möchte den Wunsch nach persönlicher Freiheit mit der Verantwortung für das Gemeinwohl vereinen:

· Der Markt findet ein neues Gleichgewicht zwischen Konkurrenz und Kooperation und orientiert sich neu am Ziel des Gemeinwohls und einer positiven Mitweltbilanz.

· Wirtschaftsentwicklung und Selbstverwirklichung des Menschen basieren beide auf qualitativem Wachstum. Damit nimmt der Verbrauch an nicht erneuerbaren Ressourcen ab und es steigen der Respekt gegenüber ökologischen Aspekten und das Interesse an nicht materiellen Ressourcen.

· Die neue Wirtschaft verhält sich konstruktiv, das heisst verantwortungsvoll gegenüber allen Menschen und der gesamten Mitwelt, qualitätsbewusst, kooperativ und kreativ.

Eine Wirtschaft im Dienst

der Welt –

durch inneres Wachstum

der Menschen

Die Wirtschaftsepoche, wie sie sich seit der industriellen Revolution bis heute entwickelt hat, geht ihrem Ende entgegen. Die Anforderungen an Produktivität und Wachstum entsprechen nicht mehr den heutigen oder künftigen menschlichen Bedürfnissen und den Herausforderungen unserer Mitwelt. Die Wirtschaft wird ihre Aktivitäten in den Dienst der menschlichen Gemeinschaft und unseres Planeten stellen. Die Wirtschaft wird so zu einer wichtigen Grundlage zur Schaffung einer neuen Gesellschaft.

Konkrete Vorschläge

1. Förderung von Unternehmen mit Gemeinwohlbilanzen

Wir unterstützen Firmen und Organisationen, die nach ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien geführt werden. Wir tun das durch aktive Förderung pionierhafter Initiativen, mit innovativen Bildungsprogrammen und interdisziplinären Forschungsprojekten. Die Triple-Bottom-Line (Planet, People, Profit) kann helfen, den Sozial- und Umweltbeitrag einer Firma zu messen.

2. Entschleunigung der virtuellen Märkte

Haltefristen für Wertpapiere und Finanzprodukte, Besteuerung von Finanztransaktionen (inspiriert durch die Tobin-Steuer) sowie Alternativen zum Zinssystem könnten helfen, eine neue Spekulationsblase zu vermeiden.

3. Banken dienen wieder der Realwirtschaft

Statt der Ausrichtung auf Vermögensverwaltung und Investment banking werden Banken wieder ihrem ursprünglichen Zweck dienen, nämlich mit Kreditvergabe und Dienstleistungen als Wertaufbewahrungsinstitute den Unternehmen der Realwirtschaft zur Verfügung stehen.

4. Lenkungsmassnahmen für nachhaltiges Wirtschaften

Die Preise beinhalten externe Sozial- und Umweltkosten (Internalisierung der Kosten). Ökologische Technologien und erneuerbare Energien werden finanziell und mit Steuererleichterungen gefördert. Giftstoffe und Verschmutzungen werden limitiert und ersetzt.

5. Höhere Konsumsteuern vermindern die Arbeitsbesteuerung

Eine gezielte Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Güter und Dienstleistungen mit einer negativen Sozial- und Umweltbilanz erlaubt eine Entlastung der Einkommenssteuer. Damit werden sowohl ein verantwortungsvollerer Konsum als auch die unternehmerische Kreativität gefördert.

6. Wir sorgen uns gemeinsam um Wasser, Erde und Luft

Die Sicherstellung einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen ist entscheidend zur Erhaltung einer lebenswerten Schweiz und einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Dazu müssen wir, – die Gesellschaft –, uns gemeinsam um die natürlichen Ressourcen kümmern können. Wir möchten diesbezüglich in Betracht ziehen, den privaten Grundbesitz durch ein langfristiges Nutzungs- und Pachtrecht zu ersetzen, das vererbt werden kann.

Mögliche längerfristige Lösungsansätze

· Zur Sicherung der Existenz aller Bürger schlagen wir ein garantiertes Grundeinkommen vor.

· Wir möchten, dass der Begriff «Arbeit» um sämtliche Aktivitäten, die dem Gemeinwohl und der ganzheitlichen Entwicklung des Individuums dienen, erweitert wird.

· Die Einführung von Mindest- und Höchsteinkommen in einem Betrieb und die Beschränkung des Gesamteinkommens pro Bürger schafft eine grössere soziale Gerechtigkeit. Durch diese Verminderung der Einkommensunterschiede wird eine ausgeglichenere Wertschätzung der Arbeitsleistung erreicht.

· Neue Bewertungsmassstäbe (z.B. die Gemeinwohlbilanz) erfordern ein neues Verständnis der Unternehmensführung: Unternehmen werden nach ethischen, sozialen und nachhaltigen Grundsätzen ökonomisch – effizient und effektiv geführt.

· Forschung orientiert sich an inter- und transdisziplinären Lösungsansätzen für eine nachhaltige Gesellschaft.

· Eine Verringerung der Vermögensunterschiede durch entsprechende Änderungen der Vererbungskultur und der Erbgesetze und die Beschränkung der direkten Erbschaft auf ein angemessenes Maximum wird zu einer Erhöhung der Chancengleichheit führen. Ein noch zu definierender Erbenfond könnte geschaffen werden.

