RE: Kalkulierte Demütigung | 04.09.2016 | 17:56

@ FRO um 15:37

Ihr Wort in Gottes Ohr.

RE: Was nach der Burka kommt | 04.09.2016 | 00:53

Hat das noch niemand bemerkt:

Die etwas dunkelhäutigeren Menschen müssen trotz des Ozonloches nicht unbedingt eine Burka tragen. Tun sie es trotzdem, weil sie ihre Religionsfreiheit wahrnehmen wollen, dann drohen ihnen erhebliche gesundheitliche Gefahren wegen einer mangelhaften Produktion von Vitamin D3 und sie müssen auf ihr Recht zur freien Religionsausübung leider wieder verzichten. Und das sogar , obwohl wir Ihnen dieses Recht in der besten für sie erlebbaren Regierungsformen ausdrücklich garantieren.

Das find ich äußerst ungerecht.

Und zudem verstößt es eklatant gegen deren Recht zur freien Religionsausübung, und wenn so etwas bei Dunklen nicht unmöglich wäre, dann wäre es gar der Ausdruck von purem Rassismus der Natur. Undenkbar. Deswegen ist ein verblichenes ehemals schwarzes Popidol ja auch (fast) zum Weißen konvertiert.

Ganz ungerecht finde ich es aber, dass die "Weißeren" und die Roten immer zwei Gründe haben dürfen, eine Burka zu tragen .

Nämlich die Religionsfreiheit UND das Ozonloch.

(Und gerade die Roten. Als ob die nicht schon genug Probleme brächten)

Das alles ist halt auch wieder ungerecht. Und verdammt rassistisch von denen, den Hellen und den Roten.

Das ist auch der Grund, weshalb wir etwas gegen das Ozonloch tun müssen. Und deswegen ist es auch egal, obs dann wieder so kaltwird , wie früher, oder ob ich mich auf weitere warme Sommer freuen darf.

Es grüßt

Advokatus diaboli satirikus

RE: "Die AfD ist noch gefährlicher als die NPD" | 04.09.2016 | 00:13

@ nordlicht und zu:

""Die beste aller Welten" ist Deutschland sicherlich nicht, aber für viele Menschen besser als alle erreichbaren Alternativen. Wir sollten den Zustand nicht leichtfertig zerschlagen und auf die Entstehung von etwas besserem aus den Trümmern hoffen...".

Woher weiß aber Nordlicht so genau, dass es keine besseren realistischen und mit vertetbarem Aufwand einzurichtenden Alternativen gibt? All die Harz 4- ler und die Rentner am unteren Einkommensniveau können sich für sie (aber vielleicht nicht unbedingt für Nordlicht ) bessere Alternativen vielleicht durchaus vorstellen. Und wer sagt denn, dass dazu ein vorheriger Zivilisationszusammenbruch nötig ist? (Ich weiß: Marx. Aber ich bin kein Fundamentalist)

Mama Merkel zum Beispiel kann ja auch recht einfach, ob in Griechenland zuvor oder "..... wenn/weil sie halt mal da sind...." die Systemgrenzen ganz weit dehnen ohne sie zu sprengen.

Vielleicht ist eine sozial gerechtere Gesellschaft bzw. Gesellschaftsordnung auch auf einmal da (als realistische Konzeption) und wird dem "Volk" zur Abstimmung vorgelegt.

Und weil die Alternative dann halt da ist, kann man sie doch nicht einfach wieder zurückschicken. Und was ist, wenn dann die nächste präsentiert wird?

Man sieht , Alternativen zum Egoliberalismus können unaufhaltbar sein!

Und vielleicht sagt das "Volk" dann auch:

Wir wollen das und wir schaffen das.

RE: Kalkulierte Demütigung | 03.09.2016 | 23:43

@ MIAUXX und:

"..erfahren, wie weit das harsche Reglement von Mädchen aus Baptistenfamilien/-gemeinden in der Schule mit dem Verweis auf die Religionsfreiheit geduldet wird. Es muss... "

Was will mir Miauxx damit sagen? Etwa, dass es unerheblich ist, eine weitere Idiotie zu unterstützen, weil sich ähnliche hier schon vor langer zeit breitmachen konnten?

