RE: Zweierlei Maß | 28.05.2021 | 07:22

Lauterbach war der Kopf hinter den fallpauschalen und sass eine Zeit im Vorstand einer privaten Krankenhaus Gesellschaft. Ausserdem gibt es noch einen Skandal bei dem ihm auch tote egal waren für den Profit. Und für manche Politiker ist er der faulste Abgeordnete den sie kennen.

https://gewerkschaftsforum.de/karl-lauterbach-trotz-lipobay-skandal-berater-der-deutschen-regierung-skandale-und-fehlverhalten/

https://m.youtube.com/watch?v=gvLcm9W7zMY&feature=youtu.be

Bei der Baerbock frage ich mich, ob ihr Erfolg in der Partei eventuell damit zusammenhängt, dass ihr Mann erfolgreiche spendenaquise betrieben hat und in seiner Funktion als »Head of Division Corporate Contacts / Fundraising« für die »Grünen« die Spenden erhöht hat. Was ja auch nötig war, wie hier der Spiegel schön recherchiert hat.

Die zusatzeinkünfte deuten jedenfalls darauhin das nicht ihre Funktion als "Frau" ihr den posten gebracht hat, sindern eventuell eher der schnöde mammon. Da aber die Politik sich immer mehr amerikanisiert und sich mit der EU eine endlose Geldquelle geschaffen hat, wird dies auf zukünftige Kandidatenkür keinen Einfluss haben. Nicht umsonst ist an der Spitze Europas die grossmeisterin des Lobbyismus angekommen. Wenn auch von einer anderen Partei.

Lässt uns die Frauen Preisen!

RE: Neue Berliner Freiheit? | 24.05.2021 | 09:45

Es ist eigentlich ganz einfach. Alle Menschen werden zu kranken und virenverbreiter deklariert. Und jeder hat nun die Pflicht zu beweisen, dass das nicht stimmt. Eine Umkehrung auf jeder ebene von allem was bisher galt.

Nicht mehr wir selbst treffen Entscheidungen über unser Leben, sondern der Staat.

RE: Malochen für das Gleichgewicht | 04.05.2021 | 06:49

Mein Eindruck ist das der Begriff bullshit Jobs nicht der Definition von Graeber entspricht. Diese sind gut bezahlte sinnlose Kontroll- oder Adminstrative Positionen in der Betriebhierarchie unterhalb des Managment. Deren entstehen nicht unbedingt von marktwirtschaftlichen Dingen abhängen.

https://www.zeit.de/arbeit/2018-09/bullshit-jobs-david-graeber-buch-aufsicht-vorgesetzte-rezension

Und ob Freizeit ein lebensinhalt ist, der Menschen zufrieden macht, mag den einen oder anderem überzeugen, ich kenne viele die aufgrund zu viel Freizeit psychisch krank werden oder sind.

Überhaupt wirkt das ganze nicht zu Ende gedacht. Die Seite die den Mehrwert produziert ist heute überwiegend in Asien oder Südeuropa tätig. Wer hierzulande in der Produktion tätig Ist, hat oft eine erfüllenden und recht gut bezahlte Arbeit. Die echte maloche hierzulande sollen importierte Arbeiter machen. Um den lebensluxus der Generation FFF zu bieten. Sei es der warenversand der Produkte die von weit her kommen, die Entsorgung der bestellten Waren. Fast die komplette Nahrungsmittelproduktion und die eigentlich für jeden sichtbare Bautätigkeit.

Das alles baut auf ein kapitalsystem auf, das dafür sorgt das alle Gewinne in Europa und in den USA bleiben werden. Daran ändert auch die Erhöhung der Geldmenge nicht.

RE: Ab in die Produktion mit euch! | 30.04.2021 | 07:40

Abgesehen von der unfähigkeit mit Ironie umzugehen und zu verstehen, wundere ich mich über immer wieder kehrende mandras die weder belegt sind, wie z.b. tausende beatmete intensivpatienten und das ignorieren darüber das wir nicht erfahren wer da als Toter gezählt wird und vor allem warum die in Anbetracht der Massnahmen die anstecken konnten?

Es wird also nur mit Strohmänner und dem Glauben argumentiert. Wie seit einem Jahr. Das in Wirklichkeit die zahlen der beatmenten Patienten in den Krankenhäuser 2020 niedriger waren als 2019 zeigt das diese pandemie nicht viel Effekte auf das gesundheitsystem hat.

Volle Intensivstationen sind erwünscht und gesetzlich vorgeschrieben, wenn das kh wirtschaftlich arbeiten will.