Wir freuen uns auf weitere Ideen und Initiativen dazu

Integrale Politik | Breisacherstrasse 43 | CH 4057 Basel | T +41 61 811 39 49 27.04.2011

INTEGRALE ERZIEHUNG

UND BILDUNG

Kurzfassung der Positionen

Dank der Vielfalt privater und öffentlicher Schulen wird es möglich, die überholten Aspekte des heutigen Schulsystems wie Schülerselektion, Konkurrenzverhalten, Leistungsdruck und Kontrolle zu verkleinern und bewusstseinsbildende Themen zu vergrössern. Die obligatorische Schule wird ersetzt durch eine obligatorische Bildung.

Vision

Ein integrales Bildungswesen basiert auf dem grundlegenden Wissen um die Verbundenheit allen Lebens. Es strebt die Entwicklung aller Menschen zur Intelligenz des Herzens an, indem alle Potenziale des Menschen, seine körperlichen, emotionalen, rational-intellektuellen und intuitiv-spirituellen gleichwertig gefördert und gefordert werden. Dies schafft den Raum für eine ganzheitliche Entfaltung zum Wohl des Einzelnen, der ganzen Menschheit, aller Lebewesen und der Erde.

Bildung ist eine Herausforderung für die ganze Gesellschaft

Ein integrales Bildungswesen zeichnet sich aus

·durch eine wohlwollende Haltung gegenüber den jungen Menschen, die mit grosser Achtsamkeit beim Aufbau ihrer Beziehung zur Welt begleitet werden

·durch die Ermunterung, die individuellen Fähigkeiten zu entwickeln und die je einzigartigen Berufungen zu leben und dadurch ihren Beitrag zum Wohlergehen der Gesellschaft zu leisten

·durch die Berücksichtigung aller Aspekte des menschlichen Lebens, z.B. die Bewusstseinsentwicklung, die Herausforderung der Elternschaft, die Komplexität der menschlichen Beziehungen, das Verhältnis zu Tod und Sterben

·durch Unterstützung und Sensibilisierung der Eltern für ihre erzieherischen Aufgaben

·durch die Verbesserung der Kontakte zwischen den Generationen in Unternehmen und geeigneten Bildungseinrichtungen wodurch die Übertragung der Erfahrungen der Älteren auf die jüngere Generation gewährleistet wird

Ethisch verantwortlich für

die Erde sorgen –

mit ganzheitlich entfalteten

Menschen

Hauptaspekte eines integralen Bildungswesens

1. Die neuen Bildungsinhalte

Die neuen Bildungsinhalte orientieren sich vor allem:

·nach dem individuellen Lebenskontext und der persönlichen Motivation des Schülers

·nach der Vieldimensionalität des menschlichen Seins, die gleichzeitig die biologischen, psychischen, historischen, kulturellen, spirituellen und sozialen Aspekte umfasst und alle ihre Beziehungen untereinander

·nach einem systemischen Wissen, das fähig ist, die Bedürfnisse der Gesellschaft und der Erde zu erfassen

·nach ethischen Grundsätzen, die noch zu definieren sind

2. Die Anforderungen an die Forschung

Die Forschung auf Universitätsniveau definiert sich neu, indem sie interdisziplinäre und holistische Methoden entwickelt, die Evolution unserer natürlichen, sozialen und kulturellen Mitwelt berücksichtigt. Forschung beschränkt sich aber nicht nur auf die Universitäten, Forschung wird schon in der Jugend betrieben.

3. Das Bewertungssystem im Bildungswesen

Die Bewertung der Bildungsfortschritte ist je nach Altersstufe verschieden:

·Schulkinder werden in ihrer Entwicklung begleitet, indem mit ihnen Gespräche in Anwesenheit von Eltern und Lehrern geführt werden.

·Mittelschüler erhalten Bewertungen bezüglich ihrer Kompetenzen und Hinweise auf ihre persönlichen Potenziale.

·In höheren Schulen und Bildungsangeboten für Erwachsene erfolgt die Bewertung gemäss einem europäischen Punktesystem.

4. Die Organisation des Bildungswesens

Die Kantone und die Ausbildungsstätten erhalten die maximal mögliche Freiheit im Rahmen eines eidgenössischen Bildungsregulativs, das die Mobilität zwischen den Kantonen und den verschiedenen Schulmodellen sicherstellt und Minimalanforderungen definiert. Die Verbindungen zwischen Hochschulen, Berufsschulen und der Arbeitswelt entwickeln sich immer mehr. Beide Welten bereichern sich so gegenseitig.

Die ersten Schritte

1.Wir streben eine Grundschule an, deren Selektions- und Bewertungskriterien durch stärkere persönliche Begleitung ergänzt werden und die mehr Rücksicht nehmen auf das individuelle Potenzial des Schülers.

2.Wir unterstützen die Revision des Plans HarmoS in dem Sinn, dass sowohl für Lehrer wie für Schüler ein freier und leichter Übertritt zwischen den verschiedenen Schulsystemen ermöglicht wird.

3.Wir begrüssen die Schaffung und Anerkennung ganz verschiedener öffentlicher und privater Grundschulangeboten und befürworten die Freiheit der Schulwahl für alle.

4.Wir unterstützen Institutionen und pädagogische Initiativen, die Pionierarbeit leisten.

5.Wir helfen mit bei der Vernetzung des Bildungswesens, damit allen Interessierten die Informationen bezüglich neuer Erkenntnisse im Bildungswesen weltweit zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns auf weitere Ideen und Initiativen dazu.