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lilar unterstützt urbanes gärtnern für Kinder, an Schulen für Erwachsene und am Arbeitsplatz! Es gibt so viele Möglichkeiten!
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RE: Die grüne Guerilla | 03.10.2012 | 15:04

Wie ich sehe gibt es einige interessante Diskusionsstandpunkte zum Thema Gärtnern in der Stadt. Was ich aber eigentlich neben dem Ansatz, die Fläche zum Gärtnern zu nutzen, viel spannender finde: Hier werden plötzlich Orte wahrgenommen, die meist temporär in einer Nutzungsgrauzone liegen. Es ist eine erste und gute Möglichkeit, diese Flächen zum Anbau von Gemüse zu nutzen, aber vielleicht kommen den Stadtbewohnern mit der Zeit nochmal andere Ideen. Vielleicht sind die urban gardening Projekte wie grüne Keinzellen, die sich immer weiter verbreiten und zu Spielplätzen, Grillwiesen, Kunstparks etc. mutieren? Wie ich finde ist das eine sehr interessante Entwicklung!

Wie wäre es zum Beispiel, wenn es neben den bestehenden Netzwerken der bereits existierenden urbane gardening Initativen, Vereinen und Organisationen interaktive Karten von Brachflächen geben würde? Vielleicht nach dem Prinzip von Mundraub: interaktiv, so dass jeder seine persönlichen Beobachtungen miteinbringen kann. Die Nutzung ist dann nicht festgelegt, die Städter, die nicht Gärtnern wollen, inszenieren hier vielleicht ein Nachbarschaftsfest? Neue Orte wahrzunehmen und Ideen zu entwickeln, dafür steht für mich die urban gardening Bewegung.