Darauf hinweisen dass diese zweifelhaften Massnahmen auch andere Schäden verursacht ist das mindeste. Jetzt fehlt noch, dass endlich klar wird das sie auch nichts nützen.

RE: #allesdichtmachen | 24.04.2021 | 07:36

Erstaunliche Reaktionen darauf, dass Menschen such wagen ihre Sicht künstlerisch darzustellen. Aber um so offensichtlicher die Art und Weise wie man heute auf solche "falsche" Meinungen reagiert.

Das ist die Politik die man wohl als"weiblicher" beschreiben kann. Die Delinquenten bekommen Standpauken und Strafen, die an Erziehungsmethoden vieler Mütter erinnern wenn sie autoritär sein wollen.

Da sollen aus der Luft geholte Vergleiche und Szenarien zeigen wie moralisch unzweifelhaft man selbst ist. Und dann wird erpresst, weil man kann das böse Kind ja nicht schlagen. Tachengeldentzug, fernsehverbot oder hausarrest wer kennt sie nicht die züchtigungen mit denen die Kinder gefügig gemacht werden.

Das die Zerstörung des persönlichen Umfeld heute durchaus zum Ziel der öffentlichen Medien gehört, darf gerade Robert Cibis erfahren, der es gewagt hat über die anderen Meinungen zu berichten und sogar einen Film gemacht hat.

Ob solche Kampagnen ein Teil einer demokratischen Gesellschaft sein sollten halte ich für zweifelhaft. Aber wenn ich die Reaktionen sehe, ist es wohl besser sich unterzuordnen und feige einzureihen in die Reihe: Niemand sollte etwas anderes denken als wir!

RE: Im Teufelskreis der Pappkameraden | 17.04.2021 | 18:22

"Konkrete Politiken, die die soziale Durchmischung von Stadtteilen erhöhen, mehr Auszubildende und Studierende aus solchen (meist stark migrantisch geprägten) Stadtteilen anwerben, Nachteile von Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund im Bildungssystem oder auf dem Arbeitsmarkt bekämpfen .. "

Das ist nicht die Aufgabe von "konkreter" Politik, bestenfalls einer Kommunalpolitik wenn die Kommune noch im Wohnungsmarkt genug Spielraum hat. Allein die zweifelhaften Definitionen von vermeintlichen Nachteilen (Gender Gap) sind schon diese Konstrukte, die eine Linke Partei unfähig machen Forderugnen zu stellen, für die Menschen die durch ihre Arbeit ihren Lebensunterhalt verdienen wollen. Dann kommt am Schluss wie bei den Gewerkschaften so ein Unsinn eaus, wie eine Frauenquote in DAX Vorständen, als ob das irgendeinen Arbeitnehmer interessiert, wieviele Frauen gegen ihre Interessen sind.

Wagenknecht hat in ihrem Buch ein schönes Beispiel genannt. Da hat sich eine hetzende Twittergemeinde im Einklang mit Politikern, die sich als Links begreifen, über den Begriff Zigeunersoße echauffiert und Unilever/Kühne dazu gebracht diesen nicht mehr zu benutzen. Die Lohnkürzungen der Arbeiter, die diese Sosse herstellen, war niemanden eine Aufregung Wert.

Genau das sind die wichtigen Punkte in diesem - wie der Autor denkt - "extrem schwachen" Buch, dass sich eine Linke Bewegung entwickelt hat, deren Forderungen sich völlig von den Problemen der Betroffenen losgelöst hat und ihrem Furor für Dinge einsetzt, die die wenigsten wirklich interessieren.

Und wenn es dann um konkrete Forderugen geht, wie Politik sich ändern muss, damit keine Kriege und Ausbeutung auf Kosten der Menschen stattfindet, kommt ausser einer "Seebrücke" nicht viel dabei raus.

Aktuell finanzieren wir für fast 7 Milliarden einen neuen Militäreinsatz, mit dem unsere Interessen in afrikanischen Ländern erkämpft wird. http://www.imi-online.de/2021/04/06/mosambik-eu-einsatz-und-fluessiggas/

Und das die Militarisierung der EU durch die Biden Administration massiv voran getrieben wird, läßt sich aktuell in der Ukraine beobachten, wo alles auf einen heissen Krieg hinausläuft, in dem die EU mit hineingezogen werden soll.

