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"Manchmal ist auch was egal" Max Goldt
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RE: Im falschen Verhältnis | 08.01.2012 | 17:58

Es ist doch auch oft noch so dass Männer mehr verdienen und eine steilere Karriere machen können, rein statistisch. Zudem suchen wir Frauen uns auch gerne einen etwas größeren, älteren uns wirtschaftlich etwas überlegenen Mann aus.

Deswegen fällt es einem Mann eventuell leichter großzügig zu sein? Allerdings nur in einem Kulturell alternativen Umfeld ansonsten steht der Macho-Faktor im Weg.

Helen ist eben eine Frau und kein Mann. Hat es etwas damit zu tun?

Aber abgesehen davon geht es hier nicht nur um Dreieck sondern auch um 2 Jahre lügen. Das kann man sicher schwer überwinden, egal zu welchem Thema.

RE: Ohne Speck, bitte | 05.12.2011 | 11:00

Zum Thema Zitate...
Monty Python. Der Tanz im Nirgendwo/Universum, der kommt auch zum Thema Organspende bei "der Sinn des Lebens" vor. Ist dort aber auch witzig.

RE: Ohne Speck, bitte | 05.12.2011 | 10:51

Es ist so ein bisschen wie wenn ein Freund sturz besoffen ohne Talent auf die Karaoke Bühne kraxelt.
Da singt er dann und man weiss nicht ob das jetzt so peinlich ist wie man grade denkt. Und in dem Moment in dem er über sich selbst lacht, weiss man dann dass alles gut ist.
Es ist einfach nur witzig. Dieser Humor hat aber gefehlt.

RE: 90 Euro im Schnitt | 05.12.2011 | 10:19

"warum soll man jetzt bitte bei termin- und jobverweigernden Hartz-IV-Empfängern die Samthandschuhe anziehen?"

Nur weil er einen Termin versäumt wird Ihm das Existens-Minimum gekürtzt? Er hat also Probleme zu Existieren weil er einen Termin verpasst?

Da braucht es keine Samthandschuhe, da braucht es Menschlichkeit.

Wegen ein par Menschen die eventuell bescheissen muss man doch nicht eine ganze Gruppe dermaßen saktionieren.

Und Menschen die Jobs verweigern in denen Sie schlecht behandelt werden verstehe ich auch. Ich finde auch die Job Center dürfen die Menschen nicht diesen Arbeitgeben in die Arme treiben.

RE: 90 Euro im Schnitt | 05.12.2011 | 10:06

"Ohne die Sanktionen müsste man Leute mit wieder besseren Arbeitsbedingungen anlocken. "

Und man wüsste als Arbeitgeber dass die Menschen gerne Arbeiten.

Es würde nicht notwendigerweise mehr Kosten. Je nach Model, hätte aber nicht jeder mehr Geld, nur die Ärmsten.

"Das aber widerspricht dem Grundsatz, nationale Arbeiterklassen in einen ruinösen Lohnkrieges zum Vorteil des internationalen Kapitales zu zwingen. " Ja.

Und jeder von uns müsste sich fragen ob es sinnvoll ist was er mit seiner Erwerbsarbeit tut.

Es ist schon sehr weit vorne... Da kommt nicht jeder mit.

RE: 90 Euro im Schnitt | 04.12.2011 | 17:52

Soweit ich das einschätzen kann leiden die Menschen mehr noch als unter den Sanktionen, unter der Stigmatisierung und an ihrer eingeredeten Nutzlosigkeit.

Warum sind die Menschen bereit so viele unbezahlte Praktika zu machen, engagieren sich caritativ oder arbeiten in Kunst und Musik für einen Hungerlohn?

Reiche Eltern für Alle!

Und wer solche nicht hat soll das Quasi-Grundeinkommen Harz-4 bekommen, bedingungslos. Das kann sich Deutschland leisten, finde ich.

RE: Wo die braven Leute wohnen | 18.11.2011 | 12:09

Ich kann sehr gut folgen. Danke für diesen Artikel. Allerdings frage ich mich ob das Ganze auch ein Kinder/Eltern/Familie Thema ist.
Ein Selbstverwirklichung versus Gemeinschaft Thema? Haben wir nicht ein Problem mit dem Kinder haben? Die meisten platteren Anfeindungen beziehen sich auf das Stillen auf Kinderwägen, teures Holzspielzeug und die Bio-Branche. Der Affekt solcher Anfeindungen scheint eine Mischung aus Neid, Angst und schlechtem Gewissen zu sein, dass die im Prenzlauerberg was richtig machen.
Der Prenzlauerberg ist homogen,reich und eine Komfort Zone in der nicht mehr viel neues passiert. Aber wer will das verübeln? Ich gönne es jedem der dort glücklich ist. Aber liebe Prenzlauerberger, früher hatten wir das Reihenhaus den Jägerzaun und die Gartenzwerge über die wir lästern konnten. Die Welt dreht sich weiter unsere niederen Läster-Bedürfnisse müssen befriedigt werden. Jetzt ist es halt Altbauwohnung am Kollwitzplatz, HohoHolzspielzeug und Bionade über die Alle sich gerne lustig machen. Reinad Grebes Lieder sind doch sehr amüsant?

RE: Das Wagnis Leben | 20.10.2011 | 19:24

Sehr wahr und doch nicht einfach. Auf eine Platzwunde konnte ich es bei meiner Tochter immer ankommen lassen. Für einen gebrochenen Arm bin ich wohl nicht mutig genug.

Meine Tochter hat sich im alter von etwa 5-8 alle unsere Platzwunden und Unfallgeschichten erzählen lassen.
Wohlig gegruselt und elektrisiert hat sie zugehört als wir immer wieder erzählen mussten wie wir in Scherben gefallen sind oder auf Zäunen gelandet sind oder in brennesseln etc.

"erzähle eine scheckliche Geschichte mit Blut" immer wieder hörten wir das.

sie hat mitlerweile die obligatorische Platzwunde am Kinn, genau wie ich.

Ich lasse Sie machen –

...und drehe innerlich durch wenn ich mal nicht weiss wo genau sie ist. Innerlich.