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RE: Als die Flüsse schäumten | 29.12.2012 | 11:49

sehr schöner Beitrag, dafür vielen Dank!

Bei uns (Erzgebirgskamm) hieß die Dreckluft "Böhmischer Nebel". Es stank dann immer nach faulen Eiern. In das kleine Flüsschen, das durch den Ort fließt, wurde das Abwasser ausdem örtlichen Walzwerk vermutlich mehr oder weniger ungefiltert eingeleitet. Das Wasser sah aus wie die berücktigte "Vita Cola" - der Geschmack war wahrscheinlich auch ähnlich.

Wirklich, wer dieses beschissene kleine Drecksland in der Rückschau verteidigt, wie dieser Pittiplatsch oben, hat entweder ein Rad ab oder war in der Zone selber Polit-Krimineller.

RE: Böse Konzerne | 08.12.2012 | 22:42

Haben Sie irgendwann in einem früheren Leben mal eine Kaderschulung mitgemacht? Hört sich so an.

"Reaktorbreennsäber" ist übrigens ein wirklich schönes Wort (keine Panik, ich weiß dass das vom schnellen Tippen kommt)

RE: Böse Konzerne | 08.12.2012 | 22:38

das ist ein interessanter Gedanke! Klar, man kann solche Filme/Bücher als moderne Märchen auffassen... So habe ich das noch nie betrachtet

RE: Klimawandel als Marktversagen | 07.12.2012 | 12:07

der Zusammenhang zwischen Leoniberalismus und dem anderen Quark scheint mir etwas konstruiert zu sein. Ich würde eher denken, dass Öl, Gas und Kohle deswegen immer noch so gut im Rennen sind, weil eine große Mehrheit der Menschen das so will. Kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Die Aufforderung, den Gürtel JETZT enger zu schnallen, damit die ZUkunft umso strahlender wird, haben die Leute vielleicht einmal zu oft gehört. Und die Katastrophe du jour wird irgendwann, vermutlich recht bald, durch eine neue, noch aufregendere Katastrophe abgelöst werden.

RE: Wie soll die RAF im Gedächtnis bleiben? | 05.12.2012 | 22:52

das ist ein sehr vernünftiger, angenehmer Kommentar. wollte ich nur noch schnell sagen.

RE: Wie soll die RAF im Gedächtnis bleiben? | 05.12.2012 | 22:45

hoppla, lese ich da gekränkte Eitelkeit heraus? klar, ich kann mir gut vorstellen, angesichts mancher Ihrer Beiträge hier, dass eine Mörderbande, die von den JUngs in der Normannenstraße geführt wurde und in brüderlicher Eintracht mit der Fatah die Eliminierung des imperialistischen Weltjudentums zum Ziel hatte, eine gewisse Faszination auf Sie ausübt. Aber wo genau ist da nochmal der Unterschied zu Nazis, deren feuchte Träume der "NSU" bedient hat? Ich meine so in moralischer Hinsicht?

RE: Um der Staatsräson willen | 05.12.2012 | 19:50

Hier mal ein paar Zitate arabischer Politiker vor dem Sechstagekrieg (aus Wikipedia):

Syriens Präsident Nureddin Mustafa al-Atassi am 22. Mai 1966:
„Wir wollen einen totalen Krieg ohne Einschränkungen, einen Krieg, der die zionistische Basis zerstören wird.“

Am 20. Mai 1967 verkündete Hafiz al-Assad, damals syrischer Verteidigungsminister und späterer Staatschef:
„Unsere Streitkräfte sind nun voll bereit […] dem Akt der Befreiung den Anstoß zu geben und die zionistische Anwesenheit im arabischen Heimatland in die Luft zu jagen. Ich als Militär glaube, dass die Zeit gekommen ist, den Vernichtungskrieg zu führen.“

Am 27. Mai 1967, kurz vor Kriegsausbruch verkündete Gamal Abdel Nasser, der Präsident Ägyptens:
„Unser grundlegendes Ziel ist die Vernichtung Israels. Das arabische Volk will kämpfen.

Sie werden jetzt vermutlich sagen, dass das ja alles gar nicht so gemeint war, wie ja auch die öffentlich geäußerten Vernichtungsfantasien der iranischen Mullahs nur auf Fehlübersetzungen beruhen, gell?

RE: Um der Staatsräson willen | 05.12.2012 | 13:55

Die Palästinenser hätten bereits 1948 ihren eigenen Staat haben können. Sie haben es aber vorgezogen, zusammen mit ihren "arabischen Brüdern" über das neu gegründete Israel herzufallen (und sich dabei eine blutige Nase geholt). 1967 bot sich ihnen eine neue Chance - wiederum haben sie sich für Krieg und Terror entschieden. Seit 1948 ist Israel viermal von seinen Nachbarn überfallen worden, viermal hat es sich erfolgreich verteidigt und dabei Landgewinne erzielt. Meines Wissens sieht das Völkerrecht vor, dass Land, welches in einem Verteidigungskrieg erorbert wurde, rechtmäßig dem Eroberer gehört (deswegen ist Königsberg heute russisch). Dennoch haben die Israelis das eroberte Land zu einem Gutteil zurückgegeben - und dafür abgesehen von dem mittlerweile brüchigen Frieden mit Ägypten wieder nur Haß und Terror geerntet. Wieso um alles in der Welt sollte Israel angesichts dieser historischen Erfahrungen überhaupt noch irgendwelche Zugeständnisse machen.

Und noch etwas: In Israel leben meines Wissens 1,5 Mill. Araber/Palästinenser. Warum sollen dann keine Juden in den "Palästinensergebieten" leben (Siedlungen). Soll ein möglicher Staat Palästina judenrein sein?

RE: Wie soll die RAF im Gedächtnis bleiben? | 04.12.2012 | 20:41

"Geben Sie nicht mir die Schuld für diese Inanspruchnahmen unserer „Meinungsfreiheit (leider?)“, um mit Freddy Schlimm zu sprechen. Man muß es sich zu erklären versuchen. Ich sehe jedenfalls nicht, warum ich nicht darauf hinweisen sollte."

So war es gar nicht gemeint. Ich wollte nur mein Unverstädnis darüber ausdrücken, dass es - wenn Sie recht haben, was ich nicht so genau weiß - hierzulande kein Konsens sein soll, dass die RAF nichts weiter als eine Mörderbande war. INteressant auch, dass viele Leute die RAF so faszinierend zu finden scheinen (sogar zu KUnstwerken inspiriert sie, wie Sie schreiben) . Was soll an diesen außer Rand und Band geratenen Kleinbürgern faszinierend sein?