Das ist ähnlich dämlich wie wenn AfD -ler mit Inbrunst gegen den Islam sind, weil dieser nicht evangelikal oder katholisch ist.

Das Problem ist aber, dass sich reaktionäre Islamgläubige vermutlich (z. B in demokratischen Krisensituationen) sehr schnell mit reaktionären Christen aller Schattierungen zu einem sehr schlagkräftigen Bündnis gegen ein aufgeklärt liberales

Staatsverständnis zusammenschließen könnten. Und dann bleibt für religionskritische Linke nur noch der Untergrund.

Aritha Franklin in den Sechzigern gegen den täglichen offenen Rassismus:

Titel: THINK. Refrain: Freedom

Jungmuslima heute: Believe. Refrain: Hide ( for freedom.)

Früher war irgendwie doch alles besser. (-:

RE: Kalkulierte Demütigung | 03.09.2016 | 09:57

@ FRO und:

"..Würde ich mit einer Burka- oder Burkiniträgerin ins Gespräch kommen, würde ich sie fragen, ob es ihre freie Entscheidung ist.."

(Zitatende)

Sie sehen religion zu naiv: In "unserer" Religion hier (!) wurde ein Kommunikationsversuch zur Aufklärung wie der von Ihnen vorgeschlagene bis vor nicht allzulanger Zeit -

als die übliche Versuchung "Teufels" betrachtet und mit noch mehr inbrünstigem Glaubenseifer beantwortet.

Es ist nicht ganz so einfach, wie einen Teenie vom Glauben an sein gerade aktuelles Idol abzubringen. Zudem gilt der Versuch , eine Muslima vom Glauben abzubringen, in weiten (muslimischen) Kreisen als eine Art von Schwerverbrechen und Konvertiten werden nicht selten mit dem Tode bedroht. Viele Muslime betrachten ihre Religion fast als zur genetischen Grundausstattung gehörend.

RE: Kalkulierte Demütigung | 03.09.2016 | 09:40

@ MYMIND.

Danke. Aber ich weiß nicht wann ich es satt habe, als Neupensionist jedes Quartal erneut linkdhumanistisch- aufklärerische Selbveständlichkeiten zu posten., die in "Linken" -Kreisen einmal fast als selbstverständlich galten. Es hat sich in Teilen der Szene ein "populistischer" "Werterelativismus" (-; durchgesetzt. Gerade auch bei solchen, die sich auf die Religion als Wertegarant berufen.

RE: Kalkulierte Demütigung | 02.09.2016 | 00:55

Habe vorhin bei M- berger wieder mal einen der dümmsten bzw. oberflächlichsten Sprüche gehört. Diesmal (auch )von einer "modernen" Muslimin mit überwältigender Sprachgewalt:

"Man kann doch nicht alles verbieten , was einem nicht gefällt"

Klar kann man nicht ausnahmslos (ohne Obergrenzen) ALLES verbieten,was einem (heißt das "uns" ?) nicht gefällt.

In der tat verbieten wir aber (sehr )Vieles, WEIL es einigen oder vielen von uns nicht gefällt:

- Nacktsein bzw. Geschlechtsteile zeigen in der Öffentlichkeit. Einige von "wir" verbieten sich und anderen von " wir"auch, ohne Verschleierung in der Öffentlichkeit herumzulaufen.

- Wieder andere von "wir " verbieten ihren Nachkommen einen selbstgewählten Partner oder Sexvor der Ehe und würden das zum Gesetz für alle machen, wenn man sie ließe.

- Fahren über 30Km in Geschwindigkeitsbegrenzten Zonen

-Tiere und Menschen quälen quälen.

Öffentliche Orte zumüllen

Schule schwänzen

Religionen veralbern wen es den öffentlichen Frieden stört, weil viele andere beleidigt sind

Steuern hinterziehen durch Schwarzarbeit Das verbieten wir sogar, obwohl es sehr vielen gefällt

usw, usw, usw, usw, .........