RE: Auch in der Krise steigen die Gewinne | 13.04.2021 | 08:46

Hier wird viel philosophiert und theoretisiert, aber die Sicht auf die Menschen fehlt völlig. Arbeitsteilung und Warenwirtschaft macht unser Leben überhaupt möglich. Dazu kommen Entwicklungen die für uns alle selbstverständlich sind. Diese haben auch in dem System des bösen Kapitalismus zu einer Verbesserung der Lebenssituation aller Menschen geführt.

Wie weit dies in Fragen einer Gerechtigkeit verbessert werden kann, ist sicher diskussionswürdig. Aber das sollte aus dem Bewusstsein für die Lebensumstände der Mehrheit der Menschen geschehen und vor allem auch klar definieren an wen sie sich richtet und vor allem, was denn nun verändert werden soll?

Sich nur an irgendwelchen Thesen und skandalen zu orientieren, wird keinen Kaufmann beeindrucken. Wer einschränken will, muss auch sagen zu welchen Preis. Wer verändern möchte muss denen, die bisher Leistung oder investition erbracht haben, die Alternative zeigen.

Und für mich als Mensch zählt vor allem ob ich mit meiner Arbeit davon ein Leben führen kann, das mir gefällt. Und das kann ich in diesem Leben nur bejahen. Für wen das anders ist, sollte aber auch sagen was er gerne an seinem Leben ändern möchte und sich klar machen ob das auch für andere Sinn macht.

Ich habe heute oft den Eindruck das viele sich vorstellen, der Daimler Boss der Millionen abgreift, ist auf der einen Seite die erstrebenswerte Position. Ohne sich zu fragen wie kommt dieser Mensch dahin was muss er tun dafür. Auf der anderen seite, möchte man aber auch nicht von deren schaffen lassen. Niemand der hier schreibt verzichtet auf Produkte globaler Unternehmer mit solchen Vorständen.

Lebensrealität beinhaltet alle Aspekte unseres Zusammenlebens.

RE: Mittel der Macht | 03.04.2021 | 09:38

Wäre es nicht die Aufgabe von Wissenschaftler oder auch Journalisten die Lügen und Halbwahrheiten der Entscheidungsträger zu betrachten?

Mir kommt diese Fokussierung auf Personen deren Meinung man nicht teilt, so vor als ob es darum Geht, die die macht haben aus der schussbahn zu nehmen.

Oder kurz: welche Bedeutung hat die Meinung von ken jebsen das sie so prominent diskutiert wird?

Meine persönliche Meinung zu ihm ist, dass er mit vielen interessanten Leuten spricht und eine grosse Vielfalt zu Wort kommen lässt.

Das darunter nicht immer die "richtigen" dabei sind, finde ich gut. Aber meinungsvielfalt ist heute kein Wert mehr.

RE: Warum Wolfgang Thierse Unrecht hat | 22.03.2021 | 17:01

Mal unabhängig davon, was man von dieser politische Debatte hält, ist auch ein Blick auf die Interessant, die am lautesten den "Schutz von Minderheiten" propagieren und für welche Politik sie stehen. Diese Soße kommt vor allem aus der SPD und den Grünen, die Erfinder von Hartz 4. Nachdem schon das Sozialpolitische zerstört wurde, kommt jetzt das zwischenmenschliche dran. Um die Menschen gegeneinander zu trieben, muss man einfach möglichst viele "Opfer" finden und möglichst viele Attribute, mit denen diese gruppiert werden.

Früher kämpfte die Linke für Solidarität und kritisierte politische /gesellschaftliche Benachteiligunen von allen. Da man aber nicht mehr sagen soll, wer diese Benachteiligungen will und wem sie nutzen, macht man die Benachteiligten zu stigamitisierten Opfern und bei den Täter kann man das gleiche machen oder noch perfider, es werden die Gewerkschaften benutzt um "Frauenquote" in Vorständen zu fordern.

RE: Mut zum großen Wagnis | 21.03.2021 | 07:49

Und ob die Erfolge beim impfen wirklich durch die Politik von Biden entstanden sind, dürfte auch sehr zweifelhaft sein. Die Vorarbeit dürfte schon zu Zeiten des Vorgängers erfolgt sein. Aber der Wahn hierzulande gegenüber dieser Person lässt keinen neutralen Blick zu. Auch diese auf Teufel komm raus "Biden ist toll"-Sichtweise rührt daher.

Wir leben in einer Zeit der totalen Propaganda, die keine Analysen und Debatten über Ziele, die nicht innerhalb eines strengen Meinungskorridor sind, mehr zulässt.

So muss ein seniler Präsident gefördert von der Rüstungsindustrie als linker Hoffnungsträger gepusht werden.