RE: Kann ich da noch einkaufen? | 22.02.2013 | 14:37

Peter Patent hat recht: Der Versuch, den Kapitalisten mit ihren eigenen Waffen entgegenzutreten ist eine Aufgabe, die nicht einmal als Fulltime-Job zu erledigen ist. Noch viel weniger durch den sogenannten "aufgeklärten Konsumenten", der dann für den kurzen Einkauf nach Feierabend (um rechtzeitig das Essen für die Familie auf den Tisch stellen zu können) mindestens 10mal solange braucht. Woduch sich das Essen mit der Familie dann wohl erledigt hat...

Der einzige Weg ist: Stärkung der Arbeitnehmer und Schaffung gesetzlicher Mindestanforderungen inklusive der dazu benötigten Kontrollmechanismen (wie z.B. Steuerfahnder).

RE: Kann ich da noch einkaufen? | 22.02.2013 | 13:13

Dass in den Gewerkschaften ein erheblicher Modernisierungsbedarf herrscht macht sie noch nicht zu Anachronismen.

Die Idee des freien Marktes und der Verweis auf die einzelne, persönliche Verantwortung und auf die Legende vom "eigenen Glückes Schmied" ist der wahre Anachronismus. Das ist der wahre Rücksturz in eine Manchesterkapitalismus-Ideologie von vorvorgestern, deren Ergebnis nur in einer generellen Prekarität bestehen kann und uns in den Zustand von Schwellenländern zurückversetzt.

Einzig seine unbegrenzte Macht lässt den freien Markt modern erscheinen. Grenzen sind also dringend nötig. Und alles, was hilft diese wieder zu etablieren - auch Gewerkschaften - ist zu begrüßen.

RE: Kann ich da noch einkaufen? | 21.02.2013 | 17:27

@Peter Patent: Den oben gemachten Äußerungen ist voll inhaltlich zuzustimmen! Man sollte a) in die Gewerkschaft eintreten (und wenn auch nur als "Fördermitglied") und b) mal eine andere Partei wählen als immer nur die einschlägig bekannten Täter, welche Hartz4, Rentenkürzung67, maximalen Waffenhandel und Militäreinsätze allüberall befürworten.

Aber leider gibts ja keine Partei, die das alles abschaffen will. Das will ja nur die LINKE und die kann man nicht wählen, weil dann der rechte Arm abfällt und der Kommunismus sämtlichen Arbeitern ihre Villen im Tessin wegnimmt. Das hat die SPD früher auch gemacht!

RE: PeerBlöd – Scheitern auf sozialdemokratisch | 12.02.2013 | 14:19

Am 22. September wird Steinbrück zur ersten echten Hoffnung der Arbeiterpartei - wenn er scheitert.