Und gerade die,die sich und (wen sie die Macht dazu hätten) auch allen anderen, alles Mögliche verbieten und gebieten, gerade die berufen sich auf Liberalität und sagen in Bezug auf Körperverhüllung: "Man kann nicht alles verbieten, was einem nicht gefällt"

Es ist natürlich ein rhetorischer Trick, der suggerieren soll, dass es sich nicht um eine reaktionär- antiliberale Symbolik bezüglich einer " Sonderstellung" der Frau handelt, sondern nuuuur um ein Modeacessoir, das frech scheinheilig in ein "Zeichen der Freiheit der muslimischen Frau" umgedeutet oder als bedeutungslos beliebiges Modeacessoir "gedeutet" wird.

Ein Musterbeispiel an heuchlerischer Doppelsprech- Schizoidie.

Und alle hören in der Runde höflich zu, aber kaum einer nennt es beim Namen. Du brauchst nur laut "Freiheit" oder "Religion" zu rufen und bei allen rutschen Vernunft und Kritikfähigkeit aus Angst und Opportunismus in die Hose.

RE: Kalkulierte Demütigung | 01.09.2016 | 16:17

Zu flagman und :

"..Eine aufgeklärte Gesellschaft darf das Recht des Individuums auf Selbstbestimmung und auf Autonomie nur dann einschränken wenn die Rechte anderer verletzt werden. Es mag sein, dass dies fuer einige Zeitgenossen schwer nachzuvollziehen ist, aber unsere Gesellschaft muss dies ertragen können. Könnte sie es nicht, sie wäre nicht besser als die Fundamentalisten in Saudi-Arabien oder im Iran..."

Flagman mag richtig liegen. Einschränkungen von Freiheitsrechten sind immer äußerst kritisch.

Aber ich kann die Argumentation flagmans nur ernstnehmen, wenn er sie uneingeschränkt auch auf Kleidung und sonstige politisch - weltanschauliche Symbolik von Rechten und Rechtsradikalen anwendet.

Alles andere wäre heuchlerisch- populistischer Doppelsprech bzw. schitzoides Denken.

Ich glaube sogar, dass religiöse Verblendung und als Folge reaktionäre Gesellschaftsümwälzungen in die Voraufklärungszeit eventuell gefährlicher ist, als rechtsradikales Gedankengut. Denn die Religion bemächtigt sich der Psyche weit intensiver (auch wegen der "Metaphysik bzw. der Todesangst/Höllenangst usw.) -

und ein "Aussteigen" aus eigener Kraft ist für die meisten äußerst schwierig, selbst wenn es im Islam nicht mit einer Tötungsdrohung belegt wäre.

RE: "Das Huren-Stigma spielte eine große Rolle" | 29.08.2016 | 20:27

"Es gibt Studien darüber, dass Männern noch seltener geglaubt wird. Das soll nicht heißen, dass Männer die eigentlichen Opfer sind, sondern dass wir......" (Zitatende)

Aber bitte jetzt keinen eifersüchtigen Streit darüber, welches Geschlecht das "eigentliche" oder dass Frauen letzendlich doch die allereigentlichsten Opfer sind.

Selbst wenn Frauen weit häufiger betroffen wären (Was ja nicht sicher ist, da man Männern noch weniger glaubt) bleiben Opfer von Gewalt Opfer von Gewalt . Und zwar ganz uneigentlich.

Denn eine Hirarchie in der Qualität (oder der Glaubwürdigkeit) des "Opfersein" gibt es doch nicht. Oder etwa doch?

RE: Verdien´dir deine Bürgerschaft! | 29.08.2016 | 01:05

Wie lange soll diese "Was bedeutet eigentlich "deutsch" - Endlosschleife noch laufen? Die Beantwortung der Definitionsfrage zum Nationenbegriff begann bei fast jedem von uns schon in der Mittelstufe aller Schularten.

Deswegen: Deutsch ist, wer es sein will, weil er hinter den Grundwerten der Verfassung steht und deswegen den deutschen Pass (nicht abgegeben) hat.

Hat er noch einen weiteren Pass, muss er damit leben , die Pflichten zweier Staaten erfüllen zu müssen und auch damit, eine eventuell etwas "schizophrene" "Identität" aushalten zu müssen.

Sind Doppelpassler eventuell staatsgefährdend? Kann sein, aber muss nicht. Es soll auch "Nurdeutsche" geben, die auf Kriegsfuß mit ihrem (einzigen) Staat stehen.

In welcher Sprache Deutsche im Alltag kommunizieren müssen, schreibt das GG zur Zeit nicht vor.